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Samstag, 2. Juni 2018

Nur ein toter Panzer ist ein guter Panzer - weg mit dem NATO-Dreck


(Bild: Aus diesem Schrott kann man auch was Schönes basteln....)

Die NATO dreht durch und kaum wen juckt es. Während US-Amerikanische MilitärKonvois über, nach dem Wahn Schickelgrubers errichtete, deutsche Autobahnen rollen, beschließt die NATO eine 30 000 Mann starke "schnelle Eingreiftruppe".

Der Klimawandel-Sommer im Frühling brennt den Menschen die Birne weg und Smartphone-Heroin zeigt schöne bunte Bilder mit Hasskommentar Pfeffer gewürzt. Ein paar Pflegefälle gängeln als gewaltbereite Retro-Nazis die demokratischen Ansätze zu Tode und den Papst gibt es immer noch.

Syrien taugt nicht mehr zur Kapitalakkumulation, alles zerstört - die jungen Männer sind im Grab oder abgehauen, die Ukraine ist auch ausgelutscht, das Unternehmen Barbarossa 2.0 hat sich an der ostukrainischen Grenze als endloser Stellungskrieg festgefressen. Da muss ein neuer Absatzmarkt für die Rüstungsindustrie in Ost und West her. Das Kapital muss fließen.

"Alles ein wenig Banane hier", meldet unser Reporter von der Front, während die Unmenschen der US-Inseleuropäer, ihr Kriegsgerät am 30.05.2018 ins Baltikum und faschistisch-katholische Polen rollen lassen.

Hätten die Medien nicht Staumeldungen für SUV-Privatpanzerfahrer rausgegeben, wäre uns das gar weiter nicht aufgefallen. Der Schutz vorm Russ ist für die Wessis, immer mal wieder, ein profitables Muss.

Auf nach Georgien, meint das neue-uralte NATO-Wehrmachtskommando - wir belegen die südöstliche Flanke, während Trumps-Legionen und Waffen SS den Russen frontal vom Westen her angeht. Georgien ist zu klein, Europa insgesamt wäre wieder mal ein Megageschäft - die spinnen ja ohnehin die Römer. Republik und Demokratie so ein Unfug - wo kämen wir denn da hin. Schon sickern schwarz-rot-goldene Fahnen, noch ohne Deutsch-Ritter-Kreuz, als Sportfans getarnt ins Russengebiet ein.

Moskau hoch erfreut, Hurra endlich wieder umzingelt - die gute alte Zeit kehrt wieder. Der Mafia-König wirft die Rüstungsindustrie an und Rasputin plädiert bei der Ehefrau Oligarch des Putin Zaren für die volle Härte gegen das eigene Volk.

Die Friedensbewegung ist jetzt bei Fakebook und Finstagramm, da hat mensch keine Zeit mehr für Aktion im echten Leben. Sie war ja ohnehin ein Rohrkrepierer, aber doch auch ein wenig erfolgreich bei der Unterstützung so mancher Kriegspause. Außerdem brachte sie vielen, die grün hinter den Ohren waren und heute noch sind, schöne und sehr gut bezahlte Spaziergänge durch längst verrottete Instanzen ein. Geändert hat sich nicht wirklich etwas. Der Frieden ist eben nur der infarktnahe, erschöpfte Bruder des Speed versifften Krieges.

Na dann - auf zum Badesee. Und darüber nachdenken, ob es nicht eine internationale Kooperationsbewegung geben kann? "Vernetztung und Smartphone haben wir schon - auf zur tatsächlichen Aktion".

Im Übrigen bin ich der Meinung, dass der Trumpismus & Co. zerstört werden muss. [Ihr: M.L.R-baut-momentan-ein-internationales-Kunstfestival-mit-Leuten-aus-aller-Welt-ganz-ganz-wirklich-auf-Cato]



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Freitag, 1. Juni 2018

Freqs of Nature - go there



Das Musik- und Kunstfestival des Jahres vom 4-9 Juli 2018 in Niedergörsdorf, nähe Jüterbog. Dutzende KünstlerInnen und Künstler erarbeiten den Rahmen und Ausstellungen für das interessanteste Musikfest des Jahres.

Campingplatz mit genügend Morgentoilette- und Trinkwassertischen, auch eine große Warmwasserdusche machen den Aufenthalt zur kultivierten Angelegenheit. Trinwasserhähne am Festivalgelände selbst, verhindern Überhitzung bei zu hoher Tanzfrequenz.

SO - ab jetzt schwingen wir die Motorsägen für Euch - wir treffen uns dort...

Line Up und Infos:
_>>Forest Floor
_>>Groove
_>>Kreuz & Quer
_>>Relaxperimental
_>>Bass Playgound
_>>Art = Kunzt
_>>History
_>>Get your Ticket NOW [Kinder bis 12 haben freien Eintritt]
Freqs of Nature auf Fakebook
Lasset uns durch den Sommer fliegen ...


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Donnerstag, 31. Mai 2018

Die schwarz-rot-goldene Pest, keine Fahnen mehr aufs Fussballfest.


(Bild: Angstlöcher für Deutschland verwenden Fußball-Jubelei für Großdemopropaganda.)

Die Betrüger vom braunen Rand instrumentalisieren die Fans des Fußballs für ihre religiöse Propaganda. Deutsche Sportfans aus vergangenen Fußballfesten werden als Großdemo ausgewiesen. Die Pfalz ist weit weg von Berlin, da kann die gewöhnliche Nazischlampe schon mal mit Betrug geködert werden.

Zwischen 3-5000 verwirrte, bedauernswerte Nationalisten haben in Berlin ein klein wenig durch die Gegend gepupst - zwischen 25-70 000 Gegner von Dummheit haben dagegengehalten, über 2000 Polizisten mussten die braunen Pflegefälle von den Vernunftbegabten trennen. In der Pfalz sieht das aber anders aus. Das Bildklopapier als Ideengeber von konservativen Radikalinskis, Geschichte wiederholt sich.

Der Künztler kann da nur eine Überarbeitung der Bosheit vornehmen: "aus-ende emonstrieren in Berlin für die unft schlands, fD emo war ein Er. konservativ eitisch riotisch. Junge Alte" Das bringt die Angelegenheit weit besser und wahrer den Tatsächlichkeiten nahe.

Die Fußball-WM steht vor der Tür. Die schwarz-rot-goldene Pest verbreitet sich wieder im Schland. Die Schönheit des Sports läuft Gefahr, einmal mehr, als Nationalistenstampede vergewaltigt zu werden. Jeder und Jede sollte sich daher genau überlegen, ob man in Zukunft als Propagandainstrument für Vollidioten herhalten will.

Du jubelst heute mit deinem Fähnchen für ein Fußballfest, morgen schon wird das Foto davon, für die Werbung des Massenmords im internationalen Kinderhort umgedeutet. Anders geschrieben: "Wollen Sie wirklich ihr Gesicht auf einem Angstlöcher für Deutschland Plakat wiederfinden?"

Jede Fahne ist eine Grenze - werfen Sie den Krankheitserreger in Flaggenform einfach nur in den Müll. Viel Spaß beim Fußball.

by the way: Dümmer geht immer - eigentlich schade um den Sport.



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Cassette Culture Node.Linz 21.06.2018 - @AUSTRIA


(Bild: Cassette culture NODE. LINZ)

Die Ausstellung zur Tape-Kultur der achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts. Das Erwachen einer Szene, aus der viele bedeutende Künstlerinnen und Künstler der Gegenwart hervorgegangen sind.

Wolfgang "Fadi" Dorninger hat sich die Arbeit gemacht, Musikcassetten aus aller Welt zusammenzutragen und Sie dem interessierten Publikum vor Augen und in die Ohren zu führen.

Diese Ausstellung zeigt exemplarisch, wie wirksam Mikro-Tape-Labels und Mikroökonomie sein können. Sie zeigt auch, wie anscheinend kleine, regionale Ansätze sich auch ohne Internet international vernetzen konnten und sich durch Zusammenarbeit und gegenseitigen Respekt, anstatt durch Neid und missgünstigem Wettbewerb, nachhaltige Strukturen schaffen lassen.

Im Folgenden der Originaltext zu NODE mit den dazugehörigen Links.

Subcommandante M.L.R. sagt: HINGEHEN !

Eine Ausstellung von Wolfgang „Fadi“ Dorninger

Eröffnung: Donnerstag, 21. Juni 2018 um 19 Uhr / Ursulinenhof Foyer und im Club UNTEN Öffnungszeiten: 22.6. bis 14.7.2018, täglich 16 bis 22 Uhr Ausstellungsort: Ursulinenhof Foyer / OÖ Kulturquartier

Cassette Culture Node.Linz zeigt, wie der Linzer Wolfgang „Fadi“ Dorninger aus seiner musikalisch-künstlerischen Einsamkeit in Linz ausbrach und im globalen Netzwerk der Cassette Culture aktiv wurde. Die Ausstellung beleuchtet diese Parallelkultur aus dem Handlungsraum von Dorningers Kassettenlabel Die Ind (1983 – 1994) und den Linzer Bands Monochrome Bleu und Josef K. Noyce.

Mit Hilfe des Cassette Culture Netzwerks tourte Dorninger mit beiden Bands quer durch Europa und mehrmals durch die USA. Unter dem Motto "Contact, Document and Exchange" entwickelte sich ein Aktionsraum, den die Protagonisten bis heute nicht verlassen haben. „Du konntest nur dabei sein, wenn du Kontakt aufnahmst und du konntest nur dabei bleiben, wenn du regen Austausch pflegtest und einen Knoten (Node) zum Laufen brachtest.“

Mit zunehmender Dichte und weltweiter Vernetzung entstand eine aktive und vernetzte Community. Treiber dieses gemeinschaftlichen Handels waren Tape-Compilations. Lokal vernetzte Dorninger die Linzer Undergroundszene mit dem „Fadi The Sampler Linz“ (1984 - 1988) und international mit dem „Tape Report“ (1985 – 1990).

In der Ausstellung Cassette Culture Node.Linz öffnet Wolfgang Dorninger sein Archiv bestehend aus Tapes, Fanzines, Briefe, Folder, Flyer und Videos und legt dabei Strategien dieses Netzwerkes frei. Die Ausstellung geht auch der Frage nach, ob Cassette Culture mit seinen Strategien Tools für das heutige Musikschaffen bereitstellen kann. Mittels Vorträgen und Workshops wird ausgelotet, wie radikal Artificial Intelligence die Musikproduktion verändern wird, wie Zukunftsmusik aussehen kann und ob altmodische Begriffe wie Haltung, Authentizität und Do It Yourself noch Tragkraft haben.

Wolfgang Dorninger wird täglich durch die Ausstellung führen und im Rahmenprogramm zur Ausstellung finden wöchentlich Workshops, Konzert- und Vortragsabende statt. Die Ausstellung wird, so Dorninger, "Musicmaniacs" und "Tapelunatics" ganz sicher entzücken und kunst- und kulturinteressierten Menschen neue Perspektiven eröffnen.

Homepage zur Ausstellung Cassette Culture Node.Linz: www.base.at/ccnl
______
Kurator: Wolfgang Dorninger
Ausstellungsgestaltung: Clemens Bauder
Kuratorische Betreuung OK: Markus Reindl


Ermöglicht wird die Ausstellung von 122 Crowdfundern, OK|Offenes Kulturhaus Oberösterreich, der Druckerei Resch und durch den SKE-Fond der Austro Mechana

PS:

Im momentanen Brauchtum des 21 Jahrhunderts stopfen wir eine ganze KI in ein Tapecover ... ist auch OK - aber nicht so lustig, nachhaltig und produktiv - wie es zur Zeit aussieht...??!!??

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Mittwoch, 30. Mai 2018

Brief an die Kanzlerin


(Bild: Datensteuer ist Quatsch - Maschinensteuer ist Zukunft.)

Sehr geehrte Frau Bundeskanzler

Ich habe mir bezüglich der neuen europäischen Datenschutzverordnung einige Gedanken gemacht, die ich Ihnen gerne mitteilen möchte. Um das Folgende anschaulich zu unterlegen, habe ich in ca. eineinhalb Minuten ein "Licht"-Profil ihrer Person erstellt. Zur Gänze legal und unter Zuhilfenahme einer bekannten Suchmaschine, enthält das Profil alle wichtigen Daten zu Ihrem Wohnort, Alter, Ausbildung, Verwandtschaftsverhältnissen und vieles mehr.

Es ist selbstredend einfach, von Ihnen als öffentliche Person, im Rahmen der geltenden Datenschutzbestimmungen, ein Profil zu erstellen. Die zu den Presseartikeln und Wikipädia führenden Links zu Personen aus Ihrem beruflichen und privaten Umfeld, würden es auch einfach, ohne jedwede Programmierer- oder "Hackerkenntnisse", machen, Schattenprofile dieses Personenkreises zu erstellen.

Das DSVGo ist ein zahnloser Tiger, was den Datenschutz anbelangt. Auch ist es grundfalsch, den Nutzern von Internetdiensten, Telefonkunden, der deutschen Post und vielerlei Institutionen und Unternehmen mehr, vorzugaukeln sie hätten Kontrolle über ihre persönlichen Daten. Ganz abgesehen von Nachrichtendiensten, Polizeidienststellen und dem Verfassungsschutz, niemand kann wissen welche Informationen und Daten wie gesammelt und verarbeitet bzw. interpretiert oder auch fehlinterpretiert werden.

Selbst Sie, als Bundeskanzlerin Deutschlands, können nicht-wirklich in die Datenbanken des BND, des deutschen Verfassungsschutzes oder auch nur der Banken und Finanzunternehmen Einsicht nehmen. Insofern bedeutet das neue DSVGo nicht weniger als einen Wettbewerbsnachteil für IT-Unternehmen in der EU und eine Irreführung der Nutzer elektronischer Dienste.

Ich bin derzeit als künstlerischer bzw. wissenschaftlicher Assistent an einem IT-Institut teilbeschäftigt. Zur Zeit halten wir an diesem Institut ein Seminar für Bachelor- und Masterstudenten ab, das sich mit Computerspielen beschäftigt. Außerhalb des Netzes arbeiten die Studenten an "übergriffigen Computerspielen". Dabei handelt es sich um Spielesoftware(-Simulationen) die den User überwachen, ausspionieren und beeinflussen können.

Kernanliegen dieses Seminares ist es, den zukünftigen IT Fachleuten, ethische, moralische und soziale Fragestellungen im Zusammenhang mit Computertechnologie im weitesten Sinne zu liefern, um so die Gefahren einer hyperschnellen aber zu unscharfen, ja unkontrollierbaren Kommunikationstechnologie aufzuzeigen.

Gerne können wir Ihnen ein paar Projekte präsentieren, um die wunderbaren aber auch gefährlichen IT Möglichkeiten von Seiten der Technik einmal abseits der Märkte zu beleuchten.

Im Nachgang erlaube ich mir noch zu erwähnen, dass die von Ihnen vor ein paar Tagen angedachte "Datensteuer" letztlich auch nur den IT-Unternehmen Deutschlands bzw. der EU, sollte diese Ihre Idee übernehmen wollen, schaden würde.

Zielführender wäre die Idee einer Maschinensteuer für Automatisation. Berechnet nach dem Volumen der technischen Anlagen.

Der Bankomat, der Serverpark, die automatische Fertigungsanlage, bis hin zum Fahrkartenautomaten und der automatischen Supermarktkasse sollten mit einer Steuer belegt werden. Dann wären genug Mittel vorhanden, wieder in die Infrastruktur Deutschlands und die Zukunft der Jugend zu investieren.

Mit freundlichen Grüßen und in Erwartung Ihrer Einladung
Martin L. Reiter

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Dienstag, 29. Mai 2018

Nazis weggebasst - Mission erfüllt - Berlin bleibt bunt...

27.05.2018 - Nazis weggebasst - die AfD wurde, um es blumig zu froh-mulieren, aus der Stadt gejagt. Klar haben sie ihren kleinen Rundgang machen dürfen, über 2000 Polizisten aus 9 Bundesländern zusammengekratzt, haben dafür friedlich und freundlich gesorgt. Unsere steuerfinanzierten und tatsächlich, bedauernswerten Tretgitter von der Exekutive haben einen guten Job hingelegt. Sie müssen für das Versagen der Politik und des sogenannten Rechtsstaates immer wieder den Kopf hinhalten. An dieser Stelle mal ein dickes DANKE dafür - von der vor-schrittlichen Künstlerei.

Auch wenn viele "Bullen" rechts von der Vernunft stehen, haben sie dafür gesorgt, dass der Sonntag, an dem wir die AfD-Verwirrten zu Berlin in den Mülleimer der lächerlichen Geschichtswiederholungen stopften, friedlich und liebevoll blieb. Ganz klar der Marsch der Nazischlampen konnte nicht verhindert werden, rein taktisch gesehen eine Niederlage der progressiven Kräfte. Auch konnten ihre paranoiden Hasspredigen einige bildungsfeindliche (Misser)Volksgenossen auf dem halb bevölkischten Europaplatz am Berliner Hauptbahnhof erreichen. Aber die kleine braune Bande ging im weltoffenen Berlin einfach nur unter.

Viele Initiativen haben zum bürgerlichen Engagement gegen die Demenz des Nationalen gerufen, Zehntausende sind gekommen. Von den Omas gegen Nazis, den Grünen, den progressiven Kräften der SPD, so manchen christlich-motivierten CDUler, den Boots- und Schiffseignern der Spree bis hin zur Clubszene, bildete sich eine Widerstandsmasse, die die rechtsdumpfe Umnachtung einfach hinfortgespült hat. Berlin hat der Welt und sich selbst gezeigt - wir bleiben demokratisch - wir bleiben frei und bunt.

AfD und andere Nazis haben kein Versammlungsrecht. Bedauerlicherweise sieht dies die Richterschaft noch anders. Abgesehen davon, dass sich die Justiz damit selbst einen Bärendienst erweist, liegen unsere Rechtsgelehrten falsch.

Das Versammlungsrecht gibt es durchaus her, faschistische, radikale und gefährliche Versammlungen zu untersagen. Die Richterei weiß dies auch ganz genau, sie haben viel einschlägige Erfahrung, wenn es um augenscheinlich linke Versammlungen geht.

Ob Antiatomwahnsinn-Protest, Linksautonome oder Hausbesetzungen, der (rechts)schaffende Richter weiß genau, wie es läuft. Es gibt auch Beispiele für Rechtssprechung die dem nationalistischen Wahn die Stirn bieten.

Aber nicht nur der Rechtsstaat leidet an Hirnfraß infolge von Überalterungstendenzen.

Auch die angeblich aufgeklärten "Szenen" selbst haben ein Ganglienproblem - besser geschrieben - eine fette Zukunftsangst infolge von Aufmerksamkeitsstörung, Alter, Alkohol, Drogenkonsum und Vereinzelung bzw. Einsamkeit.

Es macht wenig Sinn, angstzerfressenen, bedauernswerten Menschen ein wenig etwas erzählen zu wollen, aber nichts desto trotz sollte es immer wieder versucht werden. Hier ein paar Argumente dazu. Es gibt keine Lügenpresse und keine Wahrheitspresse.

Journalistische Tätigkeit ist immer auch eine Frage des Medien- und MeinungsMARKTES, insofern beleuchten Journalisten die Dinge im besten Fall von allen Seiten und versuchen sie nicht zu gewichten, also eine eigene Meinung einzuarbeiten.

Das bedeutet ABER auch, man findet den eigenen Glauben, die eigene Meinungen und Ansichten NICHT in den Pressewerken. Ausgenommen das Boulevard, z.B. die Bild, ist einfach nur eine Werbepostille mit Nacktbild für schlichte Geister, auch grenz-OK, andere lesen dafür lieber Satiremagazine und klügeres Zeug.

Infogehalt ist in yellow press-Druckwerken aber keiner enthalten, in Satiremedien schon. Wobei die Bild ein erzkonservatives Hetzblatt ist, dass sich seiner Lügenpresse-Rolle durchaus bewusst ist und eben einen harten, rechten Kurs der Gewalt und Hetze, je nach Massenmoden, bevorzugt. Das bringt dem Springer Imperium Millionen ein und lässt die rechten Dumpfbacken noch für ihre eigene Verblödung bezahlen - so sieht skrupellose Menschenfeindlichkeit tatsächlich aus.

Demonstrationsrecht und Demokratie sind auch ein Problem und nicht nur Freiheit per se. Selbstredend darf jede Gruppe einer demokratischen Gesellschaft eine öffentliche Versammlung, Kundgebung oder Demonstration abhalten. ABER organisierte Kriminelle, religiöse, gewaltbereite und gewalttätige Fanatiker und Terroristen dürfen dies nicht. In Deutschland gibt es, infolge des dritten Reiches, noch dazu ein NSDAP-Verbotsgesetz, dass das Versammlungsrecht weitergehend einschränkt.

Darum haben die AfD und andere rechtsradikale Gruppierungen auch ihr Versammlungsrecht verwirkt. Wenn man sich hinsetzt und die Wortmeldungen, Straftaten, öffentlichen Äußerungen und die Praxis der Proto-Nazipartei in den Parlamenten akribisch genau auflisten würde, ergäbe sich sofort ein Bild - ja ein Tatbestand, der den Verbotsgesetzen entsprechen würde. Ein "Bernd" Höcke sollte nicht in der Presse erwähnt werden, sondern wegen Verharmlosung des dritten Reiches in U-Haft sitzen.

Und dann wäre da auch noch das scharfe Schwert der Volksverhetzung, es trifft oft aber zu ungenau und wird nicht genutzt, wenn es um öffentliche Auftritte der Aufmerksamkeits-Faschos geht.

Die Justiz hätte auch die Möglichkeit, eine "besondere Lage" zu benennen. Sie könnte und müsste, schon ihres ureigenen Überlebenswillens wegen, das Recht auf freien Mundstuhl einschränken.

Da eine Handvoll Nationalisten und Hassprediger nicht die Polizei und Steuerzahler über Gebühr belasten sollten, während sie mit ihrer offensichtlichen und ohrenscheinlichen Verfassungsfeindlichkeit die Demokratie und freiheitlich rechtliche Grundordnung angreifen. Eigentlich könnte der Verfassungsschutz das Material zusammentragen und die Zusammenhänge zwischen brennenden Asylantenheimen, rechter Gewalt auf der Straße und ihrem politischen Flügel der AfD belegen.

Wie uns aber der NSU-Terror vor Augen führt, und der ist noch nicht vorbei - sondern nur abgetaucht, steckt der deutsche Verfassungsschutz selbst knietief in der schlagenden Deutschtüm(m)elei. Gerade weil einige AfD Wähler keine Proto-Faschisten sind, sollte mit ihnen NICHT geredet werden. Nur eine Art "Learning by Doing(Suffering)"-Effekt kann da noch helfen.

Sie sind die, für die Politik der Angst anfällige Gesellschaftsgruppe, sie sind die Opfer der, für eine freie Gesellschaft, untolerierbaren "Politik der Gefühle". Es ist schlimmer als gedacht, aber nur ein Gefühl der Ablehnung und Ausgrenzung kann da noch helfen.

JA - die Gesellschaft ist gespalten, höchste Zeit dies auch zur Kenntnis zu nehmen und nicht nur darüber zu lamentieren - und NEIN- so einfach wird sie nicht wieder zu vereinen sein, wenn sie dies denn jemals war. Im Endeffekt war nur das gute, fette Leben auf Kosten der Entwicklungsgebiete der Erde, der Kitt der die Gesellschaft zusammenhielt.

Zivilisation ist eben nur einige Euro oder auch 4cl Schnaps dick. Ist das Auskommen gefährdet oder weg und die Birne zuviel in Alkohol getränkt, betritt das Monster im Menschen die Aktionsbühne.

Der Trumpismus und die rechtsradikalen Bewegungen weltweit sind nur die Krise der Demokratie infolge einer fatalen Weltwirtschaftspolitik und kurzsichtiger Profitgier. Des Umbaues der Erde zu einem Globus des tatsächlichen, organisierten Verbrechens. Würde das Drogen-, Menschenhandel- und Rüstungskapital den Wirtschaftskreisläufen entzogen, würde die Weltwirtschaft sofort untergehen.

Nicht umsonst fördert ein Putin die rechten Bewegungen in der EU. Als Obermafiosi, im wahrsten Sinne des Wortes, vertritt er die Interessen der russischen Oligarchie, ohne Rücksicht auf die russische oder andere Bevölkerungen auf der Erde.

Geopolitisch gesehen, muss er die EU schwächen um die Profite seiner Paten zu sichern. Dies ist aber nur ein Beispiel für das Treiben, in einer durch und durch kriminalisierten Weltordnung. USA, China, Afrika - aller Orten herrscht der gleiche Wahn.

Alle Dinge sind untrennbar miteinander verflochten, man muss unterscheiden und die Lösungsansätze Schritt für Schritt durchdenken. Wir sind im Zeitalter des "Quantenpolitischen" angekommen und da wird es dann doch etwas kompliziert.

Konsequente Politik würde heute bedeuten: Die Legalisierung und Fiskalisierung aller Drogen, die Abschaffung der militärisch-industriellen Komplexe und der Waffenproduktion generell, sowie die konsequente Verfolgung von Rechtsbrechern - egal ob schlagende Nazis oder Sklavenhändler.

Letztlich könnte dies aber nur durch die Vereinten Regionen der Erde erreicht werden, heute noch Sience Fiction - aber morgen schon überlebensnotwendig für die gesamte Spezies.

Protofaschisten und Angstlöcher können dies nicht erkennen, ihr Denkversuch endet zumeist an der eigenen Unterhose oder auch nur der eigenen Haustür. Sie sind gefangen im Größenwahn des Ichs. Sie entscheiden sich genau für die politische Fraktion, die ihnen am wenigsten zu bieten hat und verunsichern sich selbst. Sie machen sich noch ärmer damit, als sie ohnehin schon glauben zu sein.

Der irrste Slogan der AfD-Demo in diesem Zusammenhang war ein schwarzes T-Shirt, in dem ein Glatzkopf steckte, auf dem geschrieben stand: "Patrioten aller Länder vereinigt Euch!" ???? Also, wenn sich die Patrioten aller Länder vereinigen, wäre das wünschenswert. Der Patriotismus wäre damit nachhaltig beendet, würde sich in das Nichts auflösen, das er ist.

Übrigbleiben würde nur mehr die Folklore. Gegen regionale Brauchtumspraktiken gibt es nichts zu meckern, solange sie nicht gewalttätig daherkommen und Kulturgüter wie Sprache, populärreligiöse Riten, Musik, Tanz, und die unterschiedlichen Kulturen im Allgemeinen pflegen.

Der wiedererstarkte Nationalismus weltweit schadet den kleinen "Patrioten" und Mitläufern konkret finanziell am allermeisten. Sie sind nur das Kanonenfutter der echten Profiteure dieser Entwicklungen. Nicht umsonst ist Mövenpick ein Finanzier des Faschismus einer AfD.
Die rechtsdrehenden Widerstandstrottel leben in dem Phantasma, es denen da oben zu zeigen. In Wahrheit aber, sind sie es, die Die da oben erst möglich machen und vor der Vernunft schützen. Der gewöhnliche Nationalist zerstört sein Zuhause und wird zum heimatlosen Psychopathen - ein Mega-Geschäftsmodell möchte man meinen. So schaut Verwertung von Fleisch, Resthirn und Blut im 21 Jahrhundert aus.

Die von rechten Bewegungen benannten Probleme sind real. Ja - wir haben eine Bildungs-, Demokratie-, Menschenwanderungs-, Technologie-,soziale Ungerechtigkeits-, Klimawandel-, Versorgungs-, Mobilitäts-, und Viele-Punkte-Mehr-Krise.

Aber Mensch sein bedeutet bewusst sein. Der Lauf der Dinge ist immer, und wird immer, krisenhaft sein. Die Existenz als Krisen/Chancen-Schaukel wahrzunehmen ist ein Intelligenzkriterium, es unterscheidet uns von den Tieren (soweit wir dies bis heute erforschen konnten - das letzte Wort dazu ist auch noch nicht gesprochen).

Eine Kontrolle von allem, oder ein goldenes Konzept der Glückseeligkeit ist unmöglich und quasireligiöser Unfug. Die endgültige Lösung aller Probleme ist nur der Tod, ansonsten leben wir immer und für alle Zeiten, nur in einem Fluss der Veränderung und damit andauernder neu auftauchender Problemstellungen. Jedwedes Handeln hat Konsequenzen, aus denen sich immer neue Verhältnisse und Fragen generieren.

So gesehen, liegt es an der konkreten Politik, die momentanen Probleme in den Griff zu bekommen oder nicht. Der Staat, besser geschrieben seine kläglichen Reste, müssen die durchgeknallte Wirtschaft wieder zähmen, die Regelwerke dazu wären noch vorhanden. Großinvestitionen in Bildung, Infrastruktur, Energiewende, Agrarwende und Integration der wandernden Menschheit sind unabdingbar. Mit Deutschländerwürstchen kommt man da nirgendwo hin. Mit echter internationaler Vernetzung der Vernunft aber schon.

Gerade die, von den Rechten verhasste, EU und der Euro sind ein tragfähiges Zukunftsmodell. Im politischen Verbund von Regionen ist es leichter möglich, Wohlstand und positive Entwicklungen für viele zu erreichen. Deutschland als eine große Region der EU, ist ein Eurogewinner und kein Verlierer. Deutschland kassiert eine Menge Wohlstand ein durch die gemeinsame Währung, es ist schlicht und ergreifend eine dreiste Lüge das Gegenteil zu behaupten. Einfach einmal die Außenhandelsbilanzen, Absatzmärkte und Finanzmarktbedingungen genau ansehen, Taschenrechner raus und nachrechnen.

Der Euro ist nicht das Problem, er ist die Chance auf ein Europa der Regionen. Zentralregierungen abschaffen und die regionalen Parlamente beschicken das europäische Parlament nach paritätischem Schlüssel, viele Einwohner - viele Stimmen, wenig Einwohner - wenig Stimmen. Nachdem alle ja wollen, dass es ihnen gut geht, braucht man eine gemeinsame Währung um Handel zu treiben, ein gemeinsames Finanzministerium und eine gemeinsame Außenpolitik.

Die Zentralregierungen der alten Nationalstaaten braucht kein Schwein mehr. Die rechte Forderung nach Identität und Nation wäre erfüllt, aber eben im kleinem,realistischen Rahmen der kulturellen Region, der man sich zugehörig fühlt. Bayern hat Lederhosen und Hamburg hat Fischköpfe, dann könnte jeder in seinem Heimatmuseum glücklich werden, so er oder sie das wirklich will.

Die EU wäre stärker als je zuvor und die Bürokratiekosten für Bundesregierungsflausen aus dem 19 Jahrhundert wären eingespart. Damit ließe sich sofort eine Integrationsoffensive starten.

Die viel beschworene Ausländerkriminalität, mit der nicht "ausländische" Konzerne, sondern nur die nicht von hier stammenden Menschen gemeint sind, würde noch mehr zurückgehen.

Kein Teutscher wurde es als flüchtender Mensch ertragen, über Monate, sogar Jahre in Turnhallen oder Asylantenheimen festzusitzen, meist ohne jede Planungssicherheit und Geld. Unvorstellbar wie kriminell wir innerhalb kürzester Zeit werden würden.

Religiöse Umnachtung, wie organisiertes Christentum oder organisierter Islam, werden von sozialem Frieden, einer breiten Ausbildungschance, Auskommen durch gutes Einkommen und Wohlstand ohnehin sofort an die Nägel gehängt. Sie taugen höchstens zur Radikalisierung, wenn alle das Gefühl haben es würde ihnen bald einmal schlechter gehen. Nimm die Unsicherheitsgefühle raus und Gott zieht sofort aus. Eine islamistisch daherkommende DITIB sollte ebenso wenig Rechte haben, wie eine faschistisch, galoppierende AfD. Beide Menschenfeind e.Vs. sind daran interessiert, die demokratischen Ansätze unserer Gesellschaft zu bekämpfen. Das ist vom Vereinsrecht aber nicht abgedeckt, und mit Meinungsfreiheit hat es auch nichts zu tun.

Gerechtigkeit ist eine weitere, ewige Baustelle, die immer neu verhandelt werden muss, aber nie fertig wird. Das Kanzler hatte ja neulich eine Idee, es solle doch eine Datensteuer für IT-Unternehmen geben. Mehr an Quatsch ist nicht mehr möglich, NEIN es sollte eine raumbezogene Maschinensteuer geben. Der umbaute Raum (das Volumen) einer Maschine, egal ob Serverpark, Bankomat, Ticketautomat oder Roboterfertigungsstraße für verbrecherische Dieselaggregate, muss in Zukunft mit einer Steuer belegt werden, dann klappt das auch mit dem Grundeinkommen und es wird nicht schon wieder ein Bürokratentopf mehr aufgelegt.

So einfach wäre Gerechtigkeit, aber zur Zeit schafft es nicht einmal die Journaille einigermaßen gerecht und mit Augenmaß Informationen aufzubereiten.

Bei der Berichterstattung zur Naziaufmarsch-Gegendemonstration am 27.05.2018 hat sie, wie schon so oft, viel zu viel Raum den Wirrköpfen vom braunen Rand gewidmet. Die Teilnehmerzahlen wurden zugunsten des braunen Grüppchens geschönt. Aus 3000 Faschos wurde 5000 und bei den 25 000 Gegendemonstranten hat man die Parade der Berliner Musikszene augenscheinlich einfach nicht zu den anderen Demos dazugezählt.

Die Straße des 17 Junis, war vom sowjetischen Ehrenmal bis zum großen Stern voll. Mit 70 - 80 000 TeilnehmerInnen (insgesamt) wäre man der Wahrheit schon näher gekommen - einer über den Sonntag hinausgehenden Diskussion, um die wirklich wichtigen Dinge aber auch - und das ist nicht gewollt. Nazischlampen, Sex und braunes Sperma sind Verkaufsschlager - Vernunft und echte Arbeit eher weniger.

Egal - was solls, Hauptsache die Faschisten wurden weggebasst und die Polizei sowie die Antifa haben friedlich und in Liebe mitdemonstriert und gezeigt wo die Vernunft zuhause ist.

Dummheit und Angst wird man nie ganz verhindern können, aber wenn wir noch einige solcher Pyrrhusniederlagen einstecken, dann haben wir alle gewonnen und die Welt ist ein Stückweit internationaler, toleranter und besser geworden.

Im Übrigen bin ich der Meinung, dass der Trumpismus & Co. zerstört werden muss. [M.L.R Epistel Cato]

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Freitag, 25. Mai 2018

Meine Rede zum AFD-Wegbassen Festival am 27.05.2018 - vorab...


[Bild:Chaospiloten ist nichts verboten - solange sie zusammenarbeiten. Windstärke 88 - kein Problem - zu den Marssegeln - auch noch mit der letzten Unterhose - setzt jeden Fetzen ein, dann nach Steuerbord lehnen und mit 2018er Knoten um das Kap der Guten Hoffnung in den international-kooperativen Morgen.]

Rede anlässlich der Aktion-AFD-wegbassen ….05-2018 hier schon mal vorab. (Vorab - entgegen jedwedem germanistischem Brauchtum - Anregungen, Änderungswünsche und Beschimpfungen bitte in die Kommentare)

Verzeiht meine verrohte Sprache - leider treten wir in unnötig verrohte Zeiten ein – außerdem, wir Künstler dürfen so etwas – Wirtschaftstreibende, Politiker, Journalisten und Religionsfreaks dürfen das aber nicht.

…/ Die AFD, die Angstlöcher für Deutschland, sind nur der ekelerregende Schaum auf dem braunen Bier der Wiederkehr des nationalen Irrsinns. Diese gesellschaftliche Gruppe ist durch und durch menschenfeindlich. Ihre Ansichten, ihre Angstmacherei und ihre, vor allem anderem kommende, Karriere- und Giergeilheit, bringt heute schon, ihre eigenen Kinder um eine lebenswerte Zukunft, sollten sie mit ihrer Menschenverachtung durchkommen.

Wenn es nach den Retro-Nazischlampen aber auch einer CSU ginge, würden die Grenzen heute schon dicht sein, in der Folge wären in Deutschland im Jahr 2050 nur mehr ca. 55 Millionen Einwohner zu zählen und davon wären über 40% über 6O Lebensjahre alt.

Vor diesem Hintergrund und der Tatsache, dass auch eine deutsche Frau in ihrem Leben nicht über 30 Kinder gebären kann - ist jeder zu uns flüchtende oder zuwandernde Mensch, im wahrsten Sinne des Wortes, echtes Gold wert.

Der Islam ist nicht das Problem, er ist ja auch nur eine jüdisch-christliche Sekte und eben nicht mehr und nicht weniger, als die Urform der Politik - die Religion. Letztlich ist das alles ein Rücksturz in die dunkelsten Stunden des menschlichen Seins.

Die Liebe braucht keinen Gott, keine Götter und eine AFD, - bayrische Kreuzritter oder Islamisten schon gar nicht.

Die Liebe zum Leben, den Menschen und der Welt - braucht konkretes, kooperatives Handeln. Eine Integrationsbewegung in die Verhältnisse wie sie sind und nicht wie wir sie rechts oder links interpretieren.

Also, viel - viel konkrete, echte Arbeit - um es ehrlich zu sagen.

Die AFD und alle anderen, die Erde gerade verunsichernden, faschistischen Bewegungen sind nur der Ausdruck einer Krise der Demokratie und der verheerenden Auswirkungen einer egomanischen - ja kriminellen Welt-Wirtschaftspraktik, die die Menschen einsam und ängstlich macht.

Diese Neo-Nazis sind der aufmerksamkeitsgestörte, doofe Bruder der Neoliberalen.

Das Geld fließt von unten nach oben, die Mehrheiten verarmen und folgen in einem quasireligiösen Wahn den falschesten und mörderischsten aller, im Endeffekt gar nicht notwendigen, Propheten.

Die Angstlöcher für Deutschtum, verherrlichen die Gewalt, betreiben unverfroren eine Politik der Gefühle und schicken sich an die Berliner Straßen und Clubs zu erobern. dDem gilt es mit allen, und vor allem, klugen Mitteln entgegenzutreten.

Es ist unerträglich, dass derlei Kriminelle (22 AFD Abgeordnete haben, deutschlandweit, 24 Strafverfahren am Hals) aus Steuermitteln bezahlt werden.

Wir können aber wenig bis keine Hilfe von den Politclowns der etablierten Parteien erwarten, da diese zum einen ihre Diäten bis zum bitteren Ende kassieren wollen und zum anderen hängen sie nach wie vor einem sterbenden Nationalstaatsgedanken an, der sich im Angesicht der weltwirtschaftlichen und technologischen Entwicklungen einfach nur in ein "Nichts" auflösen wird.

Was also tun:

*Seid glücklich, dies ist der erste Akt des Widerstandes - wir haben hier alle genug zum glücklich sein.

*Im Kleinen auch Privaten schonungslos dagegenhalten.

*Helft den flüchtenden Menschen ebenso, wie armen, alten und krank gewordenen Nachbarn.

*Schenkt den Obdachlosen und Bettlern ein wenig Geld oder auch nur Aufmerksamkeit - egal welche Nation.

*Glaubt nicht jeden Scheiß in den asozialen Netzwerken.

*Grenzt die Nazis aus, engagiert sie nicht als Türsteher oder Security, lasst sie nicht auf Eure Partys - man kann dies durchaus freundlich aber bestimmt erklären, vielleicht geht ja dem Einen oder dem Anderen ein Licht auf.

*Kämpft für ein Europa der Regionen und der offenen Grenzen, alleine schon aus der Notwendigkeit heraus, dass nur die Vereinigten Regionen der Erde eine Gegenstrategie für die großen Herausforderungen der Zukunft bieten können.

*Vergesst endlich Krieg und Frieden - Kooperation ist das nächste große Ding.

*Hinterfragt jeden Tag aufs Neue den eigenen Egoismus, das eigene Ichling sein, dann folgt man auch nicht irgendwem, einem Führer, Priester, Popstar, Künstler oder Parteiclown, sondern erkennt vielleicht das eigene Ich in den Augen aller Anderen wieder.

*Nicht nur heute einmal dagegen aufstehen, sondern jede Minute wird gegen die Brutalisierung der Gesellschaft hart zu arbeiten sein.

Die Liebe und die Vernunft wird siegen müssen, ganz ohne Götter, Parteigrüppchen oder andere Ideologiemoden.

Dafür sollten wir kämpfen und darum müssen wir hier in Berlin die AFD und alle anderen Nazis - einfach nur in den Mülleimer der dummen Wiederholungen zurückstopfen.

Mit dem, was wir für demokratische oder auch rechtsstaatliche Mittel halten, ist dem wiederkehrenden Faschismus nicht beizukommen. Das sollten wir immer bedenken, und durchaus selbstkritisch unser eigenes, einmal zu oft, Ach - so Politisch-Korrektes-Nichthandeln hinterfragen.

Tanz die Revolutionen der Liebe und der Vernunft jetzt! Nazis aller Länder verpisst Euch!

PS: Im Übrigen bin ich der Meinung, dass der Trumpismus & Co. und das neue europäische Datenschutz(un)recht zerstört werden müssen.

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Open letter /09_2017/ to the occupiers of the Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz


(Bild: Ab heute sitzen wir im europäischen Datenknast, abspeicherbar, erfassbar und kontrollierbar von Rechtsanwaltsindustrie, Krankenkassen, Meldeämtern, Deutsche Post, Polizei, BND, rechten Verfassungschutzbanden und anderen steinzeitlichen Bürokratiemonstern - und Du hast keine Kontrolle über Deine Daten mehr...)
So - aber nun zum Thema ->>>

Open letter /09_2017/ to the occupiers of the Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz
[translatet by Malte Forstat]

[Because of the new laws about datasecurity and the stupidity of european politicians and companys - the pichture cannot be shown now - click the old GERMAN VERSION for this picture!]
(Image: This is what the Volksbühne or what is left of urban development policy and free art as well as the acting culture senator could look like following your occupation ‘performance’...)

Hey guys, my dear fellow artists!

First of all, I respect you for your grandiose action and your admirable commitment. You have managed to bring urban development policy, the discussion about displacement, investment in the financial markets and the like back onto the political stage in Berlin.

In fact, actually on to the political stage and not to artistic stages. Your action cannot be a transmedia performance, it is profoundly political, and whether you want to accept that or not doesn't matter: We all live in times where such things cannot be controlled.

Your call for an interim directorship is very good, it remains to be hoped that Chris Dercon will have enough of a backbone to immediately take the consequences and vacate his post without continuing to draw a salary. This could also help him to salvage his reputation. But this is irrelevant: The Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz will also survive the likes of Dercon and their pseudo-modern cultural management.

I had the misfortune to be present at your plenary today where I had asked to speak several times. But unfortunately your grassroots democracy does not have roots as deep as you think. I was not given permission to speak. That is why I address you in this open letter.

You have come a long way, and would now have the chance to win a great victory and make huge strides forward, but it seems that you are not aware of this fact. The offer by the cultural authorities to make the Pavilion and the Green Salon available to you free of charge to your initiative is an opportunity you will never get again. These spaces would be a great headquarters for you to promote and actively shape your concept of political participation, urban development and art in general. You could also find yourself again and accomplish great things for Berlin. But unfathomably you appear to be unwilling to take this chance, and that is a disaster. For your commitment as well as for us all as free artists in this city.

You claim to work against displacement and for cooperation, but by pushing out the staff and artists in the ensemble of the Volksbühne, you become exactly the gentrifiers you supposedly claim to oppose. And anyway, this is not a cooperative approach. You claim artistic director Dercon is incapable. This may be true, but your comments of tonight on social sculpture and transmedia art, as sorry as I am to have to write this, demonstrated the same incompetence and thereby did incalculable damage to the concepts of social sculpture and transmedia art. These are both not new. In fact, they are but old hat in the art world: Occasionally it gets polished up or is rephrased into prose fit for funding application. DADA, FLUXUS, Beuys & Co. are currently turning in their graves.

You claim to want to turn the city into a stage. This too is has been and gone. This city has long hence ‘degenerated’ into a stage for tourists, crazy self-promoters and even governmental drama under neo-feudal conditions – there is no need to make it even more dynamic now, and it would go against your intentions. Your behaviour will only help the right-wing financial-market-driven robbers who are selling off Berlin one bit at a time. You overlook the fact that your lack of solidarity with the staff and artists of the Volksbühne plays into the hands of right-wing forces, such as the ‘Liberal Democrats’, the AFD, ‘Christian Democrats’ and even social democracy in general, and can entrench phenomena such as Dercon-speak in Berlin for a long time to come.

If you were really interested in promoting art, then you need to see that the Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz is a theatre that used to performed intellectual labour and worked for the arts exactly according to what you stand for, and that you will not be able to save it with an attitude that could unfortunately also be paraphrased as "Let’s save the world within 48 hours and if that doesn’t work, we go home and do something else".

What are the possible scenarios that you are facing? You accept the proposal of the cultural authorities, get to work and become very successful. The operation of the theatre can be resumed, the staff and artists are not kicked out by you and can work with all due PEACE AND QUIET. Eventually, Dercon will either leave or he will stay, all the better for you to be the ‘thorn in his side’ – there could be no better situation when it comes to your demands.

Or, on the other hand, you do not accept the offer, the political right of the city take Klaus Lederer and the entire Senate into a headlock and force Müller to evict you. Your legitimate concerns would be slandered forever as anarchic vandalism and bad art, and even us free artists would be exposed to constant defamation and worse, since we have been using the same arguments as you for decades. In the worst case, the Culture Senator would even have to resign. The invisible but clearly present ‘Coalition of AfD/FDP/CDU/BZ/Tagesspiegel’ would be delighted. You would have shot yourself in the foot and taken large parts of progressive Berlin down with you. Gentrification as its best, one might say.

The city's media are already heralding the impending eviction using petty-bourgeois Law-and-Order terminology. When you have a hundred cops outside your doors, is when it is clearly too late. Because you have no concept on how the house could be held against the legal-industrial complex, you will finally have to slink off quietly into the night.

And one more thing: Regardless of whether you have slept with Gysi, consider social sculptures to be innovative or think of transmedia productions as ground breaking, these are all completely different topics that would actually require a long time to be developed fully. This is not possible under the conditions of an occupation, fired up by a media-hype which makes it impossible for any of us to work at the Volksbühne.

Yes, Dercon must go. And yes, a cultural renewal is needed, not only in Berlin, but in the entire world. But that applies to numerous levels, millions upon millions of different cultures and spaces, many time windows in different places. Please, take custody of these two rooms by accepting what is offered to you. Turn the Pavilion and the Green Salon into the most progressive place in Berlin, but please-please don't kick us all into the gutter. A presumptuous self-displacement is destructive to all of us – this is simply not your call to make. Let's build the future together and cooperatively, and that alone will be one one hell of a lot of work.

In solidarity but also concern,

Martin L. Reiter (aka Nervous aka Gap-Man aka AtariHardCore aka NurSchrec!) (Director of the Kunsthaus Tacheles from 1999-2012)

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The bureaucratic aspects of terror _ wanting alone is not enough...

[Because of the new laws about datasecurity and the stupidity of european politicians and companys - the pichture cannot be shown now - click the old GERMAN VERSION for this picture!]
(Image: Gentrification is not a useful term – too fuzzy – you might as well grow a pig's head and hang out on the toilet...)

For some time now, the term ‘gentrification’ has been used as a battle cry by the left, half-left, old left, neo-left and National-Social-Democratic-Light. Anyone and everyone can read into ‘displacement’ what is the hot topic of the day. This wannabe conflict gets fuelled by what is currently the fly in the ointment of your organic shopping spree.

The latest simplicity in this undifferentiated importitude is the current developments in Berlin Lichtenberg, Herzbergstrasse. A group of semi-rich people and artists have been trying to gain a foothold there for some time, of course by establishing art and exhibitions or what is considered art these days. A little bit retro, a whiff of 1968 and some handicrafts.

Why not, one might think. If it weren't for the SPD backbenchers in the district parliament. 38 years too late (29 of these as part of a pasted-together greater Berlin), the city councillor for construction is at last afraid of neo-libertarian displacement. "Freedom of manipulated markets, baby!" one is tempted to yell in her face. But you might as well bite your own tongue off. Even the Social Democrats know exactly what neo-liberal means. After all, they are one of the most compliant enablers of organised cr... sorry, ‘late capitalism’.

The party Die Linke, who are currently in charge of the department of culture, is the last political party with the remnant of an idea of what’s going on. They cannot take on the role of rubble woman either. As the scandal surrounding the gang of money laundering investors from (little) Britain in the Rigaerstrasse demonstrates, organised crime and urban development are really great bedfellows, and are provided with smoke grenades by the legal-industrial complex and in effect protected against their own will by the police.

This is not a Berlin-specific problem. Worldwide, envy- and greed-powered society is turning up the displacement ratchet to extract the last cent out of human resources. Any city between Beijing and Los Angeles is now so uniform that you want to immediately spew forth the BigMac that you had just washed down with RedBull. Let’s combine our vomit and puke in cooperation.

Dear Ms SPD City Councillor, allow the artists to continue working in the Herzbergstrasse and let your colleagues know that it is once again time for genuine politics. All you opportunistic idiots can learn a thing or two from artists, autonomists and humanely motivated small investors. Hurry now, before the criminal financial markets have you swept into the dustbin of repeating history by the AFD Nazis, just like a squeezed lemon. The Culture Senator needs to be aware that he who colludes with financial capital lefties is already dead – greetings to the National Democracy Socialists – very much the wrong way to go!

By the way, I believe that civil servants should not have private insurance, nor should they receive top pensions – too expensive/not financially viable. The AFD should be banned outright, democracy cannot be founded on ‘anything goes’. The Peter principle has been the nail in the coffin of any civilizational approach for the last 6000 years. And then there is always the all-shattering force of the crazy individual’s indignation (see Fakebook, Sinistagram and the very epistle you have just read).

Yours sincerely, the new artistic director of the Volksbühne :-D ***************************************************************************
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