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Dienstag, 22. Oktober 2019

Cui bono - Wem zum Vorteil ?


(Bild: Horst Seehofer, deutscher Innenminister und Heimatmuseumsbeauftragter, in seinem brandneuen AntiFa-Outfit; Ein Borderliner im Borderland...)

Cui bono- "Wem zum Vorteil" fragte schon Cicero. Zweitausend Jahre sind seither über Europa getobt und die Frage hat in der Politik und dem Verbrechen nicht im geringsten an Bedeutung verloren.

Wer am Donnerstag dem 17.10.2019 die Parlamentsdebatte zum Nazi-Terror in Halle an der Saale verfolgte, wähnte sich in einer der sattsam bekannten Satire-Shows des deutschen Fernsehens. Das Publikum war eher (pflicht-)dünn gesät, viele Abgeordnete aller Couleur finden die Mörder aus dem rechtsextremen Spektrum anscheinend kaum der Rede wert. Deutsche Traditionspflege würde der Zyniker meinen, Hilfs-, Konzept- und Ahnungslosigkeit denkt der Insasse der Region Deutschland.

Der Innenminister, Horst „Heimatmuseum“ Seehofer generierte sich als bayrischer CSU-Antifaschist. Er hat schon als Ministerpräsident gegen die Rechtsextremen gekämpft (??). Als aufrechter katholischer National-Sozialisten-Christ (frei nach Thomas Bernhard) war es ihm immer ein Anliegen, die Faschisten in die CSU, getreu dem Motto von Franz Josef Strauss: „Rechts neben der CSU darf es nichts geben“, in die Christlich-(A)Sozialen einzugemeinden. Am Ende der „Rede“ brechen dann doch die Reste des noch funktionierenden Teiles seines Kleinhirns durch, er bemüht den Einzeltäter der über das Internepp gut vernetzt ist. Vernetzt oder Einzeltäter (??) ,was denn nun (?) ,eine Erklärung bleibt Polit-Opa, wie gewöhnlich, schuldig. Bösmenschliche Heuchelei as its best...

Nach ihm hat der, ganz ohne Anmoderation von Jan Böhmermann auskommende, West-Vintage-Rechtsextremisten-Gnom mit der grünen Dackelkrawatte (diesmal ganz salopp ohne goldene Dackel-Schlinge), des parlamentarischen Flügels der neuen/alten, rechten Terrorbanden - der Angstlöcher für Diesel. Opa Gau-Dingsbums zieht voll vom Leder. Tritt die Würde der Opfer vom Breitscheidplatz in Berlin und Halle an der Saale in die Tonne der vergleichenden Beliebigkeiten, relativiert den Nazi-Terror mit Islamisten-Terror und bricht in seiner Hassrede die deutsche Verfassung am laufenden Band. Rudi Carrell hätte keine Freude damit gehabt.

Der Rechtsstaat bleibt selbstredend untätig, kein Saaldiener der den verwirrten alten Mann in Gewahrsam nimmt, keine Bundestagspräsidentin die einschreitet und Rumpelstilzchen der Staatsanwaltschaft übergibt. Wie war das noch gleich mit der Hassrede?

Oliver Welke könnte die SPD Rednerin ankündigen, der hat aber Klügeres zu tun. Die SPD-Justizministerin beschränkt sich auf alte Betroffenheitsformeln, wehret den Hassreden, wehret den Anfängen und der Ausbreitung, obwohl man mitten in der Fortsetzung ist und überhaupt eine demokratische Gesellschaft..., Rechtsstaat-Bla-Bla – mit rechtsstaatlichen Mitteln-Bla-Bla, [derselbe Rechts-Anwalts-Industrie-Staat der schon den Dackelkrawattenrechten überhört hatte war da wohl gemeint…] Der weitere Verlauf der Rede will dann das Internet zensieren oder am besten gleich chinesische Kontrolltotaliarismen durchsetzen. Also den seit undenklicher Zeit pöbelnden Stammtischsprech, der ins Netz abgewandert ist, verbieten. Der Inhalt ist insgesamt mit einem „…blub...bla..../“ mehr als genügend dargestellt.

Christian Ehring hat es sich erspart die Rednerin aus der Parfümerieabteilung, Mitglied der FDP, in dieser Bundestags-Show „Extra-High“ zu begrüßen. Die Christian Lindner Dekoration, verteidigt das Internepp wie ihr Chef die freie Fahrt für freie Würger auf deutschen Autobahnen. Allgemeinplatz-Gelaber und Spielen soll auch weiterhin erlaubt bleiben. Was sonst, das Grundgesetz ist noch nicht um den Artikel „Computerspiele sind Schuld - darum weg damit, lang lebe der Schwarzmarkt“ erweitert. Auch bei ihr wiederholt sich der "Hassreden-sind nicht-gut-Reflex"...man solle doch aufhören mit dem ewigen Nazi-Geblöcke, dadurch werden die Nazis auch nicht besser und andere Vintage-Faschisten aus der Mitte der Gesellschaft werden nur verschreckt und gekränkt. Man solle diese Termini nur als scharfe Beschämung einsetzen, und dies in einer Zeit wo diese Beschreibungen und Anwürfe für sehr Viele als Lob und Anerkennung daherkommen. Zuviel blond ist auch nicht gut.

Die linke Rednerin ist pragmatisch und erzählt aus ihrer Stadt Halle, von der Betroffenheit und von den dort noch immer in Vernunft und Frieden zusammenlebenden Mehrheiten. Sie redet von Vereinen, Opferberatung und Initiativen, die in der Regel von deutscher Politik totgeschwiegen, gegängelt und diffamiert werden. Sie greift die AfD direkt an und weist auf die Ungeheuerlichkeit hin, dass ein Identitärer im Bundestag ungestraft sein Unwesen treiben kann und in braunen Kaderschmieden AfD Führungspersonal ein und aus geht. Sie weist die Law & Order Fraktion darauf hin, das es sich grundsätzlich um gesellschaftspolitische Fragen handelt und nicht nur um Sicherheits- und Innenpolitik. Wenn das Kind schon im Brunnen liegt ist es für die Absperrung rund um den Schacht längst zu spät.

Stermann-Grissemann könnten die nächste, die grüne Besucherin ankündigen, zum Glück für die beiden, halten sie sich im benachbarten Ausland auf. Eine halbherzige Rede über die halbherzige Politik des Polittheaters. Die bekennende Protestantin, ihr Bischof aus Sachsen musste dieser Tage wegen rechtsextremer Hetze zurücktreten, wiederholt letztlich ihre Law&Order Vorredner plädiert aber vehement für sofortiges Handeln. Aber wieder wird der Rechtsstaat als Globolie, quasireligiös gegen gesellschaftliche Ungleichheit, Industrie- und Finanzlobbypolitik, die den sozialen Frieden bis in die Grundfesten des gesellschaftlichen Zusammenhalts hinein zerstört haben, beschworen. Zumindest scheut auch sie sich nicht, die AfD direkt anzugreifen. Und sie greift auch den Verfassungsschutz an, der eher als Finanzier der rechten Szene, denn als Schutz der Verfassung in Erscheinung trat. Wie die Vorredner der CSU und SPD fordert auch sie die Verschärfung der Waffengesetze, die Forderung nach Abschaffung der Waffen insgesamt hätte ihr besser zu Gesicht gestanden. Am Ende der Redezeit ein gekonnter Hieb gegen die Angstlöcher für Diesel, direkter Schlagabtausch mit den geistigen Vätern des rechten Terror in Schland. Dafür gibt es am Ende doch gute Haltungsnoten, glatte sieben Punkte von zehn Möglichen

Der Vizefraktionschef der CDU-CSU Fraktion zappelt sich noch einmal einen ab. Lobt die Arbeit der Bundesregierung und wiederholt die These, dass die Politik ja ohnehin handeln würde. Zu seiner beinah „Ehren“rettung sei bemerkt, dass er wenigstens auf den Geschichtsrevisionismus des parlamentarischen Arms des Rechtsterrors hingewiesen hat. Die „roten Linien“ würden verschoben, das kann nicht angehen - so mancher Braunkopf wird sich dabei gedacht haben: „Jeahh- kann mann doch, wir sind auf dem richtigen Weg!“ Und dann kommt die fette Kröte, ein wildes Plädoyer für den Verfassungsschutz und die personelle Aufstockung dieser undurchsichtigen, nicht reformierbaren Behörde. Die, wie nichts sonst, den tiefen rechten Staat und seine extremistischen Seilschaften repräsentiert.

Kein Satiriker der Welt würde Beatrix von Storch ankündigen. Die Frau, die die Sonne wegen Erderwärmung verklagen will, bleibt ihrem unausgesprochenem Motto treu. „Ich bin psychopathologischer begabter als der amtierende amerikanische Präsident“. Kurz zusammenfasst: Die Linken sind schuld, die „Linken“ (also Alles rundum die Angstgetriebenen für Deutschtum herum) haben das Sandschaufelchen aus der Kiste geklaut, darum ist der Doppelmord von Halle eine Tat der links-links-versifften Presse, Politiker, Regierung, Palästinenser, Islamisten, Clans, Mainstreamern, RAF, SPD, Hunden, Katzen und Chemtrails. Sandkistenniveau aber ohne schützende Hand der Eltern - logisch, da fließt ganz schnell mal ganz viel Blut in der Kiste herum.

Der SPD Redner wiederholt die Wiederholungen seiner VorrednerInnen. Phönix TV blendet ihn aus - "der Irre-Johnson hat mit Spaß-Juncker einen neuen Vertrag zur Errichtung von Klein-Britannien ausgehandelt" - dies ist ein pointierter, gelungener Abgang bzw. Kommentar zum derzeitigen Zustand der SPD insgesamt. Die Ausblendung könnte auch ein Gag der Satiresendung „Die Anstalt“ des ZDF gewesen sein – war echt schwer unterscheidbar.

Wem nützt es also, wer kann mit den Toten von Halle, Antisemitismus und Naziterror am meisten Gewinn machen?

Zu allererst die Vintage-Nazis selbst. Sie haben sich einen Aufmerksamkeitsbonus herbeigemordet, da wird jede illegale Parteispende für Dumpfbeutel-Wahlkampf zum Fliegenschiss. Die AfD zeigt mit ihrem Auftritt im Bundestag, dass sie ihr Klientel, ihrem Neo-Nazi-Clan treu bleibt. Mit Hetze im Parlament führt sie vor wie zahnlos der Rechtsstaat eigentlich ist. Ihre Sprache und ihre Geschichtsrevision funktioniert perfekt. In diesem, von allen anderen politischen Kräften der Region Deutschland über Jahrzehnte errichteten und sorgsam gepflegten, Rechten-Staat. Das Signal an die Täter, draußen auf den Straßen lautete - "Weitermachen passt schon".

Ein Gewinn ergibt sich auch für die christlich-(a)soziale Union. Als im Niedergang begriffene Apparatschi(c)k-Gang , eignet sich der Terroranschlag perfekt zum Abbau weiterer Bürgerrechte und für die Politik der Angst zum durchregieren. Diese Law & Order Fraktion, selbst vom Peter-Prinzip korrumpiert bis an die Kriminalitätsgrenze, kann so ihre Unfähigkeit, Ohnmacht und Konzeptlosigkeit mit Säbelrasseln und Polizeistaatsaktionismus übertünchen. Schuld ist die ominöse Gefahr von rechts, die sie in der Tatsächlichkeit aber selbst sind.

Hauptgewinner sind auch die unzähligen Beamten und Beamtinnen die den rechten, tiefen Staat ausmachen. Die in verschiedensten Institutionen als Verfassungsfeinde sitzen und von einem großen, starken Deutschland träumen, davon wie es früher war, obwohl es früher nie so war, wie in ihren Angstbürger-Phantasmen imaginiert. Alle die, die nicht wahrhaben wollen, dass es dieses Schland nie wirklich gab. Weder unter Heinrich dem Ersten oder unter dem gestörten Ösiwürstchen, dem Schickelgruber Adi, noch in katzen-goldenen Zeiten eines Wirtschaftswunders, das doch nur ein Marshall-Plan gewesen ist.

Sie kochen ihre kranken Verschwörungs-Süppchen in Polizei, Verfassungsschutz, Finanzämtern, Bundeswehr bis hinein in die komunalen Verwaltungen und Regierungsämtern. Ihre Motivation ergibt sich aus der Tatsache, dass sie ahnen welche Bull-Shit-Jobs ihre „Arbeitsplätze“ eigentlich sind. Sie fürchten den Reality-Check der „neuen“ Technologien, sie fürchten die vernetzte, multikulturelle Wirklichkeit und sie fürchten vor allem ihre schöne neue Leasingkarre zu verlieren.

Gewinner ist auch die Waffenlobby, obwohl einige RednerInnen die „Verschärfung des Waffenrechts forderten. Nur die Forderung nach Null-Waffen, also die Streichung der Rüstungsindustrie ist ein zukunftsfähiger Ansatz im Sinne eines friedlichen Miteinanders. Alles andere ist verlogene Kosmetik. Die Rechte wird ohnehin aus dem tiefen Staat (Verfassungsschutz, Bundeswehr, Polizei) versorgt. Waffen aus den Beständen des Heeres verschwinden, Polizeiwaffen gehen verloren und was der VS so macht und tut kommt einer Spendengala für Extremisten gleich). Das Klima des Misstrauens und der Angst verschärft sich, der Messer und Knarrenumsatz steigt. Heckler & Koch und Company sind begeistert.

Gewonnen hat auch der institutionalisierte religiöse Unfug. Der Imam, der Pfarrer, der Rabbi und der Hitler-Schamane schaffen es wieder, laut und auf ganzer Front, in die öffentliche Diskussion. Sie sind die Opfer, dort wie da, die bedauernswert Gebeutelten, die doch nur in Freiheit und Frieden ihre "Religionen" ausüben wollen. Alle die, die dies nicht glauben kann man mit Feuer und Schwert, als institutionalisierte Religionsgemeinschaft getarnt, unter ihre kruden, unmenschlichen, dafür aber göttlichen, Pseudo-Philosophien und vor allem, Ihre; Wirtschaftsstrukturen zwingen. Die unschuldigen Gläubigen, die auf dem Leim der Religions-Clans kleben, sie sind nur das Kanonenfutter auf dem sich die nächste Kirche, Moschee oder das nächste Ahnenerbe-Kaderschmiedenschloß errichten lassen.

Von den echten Opfern verstummt die Rede im Medienrauschen innerhalb weniger Tage. Offiziell gibt es seit der Wende über 153 Tote durch Nazi-Terror, die Dunkelziffer dürfte höher liegen.

Der Rechtsstaat und die Politik versagen auf ganzer Linie. Bestehende Gesetzgebung wird nicht angewandt. Dummdreiste Diskussionen über Computer-Games und Internepp ersetzen die Anwendung bestehenden Rechtes. Das Problem: Entweder wissen Verfassungsschutz und Polizei gar nicht das (a)soziale Netzwerke existieren oder sie wirken durch „Nicht-Handeln“. Angst und Bedrohung sind gut für das Budget der einzelnen Dienste, bringen neue Bull-Shit-Arbeitsplätze und sie halten die Zivilgesellschaft klein. Da lässt mann schon einmal den Polizeischutz vor jüdischen Einrichtungen zuhause bleiben und rein zufällig den Nazi-Pitbull von der der Leine.

Es bleibt zu hoffen, dass die Wissenschaft, das zivile Engagement, die Künste und alle Kräfte die guter Dinge sind, diese Krise des Gemeinwesens und der Gesellschaftspolitik durchstehen können. Und eines Tages, der Ewige.Krieg und Falscher-Frieden-Kreislauf gebrochen wird.

Die Heuchelei und die Hilflosigkeit der parlamentarischen Demokratie wird nur durch die Misere der angeblich progressiven Kräfte und vor-schrittlichen Linken getoppt. Grün, Rosa und Rot als Bio-Markt der Wohlfühlkleinbürger...die umfassende Inklusion des Selbstbetruges in das eigene, destruktive Sein – streng vegan und so fair, da arbeiten ganze Erdteile um Hungerlöhne - für.

Am besten beschreibt dieses linke, deutsche Debakel der neue Roman von Dietmar Dath "Neptunation". Auf den Seiten 579-582 schreibt Er - Zitat:...../ Es hängt mit der spezifischen öffentlichen Bildungs- und Nachrichtensphäre der alten Budnesrepublik zusammen. Es galt da als links, die sogenannte instrumentelle Vernunft abzulehnen, Technik, Ingenieurswissen, Alloplastik, die Umgestaltung der Natur nach menschlichen Vorgaben, und man erzählte dazu allerlei Zeug vom Weg der Vernunft in der Geschichte, der in Auschwitz und Stalins Straflagern endete – es war im Wesentlichen einer Variante der Totalitarismuslehre, Faschismus ist gleich Sozialismus. Diese Theorie war eine memetische Nische für Linke, die staatsloyal sein wollten.

Sie durften den Nationalsozialismus nachträglich beschimpfen, wenn sie dafür die Sowjetunion mitbeschimpften, aber das Ganze ist nur einerseits absurd in dem Sinne, dass nun ja gerade die rechteste deutsche Tradition nicht gerade viel für Technik und Ingenieure und exakte Wissenschaften übrighatte, jedenfalls nicht für deren politische Umsetzung, vom Kampf der frühen Reaktion auf die Französische Revolution in Deutschland gegen das Impfen und dem Herrn Hamann, der schon gegen „Kopier- und Rechenmaschinen schimpfte, über Heideggers „Gestell“ und andere Zerrbilder der Technik bis zu den Nachkriegstagebüchern von Carl Schmitt, wo der alte Faschist seinen erbittertsten Hass ausdrückt gegen Ideen einer naturwissenschaftlich orientierten Verwaltung, also Pascual Jordan und Einstein kommen bei ihm fast noch schlechter weg als die Bolschewiken. Und diese Überlieferungslinie wird also einerseits, und perverser-weise unter dem Signet des Antifaschismus und der Gegnerschaft gegen den deutschen Dreck, von Horkheimer und Adorno, den ersten und für alles weitere prägenden Lehrern der westdeutschen Linken, gerade weitergeschrieben mit ihrem Madigmachen des Exakten als Positivismus und instrumentelle Vernunft und so,was dann eben für die 68er, die von allen späteren westdeutschen Linken an diesem Punkt ungebrochen fortgesetzt wurden, dazu erzogen hat,in dieser Sache ihren blödesten Affekten nachzugeben und sich in dieses Spiel „halb über die Straße zu gehen“ einzureihen, von dem ich dir schon getestet habe, bis zur Ökobewegung der achtziger Jahre, aus deren politischem Arm, den Grünen, ja dann die Leute hervorgingen, die den Rollback organisierten, die Zerstörung aller zivilisatorischen Fesseln, die sich das deutsche Kriegführen und Armeleuteverprügeln nach dem Zweiten Weltkrieg hatte gefallen lassen müssen – diese Grünen, die als Erste wieder deutsche Soldaten in die Welt schickten, auch noch ausgerechnet gegen Serbien, und die Hartz IV Gesetze möglich machten, die Zerstörung des leidlich menschenwürdigen Sozialkassensystems der westlichen Nachkriegszeit.

Das ist aber nur die eine Seite, die irrationale, diejenige, auf der etwas Altes, Dummes, Deutsches von der neuen, angeblich, intelligenten westdeutschen Linken einfach fortgeschrieben wurde. Da darf man aber nicht so undialektisch denken, wie Horkheimer und Adorno selbst und alle anderen Antipositivisten und Antiinstrumentalisten immer denken – es ist irrational , ja, aber gesellschaftlich wirksam wird so eine Irrationalität immer nur, wenn ihr auch irgendetwas Rationales anhaftet. Für den Staat und das Kapital ist es klar, dass das gut ist, den Linken, den Aufständischen den Verzicht auf Kalkül, Empirie, abgesicherte Hypothesenbildung samt Gegenprobe, kurz einfach den Verzicht auf Wissenschaft und Technik zu predigen, und das darf dann ruhig im linken Mäntelchen passieren, das ist ebenso willkommen wie entsprechende Predigten aus der christlichen oder buddhistischen oder sonst wie asketischen Ecke und so weiter.

Aber das Vertrackte ist, auch für die Aufständischen hat`s etwas Wahre, gibt`s eine Resonanz mit ihrer Erfahrung, jedenfalls in Westdeutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Denn sie wurden da ja täglich mit Planung auf Geheiß des Kapitals konfrontiert, und die sozusagen hemdsärmelige Idee der alten Arbeiterbewegung , die man bei Marx und Engels finden kann, wenn man die beiden grob genug missverstehet, nämlich dass der Kapitalismus die Mittel der rationalen Unterwerfung der Natur schon schön entwickelt und das Proletariat sie sich dann nur noch aneignen, einfach dem Kapital entreißen und in den eigenen Dienst einspannen muss, die ist einfach Käse, weil Mittel nie gleichgültig sind gegen den Zwecke, für die sie eingesetzt werden, und Zwecke nie unabhängig von den Mitteln wirklich vorkommen – wenn auch: gedacht werden können, aber das ist dann eben falsches Denken , die man zu ihrer Verwirklichung einsetzt. …./
Zitat Ende

Und so bringen wir einen ekelhaften Betroffenheitsritus nach dem Anderen hinter uns - ohne die Wahrheit zu erkennen, dass eben generell "Die Wahrheit" ein Ding der Unmöglichkeit darstellt. Es gibt, egal in welcher Frage, ausschließlich nur Wahrscheinlichkeiten. Wahrscheinlich ist ein weitermorden - viele Waffen , viele Tote ... wenig Waffen weniger Tote...keine Waffen noch viel-viel-viel weniger Tote ...

Die Wahrscheinlichkeit, dass die Protofaschisten aus der "Mitte" der Gesellschaft, Antifaschismus leben können, tendiert gegen Null. Insofern war die Bundestagsdebatten reine Energieverschwendung im engsten "Save The Planet" Sinne. Schade die CO2-Emissionen hätten an anderer Stelle produktiver und volkswirtschaftlich-vernünftiger, verpulvert werden können.

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Dienstag, 15. Oktober 2019

ORCUD-Orbital Clean Up Device


[Bild: ORCUD [Orbital Clean Up Device] Mission-Patch - design by Mex Tremel)

Beim ORCUD geht es um das Aufräumen des erdnahen Orbits. Eine schweres Objekt [ca.40t] zwingt kleinere Objekte (Trümmer-Weltraumschrott) in seine Masse-Anziehung. Der Müll gerät in die Anziehungskraft des Mistkäfers in Space [MIS] und bleibt in dessen Orbit.

Mit der Zeit entstünden Müllwolken die die Start-, Durchflug- und Satellitenorbitfenster wieder drastisch vergrößern würden. Die Müllhaufen wären außerdem leichte zu orten und damit wieder unter Kontrolle. zu ein em späteren Zeitpunkt kann der Müll also das Material zum Bau größerer Strukturen verwendet werden.

Grundsätzliche Überlegungen:

Das Problem liegt in der Komplexität der Aufgabe. Ummengen an Trajektorie-Berechnungen, Bahnangleichungen und Lagekontrollsteuerungen wären notwendig. Die Masse des ORCUD-MIS muss an die Trümmer herangeführt werden, seine Geschwindigkeit relativ zum Müllstück angleichen und das Schrottteil in einen engen eigenen Orbit um ORCUD-MIS zwingen.

Anschließend, muss völlig autonom errechnet werden, mit welchem Schub und welcher Flugbahn, ohne das eingefangene Objekt wieder zu verlieren, zum nächsten Objekt aufbrechen kann. Und dann - zu welchem Zeitpunkt der Punkt zum Einleiten des Bremsschubes gekommen ist, wiederum ohne, die bereits eingefangen Objekte freizusetzen. Und so weiter und so fort.

Eine rechnerische Herkulesaufgabe. Außerdem muss ORCUD vollautonom handeln, bei den Geschwindigkeiten der Objekte im Orbit, insbesondere wenn ihre Flugbahnen gegenläufig sind ,,,,,[da kommen schon mal ca. Mach 26 - Mach 60 zusammen..], ist es unmöglich von einer Bodenkontrolle aus Steuerungsbefehle und Trajektorien-Berechnungen anzustellen und zu kommunizieren, die Latenzzeiten selbst im Nano-Sekundenbereich wären noch zu groß lang.

(ORCUD ist geistiges Eigentum des NurSchrec!-SPACEDEPT. ein Patentantrag läuft, jede Kopie oder Nachahmung wird anwaltlich verfolgt.)

ORCUD ist ein Projekt der ESCAPE II-X/A433 Initiative >>> ESCAPE II-X - das PDF-Buch
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Samstag, 12. Oktober 2019

Anno 1212 und 2020 - Fridays for Future


[Bild: Junge Leute sehen mehr als alte Säcke.]

Anno 1212 brachen aus der Region Frankreich und der Region Deutschland tausende Jugendliche und Erwachsene, aus ärmsten Verhältnissen, unter Ablegung des Kreuzzugsgelübdes auf das heilige Land zu befreien. Unbewaffnet zogen sie gegen Süden Richtung Mittelmeer. Die Kinderkreuzzüge hatten begonnen.

Zwei junge "Propheten" führten die Massen an christlich-indoktrinierten, letztlich ohnehin zu Hunger und Elend verdammten Menschen, im Namen des Papstes zu vermeintlich neuen Ufern. Die Bevölkerung der Ursprungsländer war eher froh, das "Pack" bzw. die hungrigen Mäuler, in dieser finsteren Epoche Europas, los zu sein.

Die deutsche Partie erfror zum Teil in den Alpen, an den Stränden des Mittelmeeres verlief sich das deutsche Kontingent wahrscheinlich. Das Mittelmeer teilte sich nicht und nur sehr wenige kehrten unter Spott und Hohn nach Hause zurück.

Der französische Zug kam bis nach Marseille und wurde von "Händlern" auf Schiffe verladen. Einige der damaligen schwimmenden Särge sanken, ein Teil erreichte Nordafrika. Und, wie die Händler eben so sind, wurden die KreuzzüglerInnen in Nordafrika an Sarazenen als Sklaven verkauft.

Das war es dann gewesen mit dem hehren Zielen. Das christliche Abendland war Bettler, niedere soziale Schichten und Wanderpfaffen in Lumpen los. Nordafrika bis nach Kleinasien hinein hatte ein paar günstige Arbeitskräfte gewonnen und die Händler machten ein gutes Geschäft.

Was als Traum begann - ein Traum, der durch den Betrug der Kirche, von wegen - einer angeblichen Liebe, eines angeblichen Gottes und seines angeblichen Balges zum Menschengeschlecht, generiert wurde. Der Traum endete als Höllenfahrt mit profitablem Ergebnis für einige wenige, die diesen Wahnwitz geschickt zu vermarkten wussten.

[Bild: Die Herrschaft muss nur den richtigen Drachen steigen lassen, schon eilen die Kinderlein herbei und sorgen für gute Geschäfte.]

Die Teilnehmer der "Kinderkreuzzüge" erhofften sich eine bessere Zukunft, sobald sie ihr Ziel, die friedliche Eroberung, aber eben die Eroberung, der heiligen Stätten erst vollbracht hätten. Den Propheten und Auslösern der wirren Bewegung ist, auch historisch gesehen, kein Vorwurf zu machen. Sie handelten aus Ihrer Sicht heraus nach den edelsten Motiven.

Die Kirchen und "Edlen" von Gottes-Gnaden dieser Zeit, waren die Täter. Ein Unmenschenschlag, der seit dem Niedergang einer eher plural daherkommenden Antike (bis ins 400 Jhdt. nach Christus), mittels der Massenmord-Tatwaffe JHW/Gott/Allah, die damalige Welt in finstere, unvorstellbar-grausame Zeiten stürzten.

Pointiert gesehen, haben wir uns davon bis heute nicht erholt.

Anno 2019/2020 brechen Schülerinnen und Schüler aus verordneter Schulpflicht, die nur mehr einer Hyper-Leistungsgesellschaft mit Konsumnachbrenner dient, aus. Ihre Prophetin ist eine Jugendliche aus der Region Schweden in Europa. Schulstreiks und Massendemonstrationen fordern einen schnellen Umbau der ganzen Welt um die Klimakatastrophe doch noch abzuwenden.

So wie in finsteren Vorzeiten die schwarze Pest durch die Welt pflügte, so wütet im 20sten und 21sten Jahrhundert die Autopest, die Rüstungspest, der Konsumfaschismus und die smartphonegetriebene Egomanie, um eine, mittlerweile, globalisierte Erde.

[Bild: Jede Maschine ist nur Materie gewordenes Wissen. Letztlich das Erbe vorangegangener Generationen, dass Menschen einfach aber unverdient in die dreckigen Hände fällt.]

Die Opferzahlen sind horrend. Die Biosphäre des Planeten ist gestört, die Lebensgrundlagen für viele Tierarten, darunter auch der Mensch, beginnen unumkehrbar zu verschwinden.

Der Einzelne nimmt dies sehr wohl wahr, verdrängt dies aber, wie ein zu Tode Erkrankter, zu Beginn seines Leidens, sein zeitnahes Ableben verdrängt.

Die alten Leute aus der Diesel-Bomben-Panzer-Patrioten-Fraktion fallen über die Prophetin her, wie Schickelgrubers Wolfsrudel propagandistisch über die Welt in ihrer Zeit herfielen. Auch die Schulschwänzer und Möchtegern-Revoluzzer von gestern generieren sich zu erzreaktionären Beharrungs-Idioten.

Sie haben ihre Jugend erfolgreich verdrängt, träumen von ihr aber weiterhin: "früher - ja früher war alles besser". Bullshit, nein es war nicht besser. Früher, warst du Dödel nur jünger und noch nicht von Autopest, Dauer-Fressorgie und gescheiterten Liebes(-egomanien) verwüstet und in eine allumfassende Konsumdepression gedrückt - ansonsten nichts weiter.

Und wie im finsteren Mittelalter, wird der Besitzstand um jeden Preis gewahrt. Auch wenn dies bedeutet die jungen und vor-schrittlichen Erwachsenen, mit, im 21 Jahrhundert üblicher, psychischer/propagandistischer Gewalt aus den heiligen Städten des Konsums zu jagen.

"Audacter calumniare, semper aliquid haeret = Verleumdung kühn, klebt etwas immer"; Mit anderen Worten "Verleumde dreist und brutal-irgend ein Dreck bleibt immer an den Verleumdeten hängen". Dieses Sprichwort der Römer ist in unserer Zeit der freien diktatorischen Märkte zum politischen und medialen Grundprinzip geworden.

Trumpismus, in der BRD die rechtsextreme Mitte um Union, FDP und Angstlöcher für Diesel (AfD), belegen momentan sehr anschaulich diese Entwicklung. Maggie Thatcher, eine der neoliberalen Speerspitzen der siebziger und achtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts, würde sich heute über den ewigen Bürgerkrieg der Märkte freuen. Es gibt keine Gesellschaften mehr, sondern nur noch irrsinnig gewordene Individuen im Kauf- oder Raubrausch.

Die irren Individuen verklumpnen zu Konzernen oder politischen Gangs, die im Dauerkonflikt innerhalb ihrer "Unternehmen" gegen alle Anderen stehen. Kein Wunder also wenn Generation "Atomkraft-Nein-Danke oder "Techno und Party" den Aufstand der Generation "Mikroplastik im Arsch und krank davon" mit Häme und Schlimmerem überzieht.

[Bild: Techno-Oma&Opa beharren mit drastischer Vehemenz auf ihren Lebensstil...]

Auch nicht weiter verwunderlich das die Uraltfreaks aus der Generation "Wirtschaftswunderlüge und Raubzug durch die dritte Welt" die empörten Kinder in die unzulänglich ausgestatteten Schulen entsorgt wissen will. Mensch hat sich den Wohlstand nicht wirklich verdient, aber wo er jetzt schon mal da ist, obwohl man immer brav grün-pseudolinks gewählt hat, lässt Frau doer Mann sich doch nicht von einer 16 Jährigen sagen wie Mann oder Frau zu leben hat.

Abgesehen davon, dass diese heute 16 Jährigen eines nahen Tages die Pflege der Wohlstandsversehrten übernehmen sollen, sind weder Friede-Freude-Eierkuchen noch Wirtschaftswunder echte Argumente in der Diskussion. Sie sind nur schlichte Ausreden und Selbstbetrug ohne jede inhaltliche Substanz.

[Einwurf und Ausfluß: Der Schreiber dieser Epistel (selbst ein alter Sack) würde eher anraten die Alt-Konsumisten einfach in die Wüste zu schicken, so wie sie ihre eigenen Kinder ins Abgas schicken...Afrika mal nicht aus der Pauschaltouristenperspektive erleben, sondern in ganz Tatsächlich-dann dauert das Alter auch nicht ewig und nebenher weicht mensch der Demenz aus. Sind ja ohnehin alles Monotheisten "wie Du mir so ich Dir" wenn schon - denn schon...]

Die "Wie könnt Ihr es wagen ..." Polemik der Prophetin bzw. Ihrer PR-Berater ist am Ende auch nur oberflächliche Empörungsfolklore. Aber doch eine Empörung die für den Aufstand der Jugend durchaus legitim ist. Die Wissenschaft berät die Gesellschaft, in dieser Rolle stellt die Wissenschaft seit ca. 1972 immer wieder klar, dass unser Wirtschaften unsere Selbstabschaffung zur Folge haben wird. Insofern ist es nur konsequent, wenn nun eben diese Wissenschaft den Aufstand der Kinder unterstützt. Fridays for Future haben voll inhaltlich recht.

Aber die Wissenschaften kochen, wie die Künste auch, nur in einer Neid-Gier-Suppe die dem primitivsten Wettbewerbsregeln folgt. Frei nach Thomas Bernhrad: "Der Neid hält die Wissenschaftler und Künstler zusammen, Jeder ist Jedem - Alles und Jedes neidig...". Daher ist auch von dieser Seite wenig an brauchbaren Diskussionsbeiträgen bis dato geliefert worden, befindet man sich doch selbst in einem Abhängigkeitsverhältnis zum industriell-militärischen-zivilkonsumistischen Wirtschaftskomplex.

[Bild: Der letzte Kuss auf der letzten Party muss nicht sein.]

Auf der Hand liegende Struktur- und Systemänderungsmaßnahmen wie: Abschaffung des Nationalstaatenphantasmas, 100% Abrüstung weltweit, Einsatz neuer Technologien zur Errichtung öffentlicher Mobilitäts- & Produktionssysteme, Regulierung der totalitär gewordenen Märkte, Abschaffung der Finanzmärkte, radikaler Umbau der Arbeitsmärkte (mittlerweile können wir davon ausgehen, dass Lohnarbeit in ihrer heutigen Form Mensch und Umwelt schändet...), Neudefinition von Arbeit an und für sich...und tausende Ebenen des menschlichen Seins mehr - diese Systemwechsel-Maßnahmen, die nur auf einer echten globalisierten, also geeinten Erde, zu verwirklichen wären, werden nur als krude Sience Fiction diskutiert.

Die wahrscheinlicheren Zukunftszenarios sind von Hollywood-DisneyStarWars-Facebook&Co-Priestern mehr als nur ermüdend vorgebetet. Es wäre Energieverschwendung dem lustvollen Dystopiengulasch noch etwas hinzuzufügen.

Der zeitgenössischen Prophetin ist zu raten, die Diskussion auf eine pragmatischere Ebene zu hieven und dann zu verschwinden. Ansonsten wird sie sich als Greenwashing-Logo auf Biojoghurt-Plastikbechern oder Pamphleten abgehalfterter Kulturverwurschtler wiederfinden.

Die TeilnehmerInnen des Jugendaufstandes werden in den hohen Bergen des Dogmatischen an Ökodiktaturfantasien und Utopiengeletschern erfrieren oder aber reumütig, unter Spott und Hohn, ins Reich der Betriebswirtschaftslehren zurückkehren, um den Täterkreis zu verstärken. Manche werden von Gesinnungshändlern in die Unterhaltungsindustrie verkauft werden oder sich selbst im Chaoskonsum der Zukunft versklaven.

Die Bullshit-Jobs werden mehr werden, schon geistern erste Entwürfe zur Müllberatung und Prepperconsultig durch die (a)sozialen Netzwerke. Schlimm kann es werden, wenn das Wissen und daraus resultierende Fähigkeiten in Markt- und Gierstampeden verloren gehen. Wenn Computernetze und Smartphonedope zusammenbrechen und Warlords ihre letzten Raketen in alle Richtungen feuern.

[Bild: Wer weiter fliegen will muss erstmal aufräumen...]

Differenzierung und schrittweiser Umbau von Autowahn, sofortiger Kohleausstieg, hundertprozentiger Abbau der wahren Naturvernichter, der Rüstungsindustrie und Expansion ins Sonnensystem sind unrealistischer als die Annahme, das es uns gar nicht gibt. Gehet hin und machet Euch die Erde Untertan, ist vielleicht DER Schlüsselsatz zur menschlichen Tragödie.

Oder: "MAYBE WE NEVER EXISTED" - dann wäre es nunmehr an der Zeit die OS und Server herunterzufahren, die Programme umzuschreiben, anstatt [Mensch]...[/Mensch] ein [Schnecke]...[/Schnecke] in den Code einzufügen und die Simulation neu zu starten.

Ja es wird, wie immer, zu einem Massenaussterben kommen - das Leben kümmert das aber wenig. In unserem Fall wird, wenn wir den Anregungen des Jugendaufstandes nicht folgen und die richtigen Maßnahmen ergreifen, nicht einmal ein "selber schuld" übrigbleiben.

PS: Vielleicht wären ja im Anarcho-Syndikalismus Ansätze zu Zukunftsmöglichkeiten zu finden - Kooperation statt Wettbewerb...nur mal so als Idee - aus der Vergangenheit - früher war doch nicht alles schlechter... :-D

PPS: Seit Anbeginn der Schrift stürmt die junge, unverdorbene Generation gegen die Mauern der beharrenden Ignoranz und Gier des verfaulenden Alten. Die kreatürliche Angst vor dem Ende verkehrt die Alternden in das Gegenteil ihrer Selbst - Wir werden zu Angst-Zombies die ewig unglücklich sind aber doch leben wollen. Ein fataler Programmfehler der aus uns Menschen alles fressende Monster macht. Der Satz "i want you to panic" der Fridays for Future ist ein folgenschwerer Unfug. Wir Alten paniken ja ohnehin dem Ende entgegen. So erklärt sich der Rechtsrutsch, der religiöse Wahn, Trumpismus, Konsumfaschismus und patriotische Idiotie. Der Satz muss lauten: "Don`t Panic - we will do the job and now get the fuck out of our way"

Als Epistel-Abschluß sei hier William S. Burroughs "Nova Express" aus dem Jahr 1964 zitiert, Anfang des Textes Ullstein-Taschen-Buch 1970, Seite 5.

.../LETZTE WORTE - Wo ihr auch immer seid hört meine letzten Worte. Alle Welten, hört meine letzten Worte. Hört ihr sie, ihr Aufsichtsräte, Syndikate und Regierungen der Erde. Und auch ihr, ihr Mächte hinter jenen dreckigen auf irgendwelchen Aborten geschlossenen Geschäften, mit denen ihr euch das anzueignen sucht, was euch nicht gehört. Mit denen ihr auf ewig das Land unter den Füßen der noch Ungeborenen verschachert-- "Paß auf, dass sie uns nicht sehen. Erzähl ihnen nichts von unseren Machenschaften--"

Ist das die Sprache der allmächtigen Aufsichtsräte und Syndikate der Erde? "Quatsch um Himmels willen nicht über die Coca-Cola-Affäre--" "Nicht über Krebsabkommen mit den Venusiern--" "Nicht über das Grüne Geschäft - Zeig ihnen bloß das nicht--" "Nicht über den Orgasmus-Tod--" "Nicht über die Öfen--"

Hört: Ich meine euch alle. Jeder Spieler zeigt jetzt seine Karten. Und zahlt zurück, zahlt zurück, zahlt alles zurück. Das Spiel läuft jetzt anders, vollkommen anders.
.../ Zitat Ende

In diesem Sinne, an alle Alten und Wirrköpfe: "Auf in die Klimakatastrophe, Werzeug auspacken und Hand anlegen, Alles kein Problem - Don`t Panic."

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Samstag, 5. Oktober 2019

Die Schule der erweiterten Kunzt – school of expanded artz [Expandismus]


[Bild: Expandisten bei der Arbeit...]

Die Schule der erweiterten Kunzt – school of expanded artz [Expandismus]

Prolog:

Aus der Psychologie kennen wir die „erweiterte Selbsttötung“. Der Suizid wird auf unschuldige/unbeteiligte Personen ausgedehnt, diese werden mit in Tod gerissen. Die Selbstmörder dehnen ihre Gedankenwelt auf Andere aus, sie schwingen sich zu Herren über Leben und Tod auf.

Die Schule der erweiterten Kunzt, der Expandismus, strebt diametral gegen derlei größenwahnsinnige Strömungen. Die Expandisten versuchen die erschöpfte Kultur des scheiternden Konsumismus in zukunftsfähige Welt-Entwürfe zu transformieren.

Expandisten reissen mit ihrer Arbeit die Reste des niedergehenden, industriellen Gesellschaftsentwurfes zurück in ein blühendes Leben der postindustriellen und postkaptalistischen Kooperation.

Inhaltsschwanger:

Die Wahrheit gibt es nicht, es existieren nur Wahrscheinlichkeiten.

Die Schule der erweiterten Kunzt ist eine Kunstbewegung. Sie setzt eine relative aber extrem spartenübergreifende Wirklichkeitsbegrifflichkeit voraus. Es geht ihr im Besonderen um Interoperabilitiät. Also um das konkrete, gegenwärtige, übergriffig-wirkende Werk.

Nicht „jede oder jeder ist Künstler“ steht im Mittelpunkt, sondern „jedwede Kunst beeinflußt immer irgendwie jede und jeden“. Daher egalisiert sich der überbürokratisierte und unscharfe Interdiszplinaritätsbegriff - der in seiner faktischen Totaliarität letztlich nur neue Grenzen setzt.

Mathematik, Musik, Malerei, Installation, Film, Video, Performance, Computersience, Forschung, Lehre, Chaos, Bildhauerei, Literatur, Architektur, Theater, Astronomie, Soziologie, Raumfahrt, Psychologie, Physik, Chemie und Politiktheater werden als die Suppe in der die Menschheit schwimmt begriffen.

Alles ist legitim soweit es Emanuel Kants kategorischem Imperativ folgt. Krieg und Frieden werden als Gewaltorgien mit Pausen verworfen und durch andauernd neu verhandelte Kooperation ersetzt.

Die Nationen, die Grenzen und Staaten sind obsolet geworden. Die Regionen und ihre vielfältigen kulturellen Ausformungen, als dauernd im Wandel begriffene Abdrücke des Menschseins bestimmen die wirkmächtigen Tatsächlichkeiten. Religion reduziert sich damit auf ihren Kerne als Folkloreveranstaltung , metaphysisch verbrämte Perversion oder Kriegstreiberei.

Der Himmel ist keine Grenze mehr, mit anderen Worten: „Solange auf Pluto und Charon keine Bilder gemalt und Skulpturen installiert sind - sind wir der Höhle nicht entwachsen.“

Wissenschaft, Kunst und Chaospilotentum, dieser Erde der zu vereinigenden Regionen, ist die Leinwand auf der das Bild der Zukunft zu malen ist.

Dies bedeutet, nicht der Dilettantismus und dummdreistes Nichtskönnen verdienen Raum, sondern je mehr Fähig- und Fertigkeiten in einem Werk oder einem Prozess vereint sind, desto freier und mächtiger kann sein Wirken werden.

Die nur scheinbar schreckliche Ambivalenz des Seins, ist immer und a priori dynamisch. Die andauernd neu zu verhandelnden Wirklichkeiten sind flüssig, sie verändern sich andauernd.

Richtig oder falsch, rechts oder links, wahr oder unwahr - können keine festgefahrenen Prozesse/Größen sein - sie sind auf ewig im Fluß. Dies ergibt aber keinen Relativismus wie manch Schlicht-Dialektiker an dieser Stelle einwerfen könnte.

Die Akzeptanz des „Liquiden“ im Sein, kann neue Werkzeuge und Erkenntnisse entwickeln, deren Auswirkungen zu einem neuen/alten-positiven Weltverständnis beitragen, das den dystopischen Idiotenmodellen des beginnenden 21 Jahrhunderts und ihren populärreligiösen Verschränkungen endlich das mehr als überfällige Ableben beschert.

Vorläufige Konklusio:

Und so bleibt als Epilog nur die Abwandlung des monotheistisch-schuldgeprägten „Jeder Mensch ist ein Künstler“ in ein wahrscheinlicheres-kollektivschuldbefreites „Nicht jede Künstlerin, nicht jeder Künstler, ist ein Mensch“.

*Roboter, Programme und Kunstwerke die nicht lügen können - sind scheiße.
*Anti-Totalitariät ist Menschenpflicht.

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Montag, 30. September 2019

"Auf Tacheles" sagt: "Nobel geht die Welt zugrunde."


(Bild: Das Kunsthaus Tacheles ist schon lange auf dem Weg zu neuen Ufern und diese liegen nicht in der Nähe Berlins...)

Das Marketingrennen um den Namen Tacheles hat begonnen. Am 29.09.2019 veröffentlichte der Berliner Tagesspiegel eine Epistel eines ehemaligen Tacheles-Mitarbeiters.In besten Kulturmanager-Sprech der neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts, versucht der Schreiber sich selbst als Tacheles-Gründer zu generieren und wieder ins profitable Spiel zu bringen.

Die Interdisziplinarität, der Möglichkeitsraum, der Freiraum, bis hin zu einem inhaltlich ausgehöhlten "I had a dream" Martin Luther Kings und den Fridays for Future werden bemüht bzw. missbraucht. Hohle Phrasen zur Erlangung eines eigenen Vorteils und viel heiße Luft im Sinne der Investoren und einer hochpreisigen Stadtentwicklung.

Am besten kommentiert von eye27 29.09.2019, um 22:49 Uhr des gleichen Tages...Zitat:.../Genauso wenig wie sich Ai Weiwei für ein Artwashing des Tacheles hergegeben hat wird sich eine Generation Friday for the Future für ein Greenwashing des Tacheles hergeben. Das Tacheles war stark als es ein von der Nachwendegeneration besetztes Haus war (1990-1998) - M.E. sollte jede Generation ihre eigenen Orte und Themen besetzen anstatt in einem denkmalgeschützten Kulturkonsumtempel, Google Thinktanks und BMW FuturLabs über die Zukunft der Welt zu sinnieren. Der Name Tacheles ist meines Wissens auf die Musikband der Erstbesetzer Leon Kondeyne & Rafael Insunza Figueroa zurückzuführen. Das alte Tacheles kann nur noch als ein Erinnerungsort weiter existieren der nachfolgenden Generationen sozioökonomischen Strukturwandel und künstlerischer Freiheit erklärt. Das neue Tacheles wird sich sehr anstrengen müssen um trotz der feindlichen Übernahme des Namens der aufgeladenen Bedeutung gerecht zu werden..../Zitat Ende.

Und viel mehr gibt es dann auch schon nicht mehr zu sagen. Zur Eröffnung des "AmTacheles" Viertels erwartet uns eine interessante Diskussion. Bis dahin ziehen aber noch zwei Jahre ins Land.

Der Berliner Kultursenat wäre an dieser Stelle gut beraten, sich nicht von abgehalfterten Kulturmanagern dazu verführen zu lassen, mit Steuergeldern den Werbeträger für ein Nobelviertel zu finanzieren.

Das haben die tausenden Künstler und KünstlerInnen, die über 22 Jahre lang die Mitte Berlins mitentwickelt haben und zwischen 2008 und 2012 mit ihrem effektiven Widerstand gegen den Investorendruck die Verdrängung und den Umstand "Stadt als Beute" international thematisierten nicht beabsichtigt.

Das Tacheles-Archiv widerspricht den kruden Thesen des Tagesspiegelgastkommentators. Wer durch das Pressearchiv des Kunsthauses streift, die Protokolle der alles andere als basisdemokratischen "Montagssitzungen" liest, findet ein Tacheles das den Tagespiegelartikel zur Gänze Lügen straft.

Fridays for Future eingemeinden zu wollen, ist an perfider Bosheit nicht überbietbar. Die Forderungen dieses "Aufstandes der Vernunft" richten sich genau gegen derlei Nobel-Konsum-Quartiere und ihre Entwickler bzw. die ekelhaften Trittbrettfahrer, die hoffen auch ein paar Krümel vom morsch gewordenen Konsumismus-Tisch abzubekommen.

NEIN - Berlin braucht kein Zukunftslabor im Finanzmarktcontainer, Berlin ist schon lange ein Zukunftslabor. Ein Ergebnis dieser Laborarbeit ist dann wohl, die Erkenntnis, dass die Welt nobel zugrunde geht. Am allerwenigsten braucht es aber eine Tacheles-Stiftung. Die dann wahrscheinlich von Privat (Investor) und Senat finanziert werden soll und in der die üblichen Trittbrettfahrer des (kleinbürgerlichen)"Kulturmanagements" im Stiftungsrat sitzen. Der Kunst in Berlin wäre damit letztlich sogar ein weiterer Tiefschlag versetzt. Keine Steuermittel für "AmTacheles-Quartier" ist die kreativste und klügste aller Forderungen. Dinge müssen auch einmal zu Ende oder in die Pause gehen dürfen.

AmTacheles hat vor(r)aussichtlich sehr wenig Future, aber zur Generierung kurzsichtiger Spekulationsgewinne wird es allemal reichen.

Interessant wird es dann wieder ab ca. 2050, wenn die Ruine des "AmTacheles-Quartiers" wieder von Künstlern in Besitz genommen werden kann. Dann gibt es hoffentlich kein Kulturmanager-Unwesen, strikt dem Peter-Prinzip folgend, mehr. Es ist den kreativen Geistern dieser Zukunft von ganzem Herzen zu wünschen.

Liebe Grüße vom OK16-Tacheles Festival in Minsk ...

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Mittwoch, 25. September 2019

Am Tacheles gibt es nichts Neues...


(Bild: Ein Nobelviertel wird angeliefert und die Schleimer sind begeistert..)

Zum (Schw)Tacheles-Sturm im Wasserglas, der provinziellen Hauptstadtpresse, gibt es immer noch nicht mehr, als das weiter unten Angeführte zu bemerken. Wer Kunsthaus Tacheles erleben will, muss dieser Tage nach Minsk (Belarus) reisen.

Gutes Gelingen auch weiterhin - Euer Kunsthaus Tacheles Team 2019 ...

Zukunftsprognosen sind unsere leichteste Übung...hier nochmal der Text aus 2017.

Kunsthaus Tacheles_UG - Immer einen Schritt voraus.

(Bild: Es wird unscharf - das - EXhaus Tacheles)

Die Erfindung der Wahrheit (Originaltitel: Miss Sloane) ist ein Hollywoodstreifen aus dem Jahr 2016. Der Inhalt des Filmes dreht sich um Lobbyarbeit, Spindoktorei, Intrigen, Manipulation von Wirtschaftsstrukturen und strukturelle Korruption.

So ist Er - der Mensch, im Großen wie im Kleinen. Um das Kleine, das scheinbar Vernachlässigbare, das Nicht-Weltbewegende dreht sich diese Epistel.

Das Ex-Kunsthaus Tacheles in Berlin Mitte wird seit über einem Jahr saniert. Die Fertigstellung und Eröffnung ist noch nicht wirklich in Sicht, aber Berliner-Flughafen geprüfte Insassen der Stadt sind dies mehr als nur gewöhnt.

Projektentwickler schnitzen schon seit längerem an der Vermarktung der Immobilie. Es soll ein Branding des Aufbruchs in eine neue Stadt werden. Mit gefälligem, anglizistisch-verbrämten Neusprech werden, so gut wie alle, möglichen, Worthülsen des Studiengangs Kulturmanagement bemüht. Rückschritt in NeoLib-Sprech, Kulturkampf von oben.

Sogar der Ex-Kultursenator SPD-Schmitz-Steuerbetrug wurde schon bemüht, um Ai Wei Wei ins geklaute Branding-Boot zu holen. Mit Namedropping astronomische Quadratmeterpreise zu generieren hat aber nicht geklappt. Ai Wei Wei ist zu klug und zuviel Dissident, um sich auf derlei plumpe Kulturlosigkeiten einzulassen.

Auch mit der Sanierung des Ex-Tacheles läuft es nicht so schnell, die echten Entwickler des Tacheles haben den scharfen Denkmalschutz für die Graffiti-Kunst in und um das Haus noch in 2011 erwirkt. Anders als der leicht auszuhebelnde Gebäude-Denkmalschutz und der zahnlose Abgeordnetenbeschluss aus den frühen 90ern, das "Kunsthaus als Kulturstandort" zu erhalten (was immer dies bedeuten mag-auch ein CinemaXX oder ein Premium-WC ist ein Kulturstandort), wirkt der StreetArt-Schutz identitätsbewahrend.

Vor allem behindert der Graffiti-Schutz den Branding-Klau und kultur-ideologische Spindoktorei. Was tun (?) werden sich die Entwickler fragen. Wie presst man eine gewöhnlich-kurzsichtige Renditeoptimierung in eine Kunstschablone?

Kunsthaus Tacheles_UG gibt an dieser Stelle einen kostenfreien, wahrlich-zynisch gemeinten Tip. Versucht doch, im Vorfeld, eine große Tacheles-Ausstellung zu machen. "Tacheles" - Künstlerlein, bestechliche ExGastronome, frustrierte DDR-AkademikerInnen, neol(o)iberale Kulturverwurschtler und gescheiterte LebenskünstlerInnen gibt es in Berlin wie Sandig am Meer.

Irgendwann hat dieser Personenkreis, in irgendeiner Form, irgendetwas mit dem Kunsthaus zu tun gehabt. Und wenn sie auch nur in die Treppenhäuser gepisst haben, käuflich werden die meisten sein. Fotos, Kunstwerke und ein paar alte Plakate werden sich auch noch anfinden. Zur Ausstellungseröffnung sollte dann ein B. oder C. Promi, am besten aus TV oder Schauspielerkreisen eingekauft werden, der oder die dem Ganzen ein wenig Billig-Glitzer verleihen kann.

Obendrauf sollte, selbstredend, ein Tacheles-Fotobuch erscheinen. Die Kommentare zu den Bildern, sind gegen lau am Berliner-Kulturprekariats-Tresen abzuholen. Ein wenig Medienpartnerschaft und - Zack - schon steht die Tacheles-Quartier-Show.

Schon in den frühen 1990ern, von der Kommunikationsforschung des erfolglosen ersten Investors, bestochene Kulturmanager könnten auch die Leitung des Ex-Tacheles wieder übernehmen - damit wäre auch noch ein wenig Wendegeruch der "wilden" 90er zu schaffen.

Derweilen arbeitet die Kunsthaus Tacheles_UG (seit 2011) am Tacheles-Archiv. Alle Plakate, Flyer, Programmhefte Presseberichte, Sitzungsprotokolle und Akten, unter großem Aufwand privat gesammelt, werden seit 2012 katalogisiert - vielleicht zu einem Buch zusammengefast- wer kann das heute schon sagen? Info, Polemiken und mehr - bis dahin - unter www.tacheles.de.

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Montag, 16. September 2019

KI und Kunst


(Bild: Digitalisierung die neue Form der Ausbeutung des Raubes und des Mordens im Namen von Rückschritt und Profitoptimierung...)

KI und Kunst … Bei der Kunst ist alles klar, aber “Künstliche Intelligenz” ist ein unzulängliches,unscharfes Begriffskonstrukt. KI ist ein - verzeihen Sie die Definition an dieser Stelle, übler Marketingtrick und nichts weiter. Intelligenz per se, ist ein geisteswissenschaftlicher Begriff, die Intelligenz ist naturwissenschaftlich/mathematisch nicht zu fassen.

Die AI / KI dient der Kunst,in zeitgenössischen Konzeptkunst-Arbeiten als Marketingvehikel, als Marketingvirus, wenn sie so wollen. Die Wortkombination transportiert eine Art - Geheimniss, einen SiFi Mythos aber vor allem Hightechhype und oberflächliche Modernität.

Obwohl die beinah 30 Jahre alten Prognosen von Marvin Minsky und Hans Moravec als falsch verworfen werden können, hält sich die nicht-exitente “Künstliche Intelligenz” im Sprachgebrauch und schlimmer noch, der Terminus generiert seine eigene, alles andere als “intelligente”, Wirklichkeit.

Rechenpower und Maschinenlernen ergeben heute, wenn man so will, eine “kalte Intelligenz”. Die Musterkennung, über Jahrzehnte gewachsene Datenbestände und die Wiederentdeckung der neuonalen Netzwerktech haben es zu scheinintelligentem Vorgehen gebracht.

Gefühl, Idee, Lug, Trug Kreativität u.v.m. können wir aber immer noch nicht über Weizenbaum`s ELIZA hinaus simulieren, geschweige denn “zusammen- oder auch auseinanderbauen”.

Zu einem SELF-Awareness-Response-Result-Action-Trail&Error-Analyse-Learn-Try_Again-Algorithmus ist der Weg noch weit.

Bei dem 2018 bei Sotheby`s, unter großem medialem Echo, versteigertem Porträt handelt es sich um ein Konzeptkunstwerk der französischen Künstlergruppe “Obvious”. Das Bild selbst ist nur ein Nebenprodukt des Werkkonzeptes.

Obvious zeigen mit ihrer Arbeit, neben den Möglichkeiten des Maschinen-Lernens, vor Allem, die Mechanismen der Kunstrezeption und Vermarktung von Kreativität auf. Im Netz stellen sie auf der Eingangssite klar .../"We at Obvious wish to explore, use and share the different ways machine learning algorithms can catalyze our natural creativity".

Wir nutzen als Künstler und als Laien ein weiterentwickeltes Werkzeug, die “Kalte Intelligenz”. Also Deep Learning auf neuronaler Netzwerktech, in schier unerschöpfichen Datenbanken und endlich auch - akzeptablen, schnellen&breiten Rechnerkapazitäten.

The Next Rembrandt trieb den KI-Hype schon 2016 zur Spitze mit einer Softwarekopie dessen, was wir glauben es wäre der Meister gewesen. Insofern leben wir schon im Zeitalter der Emanzipation der Kopie.

Kreativ dabei ist aber nur der Techniker, der Laie, der Programmierer (Coder), die Künstler und nirgendwo die Kalte Intelligenz. Style Transfer Anwendungen, beispielsweise, sind grandiose Technologien und mächtige Werkzeuge, haben aber mitnichten den Funken einer “eigenen Idee”.

Maschinelles Lernen ist ein Werkzeug, mittels Netz und Smartphone für Alle verfügbar und nutzbar. Die Grenzen zum Erreichen unserer Ideen sind damit ein Stück durchlässiger geworden.

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If fear and malice are seen as reasonable, resistance becomes a civic duty.

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