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Montag, 20. Februar 2012

Ayatollah ("Zeichen Gottes') Gauck

(Bild: Ein Quasi-PräsidentGeneralsekretär, der mit rotem Glaubensätzen jegliche soziale oder gemeine Ideen erstickte. Aus einer schlechten alten Zeit in der Kaiser, Päpste, Könige, Führer und Diktatoren auch das repräsentative Amt innehielten, neben den exekutiv repressiven Alltagsgeschäften. Da kommt es her, das hohe Amt - so etwas braucht es nicht einmal mehr in ihrer, im momentanen Brauchtum genutzten Satireform. Eine eher unlustige Gefahr ist, dass die Hasspredigt unter Gauck, auch zu uns zurückkehrt.)

Endlich ein religiöser, opportunistischer, aufmerksamkeitsgestörter Präsident. Ein Moralist ohne Moral, ein Ich-Mensch vom Feinsten. Das gibt dem sinnlosesten Amt der Bundesrepublik hoffentlich den Rest.

Dieses Geistes Kind der fanatische Sozialistenjäger ist... Zitat aus dem Tagesspiegel 30.12.2010 ".../Dem früheren Berliner Finanzsenator und Autor des umstrittenen Sachbuches „Deutschland schafft sich ab“, Thilo S., attestierte Gauck, „Mut bewiesen“ zu haben. „Er hat über ein Problem, das in der Gesellschaft besteht, offener gesprochen als die Politik.“ Die politische Klasse könne aus dem Erfolg von S. Buch lernen, dass „ihre Sprache der politischen Korrektheit bei den Menschen das Gefühl weckt, dass die wirklichen Probleme verschleiert werden sollen“...

Kein Wort in letzter Zeit zu Migration oder nationalsozialistischem Untergrund, dem latent rechten Klima in Deutschland, der heraufdämmernden Europafeindlichkeit aus niederen Profitinteressen heraus oder dem Problem einer zerfallenden Gesellschaft. Dafür aber Hetze gegen die Linke und andere demokratische Gruppen in diesem Land. Der religiös motivierte Fundi als Staatsmann ist damit nicht nur in den Breiten der Kopfwindelträger und Halbmondanbeter als Polittäter modern, sondern wird sich jetzt auch im Herzen Europas wieder einnisten. Da können wir uns auch weiterhin an der aufdringlichen oralen Inkontinenz der Ayatollahs, Pfarrer und Pastoren erfreuen.

Dass der zukünftige Bundespräsident von Deutschland eher ein schwacher Charakter ist, wird durch den Umstand belegt, dass jeder andere davongelaufen wäre, hätte ihn jemand, nach peinlich verlorener Wahl, als letzten Notnagel dann doch noch gefragt. Aber "Ich bin ich und kümmere mich um mich - Leute" kennen da keine Skrupel.

Das Religiöse kehrt mit aller Macht zurück und nicht nur der frisch gebackene Berliner Kardinal einer römischen Kinderschändersekte findet die Trennung von Staat und Religion nicht so lecker. Nein, auch die Reformierten scheinen wieder Morgenluft zu wittern und setzen auf einen Werteunfug, der diesen Kontinent schon mehrmals in die Katastrophe führte. Egal ob quasireligiöse Wiederkunft des Kommunismus oder echter Aberglaubensquatsch-Populismus Marke Joachim Gauck, das zu prognostizierende Ergebnis lässt Irrationales und Demokratieabträgliches befürchten.

Fragen, die der zukünftige Präsident schon mal beantworten könnte, wären da zum Beispiel: Wie er in der DDR als Pastor so überlebt hat? Ob er nicht damals doch einige Kontakte hatte, die ihm ein schönes Leben im "Arbeiter- und Bauerngefängnis" ermöglichten? Ob also die eher neurotisch rübergekommene Arbeit des hysterischen Stasiverfolgers nicht eine Art Übersprungshandlung war, die die eigenen Verstrickungen ungeschehen machen sollte? Warum man sich im Alter von 72 Jahren so etwas noch antut und im Karriereabklingbecken Bellevue residieren will, ist unklar, außer man will im Alter noch ein letztes Mal den jungen Deppen mindestens einmal in der Woche auf den Keks gehen. Mit Grauen sind Ergüsse zu jedem Thema zu erwarten, auf die Predigten könnten wir alle leicht verzichten, wie auf das Amt des Bundespräsidenten insgesamt.

Vom Wullf in den Gauck, also vom Schnäppchen-Glamour auf Kredit in das deutschnationale Phantasma. Hoffentlich ist das Präsidententheater kein Symptom für den weiteren Verlauf der Geschichte.

Eine schöne Geste von Herrn Gauck wäre gleich zu Beginn seiner Amtszeit (Abklingperiode) auf Sold und Schloss zu verzichten, dies wäre dann ein überraschendes Bekenntnis zu Zukunft und Aufklärung. Eine Demokratie hat keine Lehrer, sondern entwickelt sich aus der Diskussion der einzelnen Interessensgruppen.
Das sollte sich die Person gewordene Fahne im Wind sofort hinter die halbheiligen Ohren schreiben.

Migrant: Martin Reiter 20.02.2012

PS: Geht schon los mit dem Gesülze.../Zitat: 20.02.2012 09:18 Uhr/Tagesschau.de: ".../Also, insofern wird sich meine (...) Tätigkeit als reisender Politiklehrer nicht grundsätzlich verändern. Ich werde allerdings gestützt von einem Amt und einem Apparat und hoffentlich gestützt von Ihrer Hilfe weiter als ein solcher unterwegs sein. Und kann Sie nur bitten, die ersten Fehler gütig zu verzeihen und von mir nicht zu erwarten, dass ich ein Supermann und ein fehlerloser Mensch bin. Aber - wie wir alle wissen - kann man ganz gute Dinge auch machen, wenn man nicht von Engeln umgeben ist, sondern von Menschen. So fühle ich mich eingeladen und geehrt und - ja irgendwann, ganz tief in der Nacht - werde ich vielleicht auch beglückt sein. Im Moment bin ich mehr verwirrt." Na also, ein verwirrter Politiklehrer, der nicht nur von Engeln umgeben ist. Glückwunsch, wie heißt es noch so schön "Jedes Volk bekommt was es verdient".

Ein Stinkstiefel namens Gauck
Kolumne von Deniz Yücel/TAZ


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