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Donnerstag, 31. Mai 2018

Cassette Culture Node.Linz 21.06.2018 - @AUSTRIA


(Bild: Cassette culture NODE. LINZ)

Die Ausstellung zur Tape-Kultur der achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts. Das Erwachen einer Szene, aus der viele bedeutende Künstlerinnen und Künstler der Gegenwart hervorgegangen sind.

Wolfgang "Fadi" Dorninger hat sich die Arbeit gemacht, Musikcassetten aus aller Welt zusammenzutragen und Sie dem interessierten Publikum vor Augen und in die Ohren zu führen.

Diese Ausstellung zeigt exemplarisch, wie wirksam Mikro-Tape-Labels und Mikroökonomie sein können. Sie zeigt auch, wie anscheinend kleine, regionale Ansätze sich auch ohne Internet international vernetzen konnten und sich durch Zusammenarbeit und gegenseitigen Respekt, anstatt durch Neid und missgünstigem Wettbewerb, nachhaltige Strukturen schaffen lassen.

Im Folgenden der Originaltext zu NODE mit den dazugehörigen Links.

Subcommandante M.L.R. sagt: HINGEHEN !

Eine Ausstellung von Wolfgang „Fadi“ Dorninger

Eröffnung: Donnerstag, 21. Juni 2018 um 19 Uhr / Ursulinenhof Foyer und im Club UNTEN Öffnungszeiten: 22.6. bis 14.7.2018, täglich 16 bis 22 Uhr Ausstellungsort: Ursulinenhof Foyer / OÖ Kulturquartier

Cassette Culture Node.Linz zeigt, wie der Linzer Wolfgang „Fadi“ Dorninger aus seiner musikalisch-künstlerischen Einsamkeit in Linz ausbrach und im globalen Netzwerk der Cassette Culture aktiv wurde. Die Ausstellung beleuchtet diese Parallelkultur aus dem Handlungsraum von Dorningers Kassettenlabel Die Ind (1983 – 1994) und den Linzer Bands Monochrome Bleu und Josef K. Noyce.

Mit Hilfe des Cassette Culture Netzwerks tourte Dorninger mit beiden Bands quer durch Europa und mehrmals durch die USA. Unter dem Motto "Contact, Document and Exchange" entwickelte sich ein Aktionsraum, den die Protagonisten bis heute nicht verlassen haben. „Du konntest nur dabei sein, wenn du Kontakt aufnahmst und du konntest nur dabei bleiben, wenn du regen Austausch pflegtest und einen Knoten (Node) zum Laufen brachtest.“

Mit zunehmender Dichte und weltweiter Vernetzung entstand eine aktive und vernetzte Community. Treiber dieses gemeinschaftlichen Handels waren Tape-Compilations. Lokal vernetzte Dorninger die Linzer Undergroundszene mit dem „Fadi The Sampler Linz“ (1984 - 1988) und international mit dem „Tape Report“ (1985 – 1990).

In der Ausstellung Cassette Culture Node.Linz öffnet Wolfgang Dorninger sein Archiv bestehend aus Tapes, Fanzines, Briefe, Folder, Flyer und Videos und legt dabei Strategien dieses Netzwerkes frei. Die Ausstellung geht auch der Frage nach, ob Cassette Culture mit seinen Strategien Tools für das heutige Musikschaffen bereitstellen kann. Mittels Vorträgen und Workshops wird ausgelotet, wie radikal Artificial Intelligence die Musikproduktion verändern wird, wie Zukunftsmusik aussehen kann und ob altmodische Begriffe wie Haltung, Authentizität und Do It Yourself noch Tragkraft haben.

Wolfgang Dorninger wird täglich durch die Ausstellung führen und im Rahmenprogramm zur Ausstellung finden wöchentlich Workshops, Konzert- und Vortragsabende statt. Die Ausstellung wird, so Dorninger, "Musicmaniacs" und "Tapelunatics" ganz sicher entzücken und kunst- und kulturinteressierten Menschen neue Perspektiven eröffnen.

Homepage zur Ausstellung Cassette Culture Node.Linz: www.base.at/ccnl
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Kurator: Wolfgang Dorninger
Ausstellungsgestaltung: Clemens Bauder
Kuratorische Betreuung OK: Markus Reindl


Ermöglicht wird die Ausstellung von 122 Crowdfundern, OK|Offenes Kulturhaus Oberösterreich, der Druckerei Resch und durch den SKE-Fond der Austro Mechana

PS:

Im momentanen Brauchtum des 21 Jahrhunderts stopfen wir eine ganze KI in ein Tapecover ... ist auch OK - aber nicht so lustig, nachhaltig und produktiv - wie es zur Zeit aussieht...??!!??

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Mittwoch, 30. Mai 2018

Brief an die Kanzlerin


(Bild: Datensteuer ist Quatsch - Maschinensteuer ist Zukunft.)

Sehr geehrte Frau Bundeskanzler

Ich habe mir bezüglich der neuen europäischen Datenschutzverordnung einige Gedanken gemacht, die ich Ihnen gerne mitteilen möchte. Um das Folgende anschaulich zu unterlegen, habe ich in ca. eineinhalb Minuten ein "Licht"-Profil ihrer Person erstellt. Zur Gänze legal und unter Zuhilfenahme einer bekannten Suchmaschine, enthält das Profil alle wichtigen Daten zu Ihrem Wohnort, Alter, Ausbildung, Verwandtschaftsverhältnissen und vieles mehr.

Es ist selbstredend einfach, von Ihnen als öffentliche Person, im Rahmen der geltenden Datenschutzbestimmungen, ein Profil zu erstellen. Die zu den Presseartikeln und Wikipädia führenden Links zu Personen aus Ihrem beruflichen und privaten Umfeld, würden es auch einfach, ohne jedwede Programmierer- oder "Hackerkenntnisse", machen, Schattenprofile dieses Personenkreises zu erstellen.

Das DSVGo ist ein zahnloser Tiger, was den Datenschutz anbelangt. Auch ist es grundfalsch, den Nutzern von Internetdiensten, Telefonkunden, der deutschen Post und vielerlei Institutionen und Unternehmen mehr, vorzugaukeln sie hätten Kontrolle über ihre persönlichen Daten. Ganz abgesehen von Nachrichtendiensten, Polizeidienststellen und dem Verfassungsschutz, niemand kann wissen welche Informationen und Daten wie gesammelt und verarbeitet bzw. interpretiert oder auch fehlinterpretiert werden.

Selbst Sie, als Bundeskanzlerin Deutschlands, können nicht-wirklich in die Datenbanken des BND, des deutschen Verfassungsschutzes oder auch nur der Banken und Finanzunternehmen Einsicht nehmen. Insofern bedeutet das neue DSVGo nicht weniger als einen Wettbewerbsnachteil für IT-Unternehmen in der EU und eine Irreführung der Nutzer elektronischer Dienste.

Ich bin derzeit als künstlerischer bzw. wissenschaftlicher Assistent an einem IT-Institut teilbeschäftigt. Zur Zeit halten wir an diesem Institut ein Seminar für Bachelor- und Masterstudenten ab, das sich mit Computerspielen beschäftigt. Außerhalb des Netzes arbeiten die Studenten an "übergriffigen Computerspielen". Dabei handelt es sich um Spielesoftware(-Simulationen) die den User überwachen, ausspionieren und beeinflussen können.

Kernanliegen dieses Seminares ist es, den zukünftigen IT Fachleuten, ethische, moralische und soziale Fragestellungen im Zusammenhang mit Computertechnologie im weitesten Sinne zu liefern, um so die Gefahren einer hyperschnellen aber zu unscharfen, ja unkontrollierbaren Kommunikationstechnologie aufzuzeigen.

Gerne können wir Ihnen ein paar Projekte präsentieren, um die wunderbaren aber auch gefährlichen IT Möglichkeiten von Seiten der Technik einmal abseits der Märkte zu beleuchten.

Im Nachgang erlaube ich mir noch zu erwähnen, dass die von Ihnen vor ein paar Tagen angedachte "Datensteuer" letztlich auch nur den IT-Unternehmen Deutschlands bzw. der EU, sollte diese Ihre Idee übernehmen wollen, schaden würde.

Zielführender wäre die Idee einer Maschinensteuer für Automatisation. Berechnet nach dem Volumen der technischen Anlagen.

Der Bankomat, der Serverpark, die automatische Fertigungsanlage, bis hin zum Fahrkartenautomaten und der automatischen Supermarktkasse sollten mit einer Steuer belegt werden. Dann wären genug Mittel vorhanden, wieder in die Infrastruktur Deutschlands und die Zukunft der Jugend zu investieren.

Mit freundlichen Grüßen und in Erwartung Ihrer Einladung
Martin L. Reiter

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Dienstag, 29. Mai 2018

Nazis weggebasst - Mission erfüllt - Berlin bleibt bunt...

27.05.2018 - Nazis weggebasst - die AfD wurde, um es blumig zu froh-mulieren, aus der Stadt gejagt. Klar haben sie ihren kleinen Rundgang machen dürfen, über 2000 Polizisten aus 9 Bundesländern zusammengekratzt, haben dafür friedlich und freundlich gesorgt. Unsere steuerfinanzierten und tatsächlich, bedauernswerten Tretgitter von der Exekutive haben einen guten Job hingelegt. Sie müssen für das Versagen der Politik und des sogenannten Rechtsstaates immer wieder den Kopf hinhalten. An dieser Stelle mal ein dickes DANKE dafür - von der vor-schrittlichen Künstlerei.

Auch wenn viele "Bullen" rechts von der Vernunft stehen, haben sie dafür gesorgt, dass der Sonntag, an dem wir die AfD-Verwirrten zu Berlin in den Mülleimer der lächerlichen Geschichtswiederholungen stopften, friedlich und liebevoll blieb. Ganz klar der Marsch der Nazischlampen konnte nicht verhindert werden, rein taktisch gesehen eine Niederlage der progressiven Kräfte. Auch konnten ihre paranoiden Hasspredigen einige bildungsfeindliche (Misser)Volksgenossen auf dem halb bevölkischten Europaplatz am Berliner Hauptbahnhof erreichen. Aber die kleine braune Bande ging im weltoffenen Berlin einfach nur unter.

Viele Initiativen haben zum bürgerlichen Engagement gegen die Demenz des Nationalen gerufen, Zehntausende sind gekommen. Von den Omas gegen Nazis, den Grünen, den progressiven Kräften der SPD, so manchen christlich-motivierten CDUler, den Boots- und Schiffseignern der Spree bis hin zur Clubszene, bildete sich eine Widerstandsmasse, die die rechtsdumpfe Umnachtung einfach hinfortgespült hat. Berlin hat der Welt und sich selbst gezeigt - wir bleiben demokratisch - wir bleiben frei und bunt.

AfD und andere Nazis haben kein Versammlungsrecht. Bedauerlicherweise sieht dies die Richterschaft noch anders. Abgesehen davon, dass sich die Justiz damit selbst einen Bärendienst erweist, liegen unsere Rechtsgelehrten falsch.

Das Versammlungsrecht gibt es durchaus her, faschistische, radikale und gefährliche Versammlungen zu untersagen. Die Richterei weiß dies auch ganz genau, sie haben viel einschlägige Erfahrung, wenn es um augenscheinlich linke Versammlungen geht.

Ob Antiatomwahnsinn-Protest, Linksautonome oder Hausbesetzungen, der (rechts)schaffende Richter weiß genau, wie es läuft. Es gibt auch Beispiele für Rechtssprechung die dem nationalistischen Wahn die Stirn bieten.

Aber nicht nur der Rechtsstaat leidet an Hirnfraß infolge von Überalterungstendenzen.

Auch die angeblich aufgeklärten "Szenen" selbst haben ein Ganglienproblem - besser geschrieben - eine fette Zukunftsangst infolge von Aufmerksamkeitsstörung, Alter, Alkohol, Drogenkonsum und Vereinzelung bzw. Einsamkeit.

Es macht wenig Sinn, angstzerfressenen, bedauernswerten Menschen ein wenig etwas erzählen zu wollen, aber nichts desto trotz sollte es immer wieder versucht werden. Hier ein paar Argumente dazu. Es gibt keine Lügenpresse und keine Wahrheitspresse.

Journalistische Tätigkeit ist immer auch eine Frage des Medien- und MeinungsMARKTES, insofern beleuchten Journalisten die Dinge im besten Fall von allen Seiten und versuchen sie nicht zu gewichten, also eine eigene Meinung einzuarbeiten.

Das bedeutet ABER auch, man findet den eigenen Glauben, die eigene Meinungen und Ansichten NICHT in den Pressewerken. Ausgenommen das Boulevard, z.B. die Bild, ist einfach nur eine Werbepostille mit Nacktbild für schlichte Geister, auch grenz-OK, andere lesen dafür lieber Satiremagazine und klügeres Zeug.

Infogehalt ist in yellow press-Druckwerken aber keiner enthalten, in Satiremedien schon. Wobei die Bild ein erzkonservatives Hetzblatt ist, dass sich seiner Lügenpresse-Rolle durchaus bewusst ist und eben einen harten, rechten Kurs der Gewalt und Hetze, je nach Massenmoden, bevorzugt. Das bringt dem Springer Imperium Millionen ein und lässt die rechten Dumpfbacken noch für ihre eigene Verblödung bezahlen - so sieht skrupellose Menschenfeindlichkeit tatsächlich aus.

Demonstrationsrecht und Demokratie sind auch ein Problem und nicht nur Freiheit per se. Selbstredend darf jede Gruppe einer demokratischen Gesellschaft eine öffentliche Versammlung, Kundgebung oder Demonstration abhalten. ABER organisierte Kriminelle, religiöse, gewaltbereite und gewalttätige Fanatiker und Terroristen dürfen dies nicht. In Deutschland gibt es, infolge des dritten Reiches, noch dazu ein NSDAP-Verbotsgesetz, dass das Versammlungsrecht weitergehend einschränkt.

Darum haben die AfD und andere rechtsradikale Gruppierungen auch ihr Versammlungsrecht verwirkt. Wenn man sich hinsetzt und die Wortmeldungen, Straftaten, öffentlichen Äußerungen und die Praxis der Proto-Nazipartei in den Parlamenten akribisch genau auflisten würde, ergäbe sich sofort ein Bild - ja ein Tatbestand, der den Verbotsgesetzen entsprechen würde. Ein "Bernd" Höcke sollte nicht in der Presse erwähnt werden, sondern wegen Verharmlosung des dritten Reiches in U-Haft sitzen.

Und dann wäre da auch noch das scharfe Schwert der Volksverhetzung, es trifft oft aber zu ungenau und wird nicht genutzt, wenn es um öffentliche Auftritte der Aufmerksamkeits-Faschos geht.

Die Justiz hätte auch die Möglichkeit, eine "besondere Lage" zu benennen. Sie könnte und müsste, schon ihres ureigenen Überlebenswillens wegen, das Recht auf freien Mundstuhl einschränken.

Da eine Handvoll Nationalisten und Hassprediger nicht die Polizei und Steuerzahler über Gebühr belasten sollten, während sie mit ihrer offensichtlichen und ohrenscheinlichen Verfassungsfeindlichkeit die Demokratie und freiheitlich rechtliche Grundordnung angreifen. Eigentlich könnte der Verfassungsschutz das Material zusammentragen und die Zusammenhänge zwischen brennenden Asylantenheimen, rechter Gewalt auf der Straße und ihrem politischen Flügel der AfD belegen.

Wie uns aber der NSU-Terror vor Augen führt, und der ist noch nicht vorbei - sondern nur abgetaucht, steckt der deutsche Verfassungsschutz selbst knietief in der schlagenden Deutschtüm(m)elei. Gerade weil einige AfD Wähler keine Proto-Faschisten sind, sollte mit ihnen NICHT geredet werden. Nur eine Art "Learning by Doing(Suffering)"-Effekt kann da noch helfen.

Sie sind die, für die Politik der Angst anfällige Gesellschaftsgruppe, sie sind die Opfer der, für eine freie Gesellschaft, untolerierbaren "Politik der Gefühle". Es ist schlimmer als gedacht, aber nur ein Gefühl der Ablehnung und Ausgrenzung kann da noch helfen.

JA - die Gesellschaft ist gespalten, höchste Zeit dies auch zur Kenntnis zu nehmen und nicht nur darüber zu lamentieren - und NEIN- so einfach wird sie nicht wieder zu vereinen sein, wenn sie dies denn jemals war. Im Endeffekt war nur das gute, fette Leben auf Kosten der Entwicklungsgebiete der Erde, der Kitt der die Gesellschaft zusammenhielt.

Zivilisation ist eben nur einige Euro oder auch 4cl Schnaps dick. Ist das Auskommen gefährdet oder weg und die Birne zuviel in Alkohol getränkt, betritt das Monster im Menschen die Aktionsbühne.

Der Trumpismus und die rechtsradikalen Bewegungen weltweit sind nur die Krise der Demokratie infolge einer fatalen Weltwirtschaftspolitik und kurzsichtiger Profitgier. Des Umbaues der Erde zu einem Globus des tatsächlichen, organisierten Verbrechens. Würde das Drogen-, Menschenhandel- und Rüstungskapital den Wirtschaftskreisläufen entzogen, würde die Weltwirtschaft sofort untergehen.

Nicht umsonst fördert ein Putin die rechten Bewegungen in der EU. Als Obermafiosi, im wahrsten Sinne des Wortes, vertritt er die Interessen der russischen Oligarchie, ohne Rücksicht auf die russische oder andere Bevölkerungen auf der Erde.

Geopolitisch gesehen, muss er die EU schwächen um die Profite seiner Paten zu sichern. Dies ist aber nur ein Beispiel für das Treiben, in einer durch und durch kriminalisierten Weltordnung. USA, China, Afrika - aller Orten herrscht der gleiche Wahn.

Alle Dinge sind untrennbar miteinander verflochten, man muss unterscheiden und die Lösungsansätze Schritt für Schritt durchdenken. Wir sind im Zeitalter des "Quantenpolitischen" angekommen und da wird es dann doch etwas kompliziert.

Konsequente Politik würde heute bedeuten: Die Legalisierung und Fiskalisierung aller Drogen, die Abschaffung der militärisch-industriellen Komplexe und der Waffenproduktion generell, sowie die konsequente Verfolgung von Rechtsbrechern - egal ob schlagende Nazis oder Sklavenhändler.

Letztlich könnte dies aber nur durch die Vereinten Regionen der Erde erreicht werden, heute noch Sience Fiction - aber morgen schon überlebensnotwendig für die gesamte Spezies.

Protofaschisten und Angstlöcher können dies nicht erkennen, ihr Denkversuch endet zumeist an der eigenen Unterhose oder auch nur der eigenen Haustür. Sie sind gefangen im Größenwahn des Ichs. Sie entscheiden sich genau für die politische Fraktion, die ihnen am wenigsten zu bieten hat und verunsichern sich selbst. Sie machen sich noch ärmer damit, als sie ohnehin schon glauben zu sein.

Der irrste Slogan der AfD-Demo in diesem Zusammenhang war ein schwarzes T-Shirt, in dem ein Glatzkopf steckte, auf dem geschrieben stand: "Patrioten aller Länder vereinigt Euch!" ???? Also, wenn sich die Patrioten aller Länder vereinigen, wäre das wünschenswert. Der Patriotismus wäre damit nachhaltig beendet, würde sich in das Nichts auflösen, das er ist.

Übrigbleiben würde nur mehr die Folklore. Gegen regionale Brauchtumspraktiken gibt es nichts zu meckern, solange sie nicht gewalttätig daherkommen und Kulturgüter wie Sprache, populärreligiöse Riten, Musik, Tanz, und die unterschiedlichen Kulturen im Allgemeinen pflegen.

Der wiedererstarkte Nationalismus weltweit schadet den kleinen "Patrioten" und Mitläufern konkret finanziell am allermeisten. Sie sind nur das Kanonenfutter der echten Profiteure dieser Entwicklungen. Nicht umsonst ist Mövenpick ein Finanzier des Faschismus einer AfD.
Die rechtsdrehenden Widerstandstrottel leben in dem Phantasma, es denen da oben zu zeigen. In Wahrheit aber, sind sie es, die Die da oben erst möglich machen und vor der Vernunft schützen. Der gewöhnliche Nationalist zerstört sein Zuhause und wird zum heimatlosen Psychopathen - ein Mega-Geschäftsmodell möchte man meinen. So schaut Verwertung von Fleisch, Resthirn und Blut im 21 Jahrhundert aus.

Die von rechten Bewegungen benannten Probleme sind real. Ja - wir haben eine Bildungs-, Demokratie-, Menschenwanderungs-, Technologie-,soziale Ungerechtigkeits-, Klimawandel-, Versorgungs-, Mobilitäts-, und Viele-Punkte-Mehr-Krise.

Aber Mensch sein bedeutet bewusst sein. Der Lauf der Dinge ist immer, und wird immer, krisenhaft sein. Die Existenz als Krisen/Chancen-Schaukel wahrzunehmen ist ein Intelligenzkriterium, es unterscheidet uns von den Tieren (soweit wir dies bis heute erforschen konnten - das letzte Wort dazu ist auch noch nicht gesprochen).

Eine Kontrolle von allem, oder ein goldenes Konzept der Glückseeligkeit ist unmöglich und quasireligiöser Unfug. Die endgültige Lösung aller Probleme ist nur der Tod, ansonsten leben wir immer und für alle Zeiten, nur in einem Fluss der Veränderung und damit andauernder neu auftauchender Problemstellungen. Jedwedes Handeln hat Konsequenzen, aus denen sich immer neue Verhältnisse und Fragen generieren.

So gesehen, liegt es an der konkreten Politik, die momentanen Probleme in den Griff zu bekommen oder nicht. Der Staat, besser geschrieben seine kläglichen Reste, müssen die durchgeknallte Wirtschaft wieder zähmen, die Regelwerke dazu wären noch vorhanden. Großinvestitionen in Bildung, Infrastruktur, Energiewende, Agrarwende und Integration der wandernden Menschheit sind unabdingbar. Mit Deutschländerwürstchen kommt man da nirgendwo hin. Mit echter internationaler Vernetzung der Vernunft aber schon.

Gerade die, von den Rechten verhasste, EU und der Euro sind ein tragfähiges Zukunftsmodell. Im politischen Verbund von Regionen ist es leichter möglich, Wohlstand und positive Entwicklungen für viele zu erreichen. Deutschland als eine große Region der EU, ist ein Eurogewinner und kein Verlierer. Deutschland kassiert eine Menge Wohlstand ein durch die gemeinsame Währung, es ist schlicht und ergreifend eine dreiste Lüge das Gegenteil zu behaupten. Einfach einmal die Außenhandelsbilanzen, Absatzmärkte und Finanzmarktbedingungen genau ansehen, Taschenrechner raus und nachrechnen.

Der Euro ist nicht das Problem, er ist die Chance auf ein Europa der Regionen. Zentralregierungen abschaffen und die regionalen Parlamente beschicken das europäische Parlament nach paritätischem Schlüssel, viele Einwohner - viele Stimmen, wenig Einwohner - wenig Stimmen. Nachdem alle ja wollen, dass es ihnen gut geht, braucht man eine gemeinsame Währung um Handel zu treiben, ein gemeinsames Finanzministerium und eine gemeinsame Außenpolitik.

Die Zentralregierungen der alten Nationalstaaten braucht kein Schwein mehr. Die rechte Forderung nach Identität und Nation wäre erfüllt, aber eben im kleinem,realistischen Rahmen der kulturellen Region, der man sich zugehörig fühlt. Bayern hat Lederhosen und Hamburg hat Fischköpfe, dann könnte jeder in seinem Heimatmuseum glücklich werden, so er oder sie das wirklich will.

Die EU wäre stärker als je zuvor und die Bürokratiekosten für Bundesregierungsflausen aus dem 19 Jahrhundert wären eingespart. Damit ließe sich sofort eine Integrationsoffensive starten.

Die viel beschworene Ausländerkriminalität, mit der nicht "ausländische" Konzerne, sondern nur die nicht von hier stammenden Menschen gemeint sind, würde noch mehr zurückgehen.

Kein Teutscher wurde es als flüchtender Mensch ertragen, über Monate, sogar Jahre in Turnhallen oder Asylantenheimen festzusitzen, meist ohne jede Planungssicherheit und Geld. Unvorstellbar wie kriminell wir innerhalb kürzester Zeit werden würden.

Religiöse Umnachtung, wie organisiertes Christentum oder organisierter Islam, werden von sozialem Frieden, einer breiten Ausbildungschance, Auskommen durch gutes Einkommen und Wohlstand ohnehin sofort an die Nägel gehängt. Sie taugen höchstens zur Radikalisierung, wenn alle das Gefühl haben es würde ihnen bald einmal schlechter gehen. Nimm die Unsicherheitsgefühle raus und Gott zieht sofort aus. Eine islamistisch daherkommende DITIB sollte ebenso wenig Rechte haben, wie eine faschistisch, galoppierende AfD. Beide Menschenfeind e.Vs. sind daran interessiert, die demokratischen Ansätze unserer Gesellschaft zu bekämpfen. Das ist vom Vereinsrecht aber nicht abgedeckt, und mit Meinungsfreiheit hat es auch nichts zu tun.

Gerechtigkeit ist eine weitere, ewige Baustelle, die immer neu verhandelt werden muss, aber nie fertig wird. Das Kanzler hatte ja neulich eine Idee, es solle doch eine Datensteuer für IT-Unternehmen geben. Mehr an Quatsch ist nicht mehr möglich, NEIN es sollte eine raumbezogene Maschinensteuer geben. Der umbaute Raum (das Volumen) einer Maschine, egal ob Serverpark, Bankomat, Ticketautomat oder Roboterfertigungsstraße für verbrecherische Dieselaggregate, muss in Zukunft mit einer Steuer belegt werden, dann klappt das auch mit dem Grundeinkommen und es wird nicht schon wieder ein Bürokratentopf mehr aufgelegt.

So einfach wäre Gerechtigkeit, aber zur Zeit schafft es nicht einmal die Journaille einigermaßen gerecht und mit Augenmaß Informationen aufzubereiten.

Bei der Berichterstattung zur Naziaufmarsch-Gegendemonstration am 27.05.2018 hat sie, wie schon so oft, viel zu viel Raum den Wirrköpfen vom braunen Rand gewidmet. Die Teilnehmerzahlen wurden zugunsten des braunen Grüppchens geschönt. Aus 3000 Faschos wurde 5000 und bei den 25 000 Gegendemonstranten hat man die Parade der Berliner Musikszene augenscheinlich einfach nicht zu den anderen Demos dazugezählt.

Die Straße des 17 Junis, war vom sowjetischen Ehrenmal bis zum großen Stern voll. Mit 70 - 80 000 TeilnehmerInnen (insgesamt) wäre man der Wahrheit schon näher gekommen - einer über den Sonntag hinausgehenden Diskussion, um die wirklich wichtigen Dinge aber auch - und das ist nicht gewollt. Nazischlampen, Sex und braunes Sperma sind Verkaufsschlager - Vernunft und echte Arbeit eher weniger.

Egal - was solls, Hauptsache die Faschisten wurden weggebasst und die Polizei sowie die Antifa haben friedlich und in Liebe mitdemonstriert und gezeigt wo die Vernunft zuhause ist.

Dummheit und Angst wird man nie ganz verhindern können, aber wenn wir noch einige solcher Pyrrhusniederlagen einstecken, dann haben wir alle gewonnen und die Welt ist ein Stückweit internationaler, toleranter und besser geworden.

Im Übrigen bin ich der Meinung, dass der Trumpismus & Co. zerstört werden muss. [M.L.R Epistel Cato]

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Freitag, 25. Mai 2018

Meine Rede zum AFD-Wegbassen Festival am 27.05.2018 - vorab...


[Bild:Chaospiloten ist nichts verboten - solange sie zusammenarbeiten. Windstärke 88 - kein Problem - zu den Marssegeln - auch noch mit der letzten Unterhose - setzt jeden Fetzen ein, dann nach Steuerbord lehnen und mit 2018er Knoten um das Kap der Guten Hoffnung in den international-kooperativen Morgen.]

Rede anlässlich der Aktion-AFD-wegbassen ….05-2018 hier schon mal vorab. (Vorab - entgegen jedwedem germanistischem Brauchtum - Anregungen, Änderungswünsche und Beschimpfungen bitte in die Kommentare)

Verzeiht meine verrohte Sprache - leider treten wir in unnötig verrohte Zeiten ein – außerdem, wir Künstler dürfen so etwas – Wirtschaftstreibende, Politiker, Journalisten und Religionsfreaks dürfen das aber nicht.

…/ Die AFD, die Angstlöcher für Deutschland, sind nur der ekelerregende Schaum auf dem braunen Bier der Wiederkehr des nationalen Irrsinns. Diese gesellschaftliche Gruppe ist durch und durch menschenfeindlich. Ihre Ansichten, ihre Angstmacherei und ihre, vor allem anderem kommende, Karriere- und Giergeilheit, bringt heute schon, ihre eigenen Kinder um eine lebenswerte Zukunft, sollten sie mit ihrer Menschenverachtung durchkommen.

Wenn es nach den Retro-Nazischlampen aber auch einer CSU ginge, würden die Grenzen heute schon dicht sein, in der Folge wären in Deutschland im Jahr 2050 nur mehr ca. 55 Millionen Einwohner zu zählen und davon wären über 40% über 6O Lebensjahre alt.

Vor diesem Hintergrund und der Tatsache, dass auch eine deutsche Frau in ihrem Leben nicht über 30 Kinder gebären kann - ist jeder zu uns flüchtende oder zuwandernde Mensch, im wahrsten Sinne des Wortes, echtes Gold wert.

Der Islam ist nicht das Problem, er ist ja auch nur eine jüdisch-christliche Sekte und eben nicht mehr und nicht weniger, als die Urform der Politik - die Religion. Letztlich ist das alles ein Rücksturz in die dunkelsten Stunden des menschlichen Seins.

Die Liebe braucht keinen Gott, keine Götter und eine AFD, - bayrische Kreuzritter oder Islamisten schon gar nicht.

Die Liebe zum Leben, den Menschen und der Welt - braucht konkretes, kooperatives Handeln. Eine Integrationsbewegung in die Verhältnisse wie sie sind und nicht wie wir sie rechts oder links interpretieren.

Also, viel - viel konkrete, echte Arbeit - um es ehrlich zu sagen.

Die AFD und alle anderen, die Erde gerade verunsichernden, faschistischen Bewegungen sind nur der Ausdruck einer Krise der Demokratie und der verheerenden Auswirkungen einer egomanischen - ja kriminellen Welt-Wirtschaftspraktik, die die Menschen einsam und ängstlich macht.

Diese Neo-Nazis sind der aufmerksamkeitsgestörte, doofe Bruder der Neoliberalen.

Das Geld fließt von unten nach oben, die Mehrheiten verarmen und folgen in einem quasireligiösen Wahn den falschesten und mörderischsten aller, im Endeffekt gar nicht notwendigen, Propheten.

Die Angstlöcher für Deutschtum, verherrlichen die Gewalt, betreiben unverfroren eine Politik der Gefühle und schicken sich an die Berliner Straßen und Clubs zu erobern. dDem gilt es mit allen, und vor allem, klugen Mitteln entgegenzutreten.

Es ist unerträglich, dass derlei Kriminelle (22 AFD Abgeordnete haben, deutschlandweit, 24 Strafverfahren am Hals) aus Steuermitteln bezahlt werden.

Wir können aber wenig bis keine Hilfe von den Politclowns der etablierten Parteien erwarten, da diese zum einen ihre Diäten bis zum bitteren Ende kassieren wollen und zum anderen hängen sie nach wie vor einem sterbenden Nationalstaatsgedanken an, der sich im Angesicht der weltwirtschaftlichen und technologischen Entwicklungen einfach nur in ein "Nichts" auflösen wird.

Was also tun:

*Seid glücklich, dies ist der erste Akt des Widerstandes - wir haben hier alle genug zum glücklich sein.

*Im Kleinen auch Privaten schonungslos dagegenhalten.

*Helft den flüchtenden Menschen ebenso, wie armen, alten und krank gewordenen Nachbarn.

*Schenkt den Obdachlosen und Bettlern ein wenig Geld oder auch nur Aufmerksamkeit - egal welche Nation.

*Glaubt nicht jeden Scheiß in den asozialen Netzwerken.

*Grenzt die Nazis aus, engagiert sie nicht als Türsteher oder Security, lasst sie nicht auf Eure Partys - man kann dies durchaus freundlich aber bestimmt erklären, vielleicht geht ja dem Einen oder dem Anderen ein Licht auf.

*Kämpft für ein Europa der Regionen und der offenen Grenzen, alleine schon aus der Notwendigkeit heraus, dass nur die Vereinigten Regionen der Erde eine Gegenstrategie für die großen Herausforderungen der Zukunft bieten können.

*Vergesst endlich Krieg und Frieden - Kooperation ist das nächste große Ding.

*Hinterfragt jeden Tag aufs Neue den eigenen Egoismus, das eigene Ichling sein, dann folgt man auch nicht irgendwem, einem Führer, Priester, Popstar, Künstler oder Parteiclown, sondern erkennt vielleicht das eigene Ich in den Augen aller Anderen wieder.

*Nicht nur heute einmal dagegen aufstehen, sondern jede Minute wird gegen die Brutalisierung der Gesellschaft hart zu arbeiten sein.

Die Liebe und die Vernunft wird siegen müssen, ganz ohne Götter, Parteigrüppchen oder andere Ideologiemoden.

Dafür sollten wir kämpfen und darum müssen wir hier in Berlin die AFD und alle anderen Nazis - einfach nur in den Mülleimer der dummen Wiederholungen zurückstopfen.

Mit dem, was wir für demokratische oder auch rechtsstaatliche Mittel halten, ist dem wiederkehrenden Faschismus nicht beizukommen. Das sollten wir immer bedenken, und durchaus selbstkritisch unser eigenes, einmal zu oft, Ach - so Politisch-Korrektes-Nichthandeln hinterfragen.

Tanz die Revolutionen der Liebe und der Vernunft jetzt! Nazis aller Länder verpisst Euch!

PS: Im Übrigen bin ich der Meinung, dass der Trumpismus & Co. und das neue europäische Datenschutz(un)recht zerstört werden müssen.

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Mittwoch, 23. Mai 2018

Den AfD-Aufmarsch wegbassen! - No dancefloor for Nazis.



Am 27.05.2018 ab ca 12:00h blockiert die Kunst die Faschisten - Gerne folge ich dem "Call for Veterans" und sage ein paar Worte zum wohl schrecklichsten Wahn dieser Zeit.

Wir sehen uns am Wagen Nummer 14 ... bis dann und - Kommt heraus auf UNSERE Straße, wenn Ihr wollt, dass die Welt eine Bessere wird!

Im folgenden die Ankündigung der Berliner Club-Szene...

Für Sonntag, den 27. Mai 2018 planen die Nadelstreifen-Nazis der AfD und die Deutschländerwürstchen von Pegida einen Großaufmarsch in Berlin-Mitte. Dagegen erhebt sich die ganze Berliner Stadtgesellschaft – und mit ihr die Club- und Open Air-Szene.

Kein Dancefloor für Nazis.

Berlins Clubkultur ist alles, was die Nazis nicht sind und was sie hassen: Wir sind progressiv, queer, feministisch, antirassistisch, inklusiv, bunt und haben Einhörner.

Auf unseren Dancefloors vergesellschaften sich Menschen mit unbegrenzten Herkünften, vielfältigsten Begehren, wechselnden Identitäten und gutem Geschmack. Demgegenüber verkörpern AfD und Pegida ein repressives, heteronormatives, antifeministisches und rassistisches Bild von Gesellschaft.

Ihr Ziel ist die völkische Formierung, die Rekonstituierung nationalistisch-homogener Staaten und die Stigmatisierung von allen, die nicht dazugehören sollen.

Sie wollen am 27. Mai ihre menschenfeindliche Ideologie zum Kanzlerinnenamt tragen, um den Druck von Rechtsaußen aufrechtzuerhalten und zu verstärken.

Sichtbare Merkmale dieser Strategie sind die Verschärfungen der Regierungspolitik gegen Geflüchtete, die Aufrüstung der sog. Inneren Sicherheit und – als Gipfel der Geschmacklosigkeit – das Heimatministerium. Dieser Zustand ist nicht tanzbar.

Deshalb wird unsere Party ihren Aufmarsch crashen. Wir laden die Berliner Feierszene zur Afterhour - den AfD-Aufmarsch wegbassen!

Kommt am 27. Mai 2018 nach Berlin-MItte oder macht Euer eigenes Ding mit oder ohne Soundsystem.
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English version:

Berlin, May 27th, 2018: Berlin against Nazis

The suit-and-tie-Nazis of the AfD and the German Bratwursts of Pegida are planning a big march in the center of Berlin on Sunday, May 27th. The Berlin community is rising against this - and among it the clubs and open air scene.

No dancefloor for Nazis.

The Berlin club culture is everything that Nazis are not. And everything they hate. We are progressive, queer, feminist, anti-racist, inclusive, colourful and we have unicorns. On our dancefloors people from all backgrounds unite, with diverse desires, changing identities and good taste. In contrast the AfD and Pegida embody a repressive, hetero-normative, anti-feminist and racist image of society. Their goals are ethnic affiliation, the reconstitution of national homogenic states and the stigmatization of everybody they do not want to belong.

On May 27th they want to rally for their inhumane ideology at the Kanzlerinnenamt in order to keep up and increase pressure from the right. Visible symptoms of this strategy are tightening government policies against refugees, increasing so-called "security measures" and the climax of tastelessness - the Heimatministerium. We cannot dance to this state of things. Our party will crash their march. We are inviting the Berlin party scene to the after hour - bass away the AfD march.

Come to Berlin-Mitte on May 27th or do your own thing - with or without a sound system.
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French:

Les nazis de l‘AfD et les saucisses allemandes de PEGIDA veulent faire une grande manifestation le 27 mai 2018 à Berlin-Mitte. Toute la société civile berlinoise se soulève contre cette manifestation, et notamment la scène alternative, culturelle et festive berlinoise, les boîtes et les Open-Airs.

Aucun dancefloor pour les nazis.

La culture des boîtes berlinoises est tout ce qui les nazis ne sont pas et ce qu’ils détestent : on est progressistes, antiracistes, inclusifs, de toutes les couleurs et on a des licornes. Sur nos pistes de danse se réunissent des personnes avec des origines illimitées, des désirs variés, des identités changeantes et du bon goût.

Au contraire, l’AfD et Pegida représentent une image répressive, hétéronormative, antiféministe et raciste de la société. Leur objectif est la formation nationaliste, la reconstitution des Etats homogènes et la stigmatisation de tout.e.s celles et ceux qui ne veulent pas assumer leur place au sein de « la nation ».

Ils veulent porter leur idéologie nuisible et hostile à la chancellerie le 27 mai, pour maintenir et augmenter la pression de l’extrême droite. Les objectifs visibles de cette stratégie sont le renforcement de la politique du gouvernement contre les réfugiés, l’armement de la prétendue « sécurité intérieure » et - sommet du mauvais goût – la création d’un Ministère de la patrie. Cet état n’est pas dansable. C’est pourquoi notre teuf dérangera leur manif.

Nous invitons la scène de la fête berlinoise en after. Disloquons la manif de l’AfD avec des basses. Venez le 27 mai à Berlin-Mitte ou faites votre propre truc, avec ou sans soundsystem.

Reclaim Club Culture

Im übrigen bin ich der Meinung, dass Trumpismus & Co. zerstört werden muss.

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Dienstag, 22. Mai 2018

Die Schönheit der Maschine.


(Bild: Morgen früh in Peking...)

Das Wasser steht uns nicht bis zum Hals. Wasser ist kein Problem, sondern bedeutet Leben. Mensch sollte nicht auf jeden Medienhysteriehype hereinfallen. Die Klimakatastrophe müssen wir als neue Chance begreifen, auch wenn dies erstmal fatalistisch klingt, wäre doch viel "Musik" im bedauernswerten Hang der Natur zum Totalitären.

Die Nationalstaaten verschwinden, sie wurden nie weiterentwickelt und sind, in ihrer dem 19 Jahrhundert entsprechenden Ausformung, einfach nur obsolet geworden. Auch wenn die Rechtsdreher und Dumpfbacken sie weiterhin als Ausrede im Sinne von, "Wir gegen Die" missbrauchen.

Ja - wenn die Faschistenbanden vielleicht sogar einen oder auch mehrere Zipfel der Welt in Schutt und Asche legen, weil Demokratien nicht wehrhaft genug und korrumpiert bis zur Halskrause geworden sind - langfristig gesehen - hat sich das mit der Eigenstaatlichkeit und Nation (aber auch heute schon) erledigt.

Das elektronische Frühmittelalter gebiert fantastisch-paradoxe Blüten. Der gemeine, sich unpolitisch oder auch patriotisch wähnende Wirrkopf unserer Tage sondert seinen Hirnstuhl, in der Regel, über eine hochkomplexe, mehr als internationale, nämlich sich bis in den nahen Weltraum ausdehnende, Maschine ab und suhlt sich in der eigenen, ihn selbst erstickenden, Dummheit.

Die Wirtschaft stellt sich mit Hochfrequenzhandel, auf letztlich imaginierten Finanzmärkten, selbst an die Wand und die Droge Herrgott bleibt ein mordender guter Mann.

Besonders verblödete Individuen, mensch kann es nicht anders umschreiben, faseln von der Digitalisierung ohne zu differenzieren, obwohl sie binär eher für eine Mehlspeise halten und hinter ASCII eine Sportart vermuten. Angst vor der Maschine, dem klugen Roboter, macht sich in wiederkehrender luddistischer Umnachtung breit.

Da müssen wir also durch. Die, in großen Teilen mittlerweile unnötigen Bürokratieapparate (Banken, Nationlregierungen, V(Zerr)waltungen) werden weiterhin im Peter-Prinzip erstarren und ohne Rücksicht auf ihre offensichtliche Selbstvernichtung, ihrem Vampirismus frönen.

Bedauerlicherweise spielen da auch scheinbar vor-schrittliche Kräfte, wie beispielsweise die Gewerkschaften eine tragisch-komische Rolle.

Ob Faustkeil oder intelligente Robotik, die Maschine sind wir immer selbst, das Werkzeug ist Bestandteil des Lebens. Sogar die Tierwelt nutzt Gegenstände, um sich das Leben zu erleichtern - zum Überleben.

So gesehen, leben wir alle in der wunderbarsten aller Welten. Die Angst vor intelligenten Systemen ist mehr als unbegründet, da Intelligenz ein nicht wirklich definierbarer Begriff ist und damit immer wieder neu verhandelbar daherkommt. Automatisierung, Erleichterung des Überlebens, Vor-schritt und Entwicklung von vernunftbegabten Systemen sind da schon tauglichere Termini.

Sie sind die große Chance und ein einlösbares Zukunftsversprechen, das nur demokratisch organisiert werden muss. Vereinfacht dargestellt, die schöne Maschine arbeitet, denkt und in gewisser Weise lenkt sie dann auch - schöpft den Mehrwert, zahlt die Steuern und wir denken, lernen, forschen oder tun einfach nur, wonach uns der Sinn steht. Unter Kontrolle hatten wir ja ohnehin noch nie etwas, dies ist und wird auch in Zukunft nicht möglich sein.

Konkret bedeutet dies, die Forderung nach Maschinensteuern, die globale Vergesellschaftung von elektronischen Netzen und ihren sogenannten Portalen (asoziale Medien, Online-Handel, etc...).

Dann könnten wir auch getrost dabei zuschauen, wie sich der Egomanismus, langsam aber sicher, in ein Logikwölkchen auflöst. Was diese Selbstauslöschung bis dahin zertrümmern wird, ist die Frage. Trotzdem sollten wir uns, heute schon, über einen vernünftigen, menschlichen Neuaufbau Gedanken machen.

Her mit den vernünftigen Systemen, den intelligenten Algorithmen und der Abschaffung der körperlichen Schwerarbeit, der Rüstung, der Sklaverei und dem Krieg - Ichlinge aller Länder - Eure Tage sind so oder so gezählt.

Man sollte nie vergessen: "Maschinen sind auch nur Menschen - es gibt sie - die schönen Menschen und sie sind viele"

Im Übrigen bin ich der Meinung, dass der Trumpismus&Co zerstört werden muss. [MLR. Idealist Cato]

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Montag, 21. Mai 2018

Warum wurde Geschichtsunterricht defakto eigentlich abgeschafft?

Hier kämpfen keine intergalaktischen Bein-Würmer, sondern Dinosaurier, die es einmal wirklich gab, der Fotograf und seine Spezies lagen noch Millionen Jahre in der Zukunft, alleine die Sauerstoff-Stickstoff-Methandichte in der Erd-Atmosphäre hätten schon genügt, ihn in sehr zeitnah ins Jenseits zu befördern, das Bild ist ein Betrug.



Die Erde war noch nie eine Scheibe - das Sonnensystem, gastechnisch gesehen, schon eher, das war den Sumerern schon klar, im Infohysteriezeitalter scheint diese Erkenntnis wieder angezweifelt zu werden.


Warum ist dies so, wem nützt diese globale, elektronisch befeuerte Räuber-Party der schwachen Sinne wirklich?



Lernen und Erarbeitung von Wissen ist, einerseits zivilisatorischer Motor, andererseits, ein tödliches, scharfes Schwert der Herrschaft.

Oder auch, des Widerstandes bzw. des Umbruchversuches gegen bestehende Herrschaftsstrukturen.



Seit der Höhlenmensch mit feuchter Asche die Wände beschmierte, hat sich diese Mechanik der Neugierde und Dokumentation, äußerst erfolgreich für die gesamte Spezies, etabliert.

So entstand Gesellschaftspolitik, das Politische in ihrer Urform, die Religion.

Die Naturgötter als Spiegel der Natur und der menschlichen Gemeinschaft später der eine Gott als psychotischer Kontrollversuch.


Von Anfang an, wir trugen beinahe noch Fell und fürchteten Donner und Blitz, haben die Politiker und Wirtschaftstreibenden ihrer Zeit, die Schamanen, Priester und vielerlei andere Scharlatane mehr, ihr Wissen eifersüchtig gehütet und des eigenen Vorteils wegen missbraucht.


Dies nur als "Das Schlechte und Böse" abzuurteilen wäre vermessen und falsch. Trial und Error, scheint ein Naturprinzip darzustellen.

Die Einen sind Trial die Anderen sind Error, am Ende sind aber immer alle Eines.

Blumiger froh-muliert:

Wir sind immer noch Höhlenbewohner, aber wir haben gelernt unsere Erfahrungen und Erkenntnisse an die nächste Generation Höhlenfreaks weiterzugeben.

Die Evolution ist ein sehr langsamer Prozess im Verhältnis zur Lebensspanne eines Menschen. Es gab immer schon den Drang nach Wissen, einen Traum von einer besseren Welt.

Als sich der Geisterbeschwörer und damit Wirtschaft betreibende, aufspaltete in Priester oder den Künstler/Forscher manifestiert sich diese Idee als Konflikt zwischen den gegebenen Bedingungen und dem vorstrebenden forschen nach den möglichen Zukünften und dem vermeintlich Besseren.

Dies ist aber wertefrei, es begünstigt auch den menschlichen Hang zur überbordenden Gewalt.


Die Religion, der Glaube, kehrt immer wieder als Realpolitik in seine Heimat, die Gesellschaftsorganisation zurück.

Er wird nur durch die Weitergabe von Wissen und die von ihm ausgelösten menschlichen Katastrophen andauernd relativiert und zerschlagen.

Phantasmen sind nicht tatsächlich lebensfähig, sie beeinflussen nur das Leben. Es liegt an der Kultur ob dies zu Auf- oder Ableben führt.



Geschichts-, Technikgeschichts- und Knowledgetransfer sind überlebenswichtig. Sie finden letztlich automatisch statt, aber je bewusster und genauer, offener den neuen Erkenntnissen gegenüber, diese Weitergabe praktiziert wird, desto profitabler für die Gesellschaften.

Geschichtsunterricht ist ein Machtinstrument und damit ein Werkzeug für Herrschaft im negativsten und destruktivsten aller Möglichkeiten.




Es ist nicht verwunderlich, dass die jeweiligen Profiteure der bestehenden Verhältnisse, oder die Kriminellen ihrer Epochen, immer versuchen der großen Erzählung ihren Stempel aufzudrücken und sie für ihre Partikular-Interessen zu instrumentalisieren.



Die Benennung der Vernunft [Kant] wurde nicht umsonst, zuerst angefeindet - als sie aber nicht mehr aufzuhalten war, wurde versucht sie einfach umzuschreiben und in ihr Gegenteil zu verkehren - bis heute.

Ein exemplarisches Beispiel für den sogenannten Historikerstreit.


Bildung wurde immer als Privileg und Selektionstool genutzt. Erst die Aufklärung und später, durch Marx, den sozialistischen Revolutionen und dem Keynesianismus, infolge der Katastrophe des Weltkrieges (Episode I & Episode II -1914 bis 1945) entwickelt sich ein Zustand von breiter Bildung für Viele.

Nur für Viele, denn große Teile der Welt bleiben, aus imperialen Wirtschaftinteressen (Ausbeutung bis aufs Blut und Raub der Ressourcen, etc..) heraus, bettelarm, versklavt und bildungsfern.

Diese kleine Zusammenfassung ist mehr als unvollständig. Die Dinge sind super-verkürzt dargestellt, sie geben bestenfalls eine Ahnung davon, wie es gelaufen ist. Die Details liegen in der Geschichte und diese muss erarbeitet und angeeignet werden.

Da ist es weder mit dem Studium einiger Bücher getan, noch lässt sich Eindeutigkeit erwarten. Geschichte ist, wie der Lauf des ganzen Zeugs rund um Materie oder die unsichtbaren Gefühle und das ganze Multiversum des Seins, dass wir nicht oder noch nicht kennen, ja wahrnehmen können, eine dynamische sich ständig verändernde Angelegenheit.




Unsichtbare Hände gibt es nicht, aber wahr ist in jedem Fall - Nix ist fix.



Die Angst, die kreatürliche Angst ebenso wie die Politik der Angst [von Priestern über Könige und Führern bis zu Digital -Economy-CEO`s], machen jeden korrumpierbar.

Die sinnlose Suche nach der einen Komplett-Lösung, gebiert immer schon die Elite, die Gewalt und vor allem die Bürokratie. Je mehr die Erkenntnis wächst, nichts kontrollieren zu können, desto irrsinniger wird der, apriori zum Scheitern verurteilte, Kontrollversuch.


Mit diesem Mix aus Wahn und Glück haben wir als Spezies viel erreicht, sind die dominanten Lebewesen der Erde geworden und haben im Kern dann doch kapiert, dass es das Gute und das Böse gar nicht gibt.


Auch die Verschwörungstheorien sind nur mehr etwas für angstgetriebene, gefühlte radikale Verlierer. Dies bedeutet nicht, dass Interessensparallelitäten nicht schreckliche Auswirkungen entwickeln können.

Aber die Ambivalenz des Seins an und für sich, lässt Dinge heute richtig und morgen falsch erscheinen, dies ist insofern sehr oft problematisch, da bei genauer Betrachtung der Geschichte, dann doch gewissen Gesetzmäßigkeiten erkennbar sind, die auch immer auch anders gedacht werden können.

Organisatorische Moden haben eine grauenhafte Dimension.


Ein Weltplan ist unmöglich, eine Art goldenes Konzept auch. Die meist schon älteren Schlechtreder der Verhältnisse, sind meist nicht nur altgewordene Nörgler die ihrer verflossenen Jugend nachtrauern, die nie so war wie sie glauben, dass sie gewesen ist.

Sondern, sie sind ein fleischgewordener Betrugsversuch, der einen Vorteil gegenüber den Anderen erschleichen oder auch mit Gewalt durchsetzen will. Das uralte Kind zerschlägt das Spielzeug, das es nicht haben kann.

Kriege und Frieden, sind je nach aktueller Situation immer ein gutes Geschäft, von dem nur einige profitieren, die vielen anderen krepieren daran. Ein wirklicher Vor-schritt wäre die weltweite Kooperation ohne jegliche Bewaffnung.

Diese Kooperation wäre, außer als Denkfigur, nur dann möglich, wenn man tatsächlich aus der Geschichte lernen könnte. Dies würde aber den Urinstinkten, denen wir mehr oder weniger alle, meist noch dazu unbewusst folgen, widersprechen.

Angst, Neid, Gier, Zorn aber auch Fantasie, müssten radikal hinterfragt und zumindest teilkultiviert werden.

Die Welt der Ausbeutung und der Unterdrückung würde in Trümmer fallen. Neues, das aber nicht zwingend "besser"-verträglich sein muss, könnte zumindest wieder angedacht werden.


Es müsste der Dynamik "des Laufes der Dinge" angepasst sein und könnte durchaus auch mehr als schrecklich daherkommen. Vielleicht kann da die Demokratie, die bestenfalls nur ein demokratischer Ansatz ist, als verständliches Beispiel herhalten.

Ursprünglich eine gute Idee, lassen sich Demokratien auch vorzüglich instrumentalisieren und verkehren sich dann in ihr Gegenteil. Deutschland, aber auch die USA, können davon eine Mörderballade anstimmen.

Freiheit und Demokratie können allzu einfach zum Mordinstrument umgebaut werden.

Außer sie sind genau definiert, werden immer wieder geprüft und laufend, den tatsächlichen Verhältnissen entsprechend, weiterentwickelt.
Auch ein Grund, unter vielen anderen, warum der Geschichtsunterricht faktisch so gut wie abgeschafft wurde.


Kurz zusammengefasst: Nachdem, nach der letzten Weltzertrümmerungsparty, der Schutthaufen weggeräumt und der Wiederaufbau den ohnehin durch die Kriege brechend vollen Kapitalakku noch mehr aufgeladen hatte, war es an der Zeit die mittlerweile ohnehin pervertierte andere Idee, einer solidarischeren Welt, auszuradieren.


Außerdem mussten die Freiheiten und demokratischen Ansätze wieder zurückgestopft werden, in die Kiste der Ewig-nach-vor-strebenden Fantasten. Kapitalmechaniken entsprechen den animalischen Urinstinkten eben weit mehr als kluges, umsichtiges, vernünftiges Vorgehen.

Die militärisch-industriellen Komplexe hatten sich durch die Weltkriege modernisiert und waren zum Geschäft unseres Lebens geworden. Frühmittelalterliche Marktideen, die Lust an profitabler Ausbeutung und die Unterdrückung der Anderen, um sich selbst besser zu fühlen, wurden einmal mehr zum politischen Programm.

Da kamen die Ideen eines Adam Smith (unsichtbare Hand, der innere Richter,...) gerade recht, obwohl diese aus seiner Zeit, dem 18 Jahrhundert, gelesen werden müssten. Wo es darum ging den bereits absteigenden Absolutismus durch das aufstrebende Bürgertum zu erweitern.


Aus seiner Perspektive revolutionär, in unserer Zeit, unter Bedingungen des diffundierenden Rest-Nationalstaates heraus, verheerend.

Grausam sozialdarwinistische Wirrköpfe wie F.August von Hayek und Milton Friedman machten aus der unsichtbaren Hand, die im 18 Jahrhundert als religiöse Metapher gesehen wurde, den Neoliberalismus.

Diese Neufreiheitlichen, ja Verbrecher, berufen sich dabei auf eine Tradition des Liberalismus, die Mitte des 19 Jahrhunderts und dem unaufhaltbaren Ende des Absolutismus schon vergangen war und nicht mehr zur Analyse des Gegenwärtigen (damals ca. 1900-1980) taugte.

Es gab dafür aber den größten aller Preise für verwirrte Geister, Ausnahmen bestätigen auch da die Regel (auch vernünftige, wirklich geniale Menschen wurden schon damit ausgezeichnet), einen Strauss von Nobelpreisen. Der Sprengstoff fällt nicht weit vom Stamm.

Seit ca. 1980 verwüstet also der Neoliberalismus den gesamten Planeten.

Diese krude Idee dockt an die niedrigsten Instinkte an, sie beamt die Menschen zurück in die Höhle der Vorzeit. Diesmal geht es aber nicht nur um fressen ficken und Überleben, sondern um Jachten, Eigentum bis hin zu ganzen Ländern, Allmacht über andere, Einfluss und mehr fressen und mehr ficken.


Egal ob die Erde dabei verbrennt und Millionen und Abremillionen über die sprichwörtliche Klinge springen.

Vorsteinzeit reloaded.


Berge explodieren, schuld ist nicht der Präsident, sondern jeder Einzelne der da mitspielt. Dies sind so gut wie alle, von wegen das "böse" eine Prozent.

Dieses Mitspielen, ergibt sich aus der Bildungspolitik seit den achtziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts. Thatcher, Pinochet, Reagan und Kohl, um nur einige zu nennen, waren es, die das Neoliberale zum salonfähigen Politikkonzept erhoben. Selbstredend tatkräftig von Wirtschaftslobbys unterstützt, sahen diese ersten großen Politikclowns ihre Chance gekommen, viel Effekt bei so gut wie keiner Arbeit dazu zu nutzen, um die gefährlichen Vor-schrittler aus dem solidarischen und progressiven Lager ein für allemal zu vernichten.


Bildung wurde zurückgefahren, der Geschichtsunterricht in Grund- und Hauptschulen defakto abgeschafft und erkämpfte Rechte von Minderheiten und unterpriveligierten Klassen unter aggressives Dauerfeuer genommen.


Der Weg für eine neue Art des Absolutismus war freigeräumt, die Neomonarchien der manipulierten Märkte. Ungebildete Menschen sind leicht zu betrügen und können keine hohen Löhne verlangen.

Durch ihr Leben in intellektueller Dunkelheit und diffuser Angst sind sie so einfach zu missbrauchen, wie ihre Vorfahren im 7-9 Jahrhundert nach Christus. Außerdem lassen sie sich mafialeicht gegeneinander ausspielen, sie hauen sich damit selber noch mehr in Pfanne, ganz ohne Unterdrückungskosten.


Ein klassischer Fall von Interessensparallelitäten ganz ohne Verschwörungen. Offen für jeden einsehbar, der in der Lage ist wahrzunehmen. Ein bewährtes Konzept der organisierten Kriminalität seit es Menschen gibt.


Es gibt sie nicht - die einzelnen Bösen, es gibt nur Interessen ob diese positiv oder negativ wirken, liegt in der Struktur bzw. in der Kultur der Organisation von Gesellschaft und den damit einhergehenden Diskursen.


Zur Diskursfähigkeit braucht es aber Bildung und genau darum wird diese zum teurem, kaufbaren Gut und ist nicht für mehr für jeden erhältlich. Dümmer stirbt sichs leichter ist aber ein Irrtum.


Wie die neuesten Schlechter-Witz-Nazi-Bewegungen beweisen, kann derlei tödlicher Unfug alle und damit auch die Gewinner dieser Entwicklungen, ganz flott in den Abgrund reißen.

Der Nationalstaat ist beendet, ob man dies nun als Protofaschist, als Schlicht-Nationalist oder als National-Sozial-Demokrat wahrhaben will oder nicht, ist am Ende irrelevant. Die neufreiheitliche Stampede ist zu weit gegangen, der Internationalismus ist Fakt.


Auch wenn er anders daherkommt wie sich das die Anarcho-Syndikalisten und die Roten so vorgestellt haben, liegt darin die große Chance des momentanen Zerfalls, der momentanen erzreaktionären, menschlichen Welt.

Aber dazu müssen wir alle über unsere grünen, schwarzen, roten oder auch braunen Schatten springen und wieder Geschichtslektüre zur Hand nehmen.


Unsere Möglichkeiten sind, nach wie vor, grenzenlos, "die Zukunft ist hell [Hell]"-je nach Bildungsgrad und Lesart...

Und wer bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht weg ist - ist selbst schuld - Ende.

VBSS-01: "Nur Keine Panik Aber Wir Fliegen Trotzdem Schon Mal Los"




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