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Freitag, 20. Oktober 2017

Der Tachelesskandal hört für mich nie auf - mit der Bitte um Hilfe !


(Bild: Francisco Vasconcelos...Danke Francisco, Tacheles ist tatsächlich ein wenig wie Heroin-"schwer bis unmöglich davon loszukommen".)

...>>>[ENGLISH VERSION]

Liebe Freunde

Schweren Herzens wende ich mich heute an Euch. Schnorren und Geld im Allgemeinen, ist ja nicht so mein Ding. Ein großer Fehler, aber "nobody is perfect".

Manche von Euch werden sich noch an die Konflikte im und rund um das Kunsthaus Tacheles erinnern können. Die Politik offizell für, aber hinter den Kulissen, immer gegen das Kunsthaus. Investorenstampeden um die Privatisierung des Grundstücks durchzudrücken, die Künstler zu vertreiben und das Tacheles-Branding in die Finger zu kriegen. Spaltung und jeder gegen jeden Strategien im Hause selbst, Geldschäffler und sogar "Kulturmanager", gegen Idealisten und Kreative von Anfang an. Tacheles als Wirklichkeitssimulator oder, "warum nichts so ist wie es scheint", wie im echten Leben auch.

Ein Schwerpunkt bzw. schwerer Punkt, war immer der Konflikt zwischen Gastro- und wildes Kleingewerbe gegen die Künstler. Speziell in der erfolgreichsten Zeit des Hauses, in dieser Periode wurde es weltberühmt, am Ende mit 500 000 Besucher im Jahr (ohne Gastrobesucher), machte relevante Widerstandsarbeit gegen Verdrängung und brachte Kunst und rechtliche Fragen in die Feuilletons und auf die Wirtschafts- bzw. Kulturseiten der Presse in aller Welt, tobte der Konflikt am härtesten.

Der Wirt des Hauses verklagte den Verein, die Vorstände, Gott und die Welt. Ganz nach dem Vorbild des üblichen Rechtsmissbrauches von Großkonzernen, die mit endlosen Klagekampagnen und irrwitzigen Schriftsatzergüssen, den Rechtsstaat konterkarieren, wurden auch die Künstler und Organisatoren des Tacheles, mit Anzeigen, einstweiligen Verfügungen und Gerichtsterminen belästigt.

So gab es auch eine einstweilige Verfügung gegen mich persönlich, Teile der Freifläche hinter dem Haus nicht mehr zu betreten. Da wir zu diesem Zeitpunkt in unzählige Projekte gegen die drohende Räumung des Hauses, 2007-2012, verstrickt waren, habe ich mich um diese Verfügung nicht weiter gekümmert und die "verbotenen" Teile der Freifläche nicht mehr betreten. Sie waren ohnehin zu einem Massentouristen-Ballermann verkommen.

Das hielt den Wirt und seine Anwaltsriege nicht auf, dutzende Bestrafungsanträge zu stellen, die über Jahre zu unzähligen Gerichtsterminen führten, die bis vor kurzem durchgeturnt werden mussten. Am Ende habe ich mich gezwungenermaßen verglichen, da ansonsten noch Jahrzehnte (O-Ton der Richterin) Prozesse geführt werden müssten. Sehr zum augenscheinlichen Ärger der Gegenpartei, legte die Richterin den Betrag von "nur" 2000 Euro als Vergleichssumme fest. Letztlich war ich gezwungen dem zuzustimmen, da mir die Mittel und die Zeit fehlt, die Rachegelüste des Ex-Wirtes weiter zu befriedigen.

Ich bitte Euch daher um eine kleine Spende um dieser Verpflichtung nachkommen zu können. Geteiltes Leid - ist halbes Leid, heisst es so schön. Wenn nun manche meiner Follower auf Facebook, Twitter, Blogger, Blogsport, Google+ und Ello einen Kleinbetrag (es darf auch ein Größerer sein) auf die nachstehenden Konten überweisen, ist dieser ekelhafte Drops endlich gelutscht. Ich bedanke mich im voraus bei Euch - Tacheles war trotz alledem ein grandioses Projekt und hat, zumindest im kleinen Maße, die Welt verändert - DANKE.

Im Falle einer Überweisung bitte immer "Rechtshilfe-Spende" angeben - DANKE !
Martin Reiter ... Berliner Volksbank
Konto Nr: 7142665004 ... BLZ:100 900 00
IBAN: DE36 1009 0000 7142665004 ... BIC: BEVODEBB



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