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Montag, 7. Mai 2012

Art Parade - Escape International Performance Festival

Warum Tacheles an der Artparade teilnimmt!



Samstag, 12. Mai 2012 14:00 bis 19:00
Volksluxus im Bullenwinkel, Naunynstraße 52


english follows below

14:00 Uhr: Art Parade - Start: Bullenwinkel/ Kreuzberg, Floßüberquerung Michaelkirchsbrücke/ Mitte

Das erste Highlight am 12. Mai ist die Art Parade von Kreuzberg nach Friedrichshain mit Spree-Überquerung auf einem Flüchtlingsfloß, eine Demonstration als Kunstform, an der sich vielseitige künstlerische Initiativen aus Berlin beteiligen werden.

Vom 11. bis 19. Mai 2012 findet in Berlin zum sechsten Mal das International Performance Art Festival statt. Das Festival ist ein einzigartiges Kunstfestival, welches mit Workshops, Labs und Performances zu einer der wichtigsten Plattformen für Performance Art zählt. Mehr Infos: www.openspace32.de

Saturday May 12, Volksluxus in the 'Bullenwinkel 2pm: Art Parade - start: Bullenwinkel / Kreuzberg, Michaelkirchsbrücke/ Mitte

The first highlight on May 12 is the Art Parade from Kreuzberg to Friedrichshain including crossing the Spree river on an escape raft, a demonstration as an art form in which diverse artistic initiatives from Berlin will participate.

From May 11 to 19, 2012 the International Performance Art Festival is taking place in Berlin for the sixth time. The festival is a one of a kind art festival, which with workshops, labs, and performances, is among the most important platforms for performance art. More Info: www.openspace32.de

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Samstag, 5. Mai 2012

Die Koalition in Berlin muss weg...wird Unineubau Investoreninteressen geopfert?

(Bild: Veranstaltung eines Kunstfestivals das mit 2,5 Millionen, von Berlin, gefördert wird und den Ruf der Stadt, der Kunst und der Kultur ruiniert....)


Die große Koalition in Berlin ist gescheitert, nicht nur die unverwechselbare Indentität Berlins wird von der schwarz/roten Dilletantentruppe zerstört, auch der Universitätsstandort Berlin wird von den präpotenten Investmentpolitikern gefährdet.

Es reicht, im folgenden die Presseaussendung "wer regiert die Stadt" zur Verbreitung und Infomation -nur eine gemeinsame konkrete Politik von uns allen kann diese boshaften Winkelzüge, zugunsten einiger weniger, stoppen. Demokratie sieht anders aus.....


DER BAU.pressemitteilung 05.05.2012

WER REGIERT DIE STADT?

„Wer regiert die Stadt? Der Senat oder die Fraktion?“ Nachdem die Koalition am Freitagabend in einer politisch entlarvenden Sitzung des Hauptausschusses gegen den Bau der Hochschule in Mitte stimmte, ist der Protest der Studenten über die Standortfrage ihrer Hochschule hinausgewachsen. „Dass bildungs- und kulturpolitische Fragen zum Spielball parteipolitischer Machtspiele werden, ist ein skandalöser Vorgang, gegen den wir mit aller Kraft vorgehen werden, so ein Sprecher der Studierenden.

Der parlamentarische Geschäftsführer der SPD Thorsten Schneider hatte seit einer Woche behauptet, eine Sanierung der bestehenden Standorte in Niederschöneweide und im Prenzlauer Berg sei kostengünstiger als der seit Jahren geplante Bau in Mitte. Die Kosten einer Sanierung des maroden Asbestbaus am alten Standort hatte er dabei nicht einmal geprüft. Als der Studentenprotest die Journalisten auf diesen politisch-handwerklichen Fehler aufmerksam machte, stampfte Thorsten Schneider in einer Nacht-und-Nebel-Aktion das ganze Bau-Projekt kurzerhand ein. Statt dessen beschloss der Hauptausschuss, die nächsten zwei Jahre mit einer erneuten Prüfung von Einsparmöglichkeiten zu verbringen, für die weitere zwei Millionen Euro veranschlagt sind. Damit werden genau die zwei Millionen, die angeblich als Mehrkosten des Projekts Chausseestraße nicht tragbar waren, für eine erneute Sondierung ausgegeben. Weitere Millionen werden für Abfindungen fällig werden. Damit steigen die Steuergelder, die für das nun nicht realisierte Projekt verschwendet werden, bis 2014 auf sechs Millionen Euro an. Die Oppositionsparteien wundern sich über den verdächtig plötzlichen Umschwung in der Koalition und über die intransparente Entscheidungsfindung. Zudem wird geprüft, ob es am gestrigen Abend zu einem rechtlichen Verstoß gekommen ist: Mehrere Studenten wurden trotz freier Plätze im Sitzungssaal daran gehindert, der öffentlichen Versammlung des Hauptausschusses beizuwohnen. Wie ein Polizeisprecher berichtete, waren die Beamten vorsichtshalber bestellt worden. Der Diskussion im Hauptausschuss sollte nicht zu viel Öffentlichkeit gegeben werden.

Während in anderen Bauprojekten wie etwa dem ICC und der Zentralen Landesbibliothek Berlin Kostensteigerungen durchgewinkt werden, hängt sich die Koalition bei der Standortfrage für die „Ernst Busch“ an einer vergleichsweise geringen Kostensteigerung auf. Dass die Obergrenze von 32,5 Millionen Euro zwingend gewesen sei, ist dabei ein schwaches Argument. Jede vom Parlament beschlossene Baukostensumme muss formal eingehalten werden und wird in aller Regel aufgestockt. Die Sparliste der Hochschule blieb von den Entscheidungsträgern unbeachtet. Die HfS hatte vergangene Woche angeboten, die Mehrkosten zum Teil aus Mitteln zu bestreiten, die wegen des guten eigenen Wirtschaftens als Rücklage bestehen.

Die CDU plädierte dafür, „Tempo in das Projekt zu bringen“ und lässt derweil die Studenten noch mindestens weitere drei Jahre in dem maroden Gebäude studieren, bis der Haushalt 2014/15 verabschiedet wird. Anträge der Opposition, die Entscheidung wegen der dünnen Argumentation zu vertagen, wurden überhört.

Derweil weitet sich der Verdacht aus, dass ein Privatinvestor hinter dem Veto der Koalitionsparteien gegen den Einzug der Schauspielschule in der Chausseestraße steht. Auf dem angrenzenden Grundstück will ein Investor ein 400-Zimmer-Hotel errichten. Mindestens 4,5 Millionen Euro, so der stellvertretende finanzpolitische Sprecher der SPD Nolte, könnte die Stadt für sich verbuchen, wenn man auch das Grundstück, auf das die Schauspielschule ziehen will, anderweitig veräußern würde. Damit beugt sich die Koalition offensichtlich einmal mehr den Spekulationen um die begehrten Grundstücke in Berlin-Mitte.

Noch vor wenigen Tagen hatte der Senat gegenüber der Hochschule erklärt, das Projekt mit den Mehrkosten zu tragen. Jetzt halten die Koalitionsfraktionen die Finanzierungspläne ihres eigenen Senats für unglaubwürdig. Dass SPD und CDU nicht einmal mehr dem eigenen Senat zutrauen, eine solide Kostenplanung zu erstellen, deutet auf eine Regierungskrise hin. Der Regierende Bürgermeister Wowereit scheint in den eigenen Reihen seine Macht verloren zu haben. Wenn selbst ein Senatsbeschluss in der Fraktionssitzung nicht mehr durchgesetzt werden kann, muss die Vertrauensfrage gestellt werden. Wowereit ließ ein vereinbartes Treffen mit der Hochschule absagen und war nicht einmal zu einer Stellungnahme bereit. Jahrelang hatte er das Projekt zur Chefsache erklärt.

Die Studenten werden sich mit diesem Wortbruch nicht abfinden. Längst haben sie sich nicht nur mit den Studenten der anderen Kunsthochschulen Berlins vernetzt. Seite an Seite mit Studierenden aller Berliner Hochschulen, großen Institutionen wie der Akademie der Künste und den Berliner Festspielen sowie einer breiten Mehrheit der Bevölkerung im Rücken planen sie für nächste Woche eine Reihe spektakulärer Aktionen, mit denen sie gegen die skandalöse Politik der rot-schwarzen Koalition kämpfen wollen.

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einstweilige Verfügung für Tacheles bleibt aufrecht - DANKE BERLIN

Protokoll der Verhandlung zur einstweiligen Verfügung....gegen die Anwälte Schwemer, Titz und Tötter bzw. den von ihnen beauftragten Anwälten von Schultz und Seldeneck...


die Verfügung bleibt aufrecht, das Tachele muss offen bleiben. Die Sperrung des Tacheles war verbotene Eigenmacht...-diese Verhandlung haben wir dank der grandiosen Arbeit des Tacheles Anwaltes RA. Christian Werner gewonnen.


Sofort brachten die Anwälte der HSH Nordbank und der Investoren Jagdfeld/Spreer, Räumungsklage gegen das Tacheles ein. Dies gilt es nun zu stoppen. Aber erstmal feiern wir die Erfolge der wirklichen Kunzt und der tatsächlichen Politik.


Die Ereignisse der vergangenen sechs Wochen haben bewiesen, Widerstand lohnt sich. Lasst die Investoren nicht aus den Augen und pocht auf Euer Recht. Mietwucher, Insolvenzgeschäftsmodelle, Bauboomblasen, Leasingsklaverei und andere Mechaniken des neolibealen Putsches können durch Engagement, Bildung und Zusammenarbeit gestoppt und verhindert werden......in diesem Sinne DANKE BERLIN - DANKE LEUTE - WIR ALLE MACHEN WEITER SO _ ES GEHT UM NICHT WENIGER ALS DIE WIRKLICHKEIT.


Solimail schreiben hilft, Demonstrationen helfen, Wählen hilft nur die Dekoration hilft nicht.


ES WIRD EIN HEISSER 12er SOMMER WERDEN......




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DANK SOLCHER GRANDIOSEN AKTIONEN, WIE DIE KIEZ 2.0 INTIATIVE, KONNTEN WIR BIS JETZT DIE RECHTSSTREITE FÜHREN - WIR DANKEN ALLEN SPENDERN!-....JETZT BRAUCHEN WIR 30 Millionen und wir retten die Stadt :-D
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Freitag, 4. Mai 2012

Das Erste queere Labor im Widerstand [-Bar@Tacheles]

(Dieter Rita Scholl)




Dienstag, 8. Mai 2012.....21:00 bis 03:00

PREMIERE! Das erste 'queere Labor' im Kunsthaus Tacheles! Special Guest: QUERRIOTCLUB

Wir starten eine neue Veranstaltungsreihe mit Hilfe des Teams vom Queer Riot Club, die uns an diesem Abend mit ihrer Anwesenheit erfreuen werden.

Die Idee ist, einen Raum zum reden, kennen lernen, feiern und tanzen zu schaffen. Ein Platz, um sich über politische Inhalte auszutauschen, genauso wie um spontan zu performen. Ein freier Space, fern ab von normativen Konventionen.

Jede zweite Woche wird ein anderes queer-alternatives Kollektiv bei uns zu Gast sein und tragen Ihre Musik und Energie mit in unser Haus !

Seit dabei wenn wir das erste Experiment in unserem neuen Labor starten: Die Öffnungszeiten sind auf studentenfreundliche 09pm-03am angesetzt, so das am nächsten morgen das Aufstehen nicht ganz so schwer fällt und für alle anderen die Möglichkeit besteht, noch weiter zu ziehen.

Heut Abend werden für Euch die Künstler_Innen des QRCs Musik auflegen, die normalerweise "nur" Ihre Bilder präsentieren, also Spass und Premieren zu eurer Erfrischung !

Hinterm DJ-Pult stehen: Finn Buchwald/She Trigger, Guido Woller, Denise Redder, Jan Noll

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____>>>> TACHELES BIENNALE 2012____>>>> TACHELES BIENNALE 2012 verlängert bis 01.12.2012 ..... momentanes Tachelesbrauchtum on Tour:
*TACHELES ENDSTATION KÖNIGSWINTER bis August 2012
*BARBARA FRAGOGNA DEHiG Alexanderplatz noch bis Septemeber 2012
*KREUZBERG PAVILLON-die vergewaltigte Ausstellung Alexander Rodin

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mario el toro "mit den besten absichten" theater / lesung / kabarett am Sa. 5. und So. 6. Mai

(Tacheles support 2012)



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____>>>> TACHELES BIENNALE 2012____>>>> TACHELES BIENNALE 2012 verlängert bis 01.12.2012 ..... momentanes Tachelesbrauchtum on Tour:
*TACHELES ENDSTATION KÖNIGSWINTER bis August 2012
*BARBARA FRAGOGNA DEHiG Alexanderplatz noch bis Septemeber 2012
*KREUZBERG PAVILLON-die vergewaltigte Ausstellung Alexander Rodin

mario el toro "mit den besten absichten"

theater / lesung / kabarett

am Sa. 5. und So. 6. Mai
im Tacheles, 4. OG white room


Einlass jeweils um 19.30h, Beginn 20h
Eintritt 6 Euro

Benefizveranstaltung zum Erhalt des Kunsthauses Tacheles

zur arbeit von mario......... sprudelnder witz und ernste kritik. durch die vielfalt an persönlichkeiten, die er vertrat, gelang es mario el toro, fragen der alltäglichen, weltlichen, politischen und religiösen ethik zu behandeln und einen reichhaltigen pool an denkansätzen in den raum zu stellen. ein schillerndes und abwechslungsreiches theatererlebnis. dieses lebte nicht von einem großen bühnenbild oder aufwendigen kostümen sondern schlicht von seinen inhalten. die zuschauer waren begeistert und bejubelten das stück auch dementsprechend. auszug siegener zeitung, 5. märz 201

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Tanz in den Mai - Berlin Kicks 2012

Resident Kafka/Berlin 30.04.2012(Video by: Lars van Core)





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Am Montag 30. April fand im Kunsthaus Tacheles der „Tanz in den Mai 2012, Das Ende der Verlogenheit“ seinen Ort: eine Kooperation zwischen Berliner Artlabel C4 (Forum internationaler Kunst aus Berlin), Distributor Pale Music International und Tacheles. Alle im Rahmen der Tacheles Biennale 2012 und dem Konflikt rund um das Kunsthaus.

Das Album zur C4/Tacheles Nacht- Tanz in den Mai von Petrov Ahner https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10150795666909463.419839.835864462&type=1

Ton Belowskey Video zum Tanz in den Mai

Heuschrecken wurden performt, die quantenpolitische Verschränkung von Finanzmarkt, Heuschrecken, Arbeitslosenstatistik und Fleisch-Laub-Gaskocher eröffnete in einer Art "erweiterter Lecture" die Nacht. Resident Kafka arbeiteten, in brachial filigraner Satire die versuchte Räumung des Tacheles auf, die Theaterqualität des Noise Beat Kafka Duos war sensationell. Ohne ein Wort wurde die Geschichte um Korruption, Investoren und Politik einleuchtend erzählt. Der Langzeitperformer Christian Schmidt-Chemnitzer (ehemals Kartoffelschälmaschine aus Dresden) bestieg drei Stunden die Leiter. Nosferatu (Sergio Serrano/Erika Nieto) erlag der schönen Lucie. Miss Tigra (Label Shitkatapult) Pop Poisened Poetry – Tacheles Atelierbesitzerin Mitte der 90er – war die Electro Dirty Pop Diva des Abends. DJ. Wolle befahl mit seinen Sets die Leute auf die Tanzflächen und DJ Aussenborder spielte die Widerstandsbar warm.
Die Band Nikaya präsentierte ihr Debutalbum „Everyone Needs A Peaceful Ligh“ -alles klar - Rock `n Roll lebt! Chuuu Videomaster war mit seinen Videoplattenspielern der VJ des Saales. DJ Vela von Dangerous Drums (Bln.FM, Tresor) begeleitete die Nacht/Walpurgisnacht in den Tag. Als Antwort auf die Künstler prügelnde Security haben Mama Marva´s Türtierchen (synlabor.de) den Einlass verwaltet und zur Dauerperformance umgebaut. Marva einer der Erstbesetzer der Kunstruine von 1990 und Deutscher Meister 2012 im Free Fight schützte so den Abend vor Übergriffen durch Handlanger der Investoren Jagdfeld/Spreer. Ilia Castellanos, Veranstalter und Ideengeber, hat den Abend in einer Freundlichkeit gemanagt, man mochte meinen, Tacheles sei gerade erst besetzt worden.

UND DIE GEGRILLTEN HEUSCHRECKEN WAREN KÖSTLICH!!!!! :-D

Internationale Kunstparty: Die Künstler des Programms kamen aus Argentinien, Baskenland, Bulgarien, Dänemark, England, Mexiko, Niederlanden, Iran, Japan, Polen, Spanien, Weißrussland und selbstverständlich aus Deutschland und Berlin. Insgesamt agierten an diesem Abend über 32 Künstler, mit Veranstaltungspersonal waren es 49, und mit den offenen Ateliers rund 70 Menschen, die die Besucher in dieser langen Nacht empfangen hatten und ihnen nahebrachten, warum Berlin einen Kunstruf hat und warum die Tacheles Biennale2012 die BIENNALE zu Berlin überhaupt ist!

(Bild: Marvas Türtierchen-Sie kamen in Frieden...)




„Das Kunsthaus Tacheles ist geräumt“ (von wegen...:-D), „Sind im Tacheles noch Künstler?“, „Das Tacheles ist doch von vorgestern“. Noch nie war das Kunsthaus Tacheles als Gesamtkunstwerk, als Symbol der Wiedervereinigung für Berlin und als alternativer Ort für Kunstpräsentationen für die Mitte der Hauptstadt wichtiger als heute, auch nachdem die Gläubiger der HSH Nordbank durch die Hamburger Kanzlei Schwemer, Titz & Tötter und Schwarze Sheriffs (Siegessäule) das Ateliergebäude Ende März 2012 mit Gewalt illegal besetzten und erst eine Einstweilige Verfügung des Berliner Landgerichtes die „verbotene Eigenmacht gegen die Rechtsordnung“ stoppte.

Tacheles hat die Verhandlungen zum 5ten OG (Rodin Causa) und die Widerspruchsverhandlung zur Räumung gewonnen. Das 5te OG. muss wieder an den Verein herausgegeben werden, Rodin fordert Schadensersatz, das Haus bleibt offen und ihr ALLE habt das mit Solimails, Unterstützung und konkreten Briefen, Unterschriften und Aktionen erreicht....DANKE

das Programm des 30.04. noch einmal im Detail.....:

C4 & Pale Music Label Night

DJ Aussenborder [Flyersoziotop, MIKEA 5+]
Berlineinwohner [Alergía Tropical, Cumbia]
Christian Schmidt-Chemnitzer [Long Time Performance]
Chuuu [Turntable Animation]
ED 2000 [Dangerous Drums, Solar Berlin, BLN.FM]
Filmweinert [C-Lip, 3.5 min]
Innensassinnen Orchester [Experimental Unplugged]
Nikaya [Alternative Rock]
Pop Poisoned Poetry [Dirty Electro Pop]
Resident Kafka [Bln, Music Performance]
Rodin & Mitrych [Interventions]
Rolle Rolle [Flow Bar]
Schmacke [Fake Masters Dance Company]
Sergio Serrano & Erika Nieto [Nosferatus]
Steve Morell [Pale Music Int., Video Premiere]
Tallah X [90s Absolut Parties]
DJ Vela [Dangerous Drums, Solar Berlin, BLN.FM]

Einlass und Security: Marva`s Türtierchen
C4: [Info: cc4.de/blog]
Fotodokumentation: Kerstin Jasinszczak [cc4.de]
Tacheles Informationen: Kritikdesign [kritikdesign.blogspot.de]
Distributor: Pale Music Int. [pale-music.com]
Ort: Tacheles [tacheles.de]
Videodokumentation: Ton Belowskey [belowskey.com]

Weitere Informationen, Fotos, Künstler-Interviews über 0177.79 828 78 (Ilia Castellanos) und im Internet über die Namen und Webseiten der Künstler.





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Montag, 30. April 2012

Warum Tacheles am 12 Mai nicht am Sternmarsch teilnimmt.

(Bild: Barbara Fragogna)



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Das Kunsthaus Tacheles nimmt am 12 Mai 2012 nicht an diesem Berliner Sternmarsch anlässlich des internationalen Aktionstages teil. Das Kunsthaus und die Künstler unterstützen am 12.05. die ART PARADE der Blo-Ateliers von Kreuzberg nach Friedrichshain.


Den Sternmarsch können wir nicht mittragen, da er von einer inhaltlich mehr als bedenklichen "Kunst"veranstaltung konterkariert wird. In Berlin findet zur Zeit eine Vereinnahmung des Widerstandes und Protestes durch zeitgenössische "Kunst" statt. Der hochbezahlte Kurator als Kuratorverunglimpfer, das Protestzelt des Occupanten als Ausstellungsobjekt im zeitgenössischen Kunst-Treff. Millionenförderung und Sponsorengelder als Maulkorb und Killerargument gegen das Politische per se und die Kunst bzw. die Freiheit derselben im Speziellen. Anti-Antihaltung als perfide Form der Unterstützung dessen, was eigentlich nicht unterstützenswert ist. Widerstand und politisch motivierte Kunst werden durch solch sophistische Etikettenschwindel pervertiert und in das Gegenteil seiner Inhalte verkehrt.

Tachles gesprochen, es ist falsch sich die Flyer für "Mehr Demokratiedemos" von Autobauern und Versicherungskonzernen, über den Umweg einer inhaltsleeren Marketingkunst, sponsern zu lassen. Es ist falsch Palästinenser und Israelis in einem (Kunst)Mixer einmal oberflächlich durchzuschütteln, um dann zu behaupten dies wäre politisch. Es ist schlicht weg "schlicht" - Birkensetzlinge aus Birkenau zu verschenken und sich dann zu ärgern, dass diese niemand haben will. Und es ist rechtsradikaler Unfug die Schlacht um Berlin als Kunstspektakel nachspielen zu wollen, das macht jede deutsche, österreichische, russische oder polnische Neofaschistentruppe besser.

Die Langeweile und vor allem rückschrittliche Argumentation der Mobilisierung und Diskussion zum 12 Mai haben uns überzeugt, an dem letztlich populistischen sehr nordeuropäischen Okkupantengetue nicht mitzuwirken. Ein paar Slogans, die uns dazu bewegt haben, von dem 12 Mai der Empörten abzurücken......
"Auf die Plätze für Echte Demokratie" wirft die Frage nach "Echt" auf....was soll das denn sein? Die "gerechte Umverteilung" wird ohne punktuelle Ungerechtigkeit nicht zu machen sein, oder wer erklärt den Europäern dann eigentlich, dass sie was abgeben müssen...? Die "Kooperation statt der Konkurrenz" ist an Einfachheit wohl nicht zu überbieten - und schon kooperiert die "Bewegung" mit genau denen, die den ganzen Irrsinn zu verantworten haben (Politikern, die sich mit zeitgenössischen Kunstfestivals schmücken, Autobauern, Finanzkonzernen, etc...). "Global Change Now" kann durchaus als schlimme Drohung verstanden werden, solange man nur konzerngesponserten Indoor-Campingprotest vorzuweisen hat. Der grundlegende gesellschaftliche Wandel, der so gerne zitiert wird, kann dann durchaus auch totalitär daher kommen und alles noch viel schlimmer werden lassen.

Der Marsch der Empörten wurde schon öfter in der Menschengeschichte zum Marsch gegen die Schwächeren, denen die Dinge leicht aus der Hand zu nehmen waren. Empörung und Unzufriedenheit sind zu wenig, Aufmerksamkeitsstörungen und Minderwertigkeitskomplexe taugen auch nicht zum Widerstand. Insofern - auf zur Konkurrenz der Ideen, auf zur Diskussion über eine menschliche Zukunft, auf zum Widerstand gegen Konzerne und korrupte Politiker und vor allem WIDER DIE DUMMHEIT - MEHR KUNST- UND BILDUNGSINVESTITIONEN - WENIGER WIRTSCHAFTSSUBVENTIONEN !

TACHELES RUFT AUF ZUR TEILNAHME AN DER ART-PARADE 2012 veranstaltet von den BLO-Ateliers durchaus auch eine Performance-Demo zum internationalen Aktionstag....
"Flucht nach Vorn!" 12.05.2012 - 14:00h im Bullenwinkel Naunynstraße 52, 10999 Berlin.



KUNZT MUSS DIE WELT VERÄNDERN - (und nicht irgendwelche Galerien oder Festivals..) Fürchtet euch nicht - noch darf man dagegen sein!

Es gibt echt geilen Widerstand den wir unterstützen und mittragen - www.blockupy-frankfurt.org , das ist aber dann keine Kunst sondern verdammt viel Arbeit....


(Wiederbetätigung im Rahmen der Protestbewegungen bzw. der Berlin Biennale 7, Occupanten aller Länder überlegt Euch mit wem ihr da im Bettchen liegt.....Kunst ist es keine, demokratische oder menschliche Politik ist es auch nicht , was könnte es dann sein...und wann hatten Rote Armee Soldaten ausschließlich polnische Adler auf ihren Helmen???)

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