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Donnerstag, 5. Juli 2012

Berliner Bürgermeister gibt Tacheles Schlüssel an Kunstvernichter

(Bild: Zwangsverwalter Schwemer lässt seinen Gehilfen Appel die Schlüssel, die vom Tacheles an Wowereit geschickt wurden, früh morgens am 04.07.2012 an den Türen des Kunsthauses versuchen...)

Am 22.06.2012 haben die Künstler des Tacheles Kunsthauses in Berlin Mitte, die Schlüssel des Hauses in einem symbolischen Akt an den Regierenden Bürgermeister und gleichzeitigen Kultursenator gesandt. Dies geschah in der Hoffung, der Kultursenator möge sich auf seine politische Aufgabe besinnen und das Tacheles für Berlin retten. Viele Menschen aus aller Welt haben ihm geschrieben, speziell vor dem Hintergrund, dass am 27.06.2012 ein Schreiben der Berliner Kulturverwaltung Unterstützung für die bedrängten Künstler versprach. Das Schreiben aus der Kulturverwaltung war aber nicht ernst zu nehmen, wie sich nun herausstellt

Trotzdem hier eines von tausenden Unterstützerschreiben and den Bürgermeister im Wortlaut.
"Vielleicht können wir meinen heutigen Brief an Wowereit als Vorlage benutzen. Bitte an: der-regierende-buergermeister@senatskanzlei.berlin.de

Lieber Herr Wowereit!

Vielen Dank für Ihr Schreiben mit der Aufforderung an die HSH Nordbank, das Kunsthaus Tacheles nicht zu räumen. Nun hoffe ich, dass die Bank dieser Aufforderung nachkommt.

Bis jetzt ist jedenfalls nichts passiert. Dafür bin ich Ihnen sehr dankbar.

Meine Künstler-Freunde hoffen so sehr, dass bald ein Runder Tisch zustande kommt mit allen Beteiligten. Bitte machen Sie sich dafür noch einmal stark.

Und da Sie ja jetzt im Besitz der Schlüssel sind: Kommen Sie doch einmal ins Tacheles, genießen Sie das ganz besondere Flair, das dieses einzigartige Haus umgibt. Lassen Sie sich begeistern vom Tacheles-Gedanken.

Herzliche Grüße
Daniela Gieß"


Nicht nur solche Unterstützerschreiben, sondern auch an die 200 000 Unterschriften für das Tacheles prallen an der Ignoranz oder aber auch Schlichtheit von Politik und Wirtschaft ab.


(Bild: v.l.n.r. Security,Anwalt Schultz, Anwalt Appel, Security, Anwalt Schwemer, Gerichtsvollzieher, Security....Bilder sagen oft mehr als tausend Worte oder die Freunde des Bürgermeisters vor kurz vor der Schlüsselprobe....)



Der Regierende Bürgermeister hat die ihm im Vertrauen und gutem Glauben geschickten Schlüssel sofort an die Zwangsverwalter Schwemer, Titz und Tötter und an den Investorenanwalt Schultz von Schultz und Seldeneck übergeben. Im Bewußtsein, dass dieser Personenkreis Kunstwerke im Tacheles mutwillig zerstört hat, in verbotener Eigenmacht Künstler aus dem Haus warf und in Räume einbrach ganz abgesehen von der Tatsache, dass es dem Regierenden Bürgermeister und Kukltursenator auch egal zu sein scheint, dass in seiner Stadt rechtslastige Security ihr Unwesen treibt mit Billigung von Banken, Investoren und so manchem Juristen. Letztlich haben wir hier bereits eine neue Topographie des Terrors zu "bewundern", die durch ihre "verteilte Ungleichzeitigkeit" der Öffentlichkeit kaum auffällt und das ist die furchtbare Paralelle zu dunklen vergangenen Tagen. Berlin verliert wieder einmal.....Wir haben durch die "Schlüsselgeschichte am Tacheles" die Erkenntnis gewonnen, das zwischen Bürgermeister (bzw. dem Dunstkreis der unmittelbaren politischen Macht) und dem Investor/Bankgeflecht (den es noch gar nicht geben kann, zwangsversteigert wurde noch immer nicht) ein "kurzer" direkter Draht existiert, dass also Großprojekte und Investmentfehler in dieser Stadt bewußßt gefördert werden, wenn es möglich ist in verbotener Eigenmacht am deutschen Rechtssystem vorbei. Im Anschluss daran muss eigentlich nur mehr soviel Information erzeugt werden, dass sich alle inkl.Medien gelangweilt abwenden und schon ist aus einem kriminellen Akt ein städtebauliches Verfahren (Katastrophe) geworden, darum wird diese Stadt täglich weniger sexy...

Das Tacheles hat die Verflechtungen und Seilschaften damit für alle transparent gemacht. Die Rücktrittsaufforderung an den Kultursenator war nicht überzogen, die informellen und grenzlegalen Verbindungen zwischen Banken, Investoren und Erfüllungsgehilfen aus der Politik sind am Beispiel Tacheles minutiös nachzuvollziehen. Wowereit und sein Kulturstaatsekretär wollen keine zeitgenössische Kunst in Berlin und schon gar keine, die sich nicht über neofeudales "Kulturmagament" anpassen lässt. Die Flops von Based in Berlin und Berlin Biennale sprechen eine klare Sprache. Das Tacheles einfach mal so zu verspielen ist da nur die Bestätigung der Regel.


(Bild: Während der Aktion "lasst uns doch mal Wowereits Tachelesschlüssel testen", fotografierten diese beiden Herren dienstbeflissen die Menschen vor dem Kunsthaus....von welcher Dienststelle sie stammen war leider nicht herauszubekommen, im Vorbeigehen meinten sie nur "sie hätten genug Bilder von unsereiner..." na das beruhigt nicht wirklich....)


Das Tacheles ist aber nach wie vor geöffnet, zeigt dem Bürgermeister Eure Empörung, macht den Skandal öffentlich und Solimails helfen, weil sie den Wirtschaftstreibenden und den Politikern zeigen, dass sie nicht unbeobachtet agieren können.
RUNDER TISCH FÜR TACHELES JETZT- MARKTBESTIMMTE KUNST KANN KEINE FREIE KUNST SEIN....

Wie schlimm die Unwahrheiten des Kultursenates und seiner Sprecher ist kann man auch an dieser Kommunikation ablesen....Eine Journalistenanfrage, na dann mal Tacheles

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Dienstag, 3. Juli 2012

Fashion Fick 2012

(Bild: Street Wear 2012 / Modelname "Euro" / design by: NurSchrec! Italia)


Alle halbe Jahre wieder versuchen Berliner "Unternehmer", dem internationalen Modebetrieb die Butter vom Brot zu nehmen. Gesponsert von Gott (der unsichtbare Hand des defakto manipulierten freien Marktes), der Welt (Springer Imperium), Daimler (anachronistischer Hersteller von Verbrennungsmaschinen zu Mobilitätszwecken) und vielen anderen mehr, will diese Kleidungsschau "Mode" machen und Berlin zum Fashionstandort entwickeln.

Modestandort ist Berlin schon lange. Es war zu Zeiten des kalten Krieges Mode in Westberlin, den Dreckskommunisten zu trotzen und Mauern bunt zu gestalten, und es war in Ostberlin unter anderem Mode, den Dreckskapitalisten zu zeigen, wer hier den höheren Turm baut oder den fetteren Palast für eine Republik. Momentane Moden sind ein Zurück in die Vergangenheit, Millionengrab-Stadtschloss und Billigluxuskonsum statt Bildung und innovativ-nachhaltigem Städtebau.

Die Mode selbst ernährt sich in Berlin von tausenden genialen Designern, die, mittelalterlichen Galeerensklaven gleich, rudern und schwitzen, in der Hoffnung der Kapitän holt sie eines Tages an Deck und es gibt reichlich Lohn. Das passiert aber nicht, der Modemessenhäuptling muss in zweidimensionaler Logik nur Oberfläche, also Boulevardpresse, Werbeindustrie und deutsche Automarken bedienen dafür wird er reich belohnt, um echte Mode und wirkliche Kreativität darf es nicht gehen. Denken und echtes Schaffen sind nicht gut für einen Markt des Schwindels und Selbstbetruges. Die Lookismus-Schwachheiten unserer Stadt zeigen, dass ein modebewusstes Äußeres eher auf ein bewusst verdrängendes Inneres schließen lässt, und dies ist nicht gut so. Wie lange soll die tragische Verdränger-Psycho-Party eigentlich noch weitergehen?

Zu Werbezwecken in städtetouristischer Hinsicht taugt die ewige langweilige Wiederholung der Fashion Weak genauso wenig, wie dafür in Berlin wieder mehr Butter aufs Brot zu bekommen.

FASHION FREAK am 17.07.2012 Kunsthaus Tacheles - Foyer, lange nach dem Ende der Autowerbeveranstaltung mit Kleiderpuppen.

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PRESSEAUSSENDUNG Tacheles 03.07.2012

(Bild: Fragogna,Ahner,Reiter - Tacheles Künstler in Westdeutschland...) Berlin, 03.07.2012

Berliner Senat will Tacheles Räumung verhindern

Der Regierende Bürgermeister und Kultursenator Klaus Wowereit sowie Kulturstaatssekretär Andre Schmitz setzen sich dafür ein, dass von einer Räumung des Kunsthauses Tacheles Abstand genommen wird. Über diese äußerst positive Nachricht informierte ein Schreiben der Senatskanzlei für Kulturelle Angelegenheiten vom 27.06.2012 die Künstler des Tacheles.

Mit Schreiben und Paket vom 22.06.2012 hat Tacheles die Schlüssel des Hauses an den Bürgermeister und gleichzeitigen Kultursenator übergeben, da die HSH Nordbank und die hinter ihr agierenden Investoren kurz davor standen, das Kunsthaus zu räumen. Vor diesem Hintergrund muss das nunmehr im Tacheles angekommene Schreiben als wichtiger Schritt zum Erhalt des selbstorganisierten Kunsthauses gewertet werden.

Tacheles Künstler und viele nationale und internationale Unterstützer des Hauses gehen davon aus, dass Eigentümer bzw. Zwangsverwalter der HSH Nordbank nicht gegen die Stadt Berlin räumen werden. Tacheles ist darauf vorbereitet, dass der von Frau Prof. Grütters, Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Medien im Deutschen Bundestag, vorgeschlagene Runde Tisch mit allen Beteiligten die Probleme in der Oranienburger Straße in kürzester Zeit lösen kann.

Besonders erfreulich an dem Schreiben der Senatskanzlei für Kulturelle Angelegenheiten ist, dass der Regierende Bürgermeister und sein Kulturstaatssekretär eine Lanze für die Kunst in dieser Stadt und damit die kreative Mitte Berlins brechen.



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Sonntag, 1. Juli 2012

SENSATION: Kultursenat rettet Tacheles-gegen Berlin kann man nicht räumen-ODER?

(Brief aus der Kulturverwaltung vom 27.06.2012)


Kultursenat rettet Tacheles-gegen Berlin kann man nicht räumen-ODER?

Am 28.06.2012 erhielt das Tacheles den hier veröffentlichten Brief von der Senatskanzlei für kulturelle Angelegenheiten. Ausgefertigt von Frau Zieseke, in Auftrag gegeben vom Regierenden Bürgermeister und seinem Kulturstaatssekretär Schmitz. Das Schreiben bezieht sich tatsächlich auf zwei verschiedene Briefe des Tacheles an die Kulturverwaltung, datiert auf 22.05. bzw. 24.05.2012. In einem Brief an den Bürgermeister ging es um die Verhinderung der Räumung etc..., im anderen Brief an den Kulturstaatssekretär ging es um die Bitte, dem Finanzsenator von Berlin aufzufordern "das gesamte Gelände des Tacheles zu kaufen", da es kulturellen Bedarf dafür gäbe.

Mit Schreiben und Paket vom 22.06.2012 hat Tacheles schließlich die Schlüssel des Hauses an den Bürgermeister und gleichzeitigen Kultursenator übergeben, da die HSH Nordbank und die hinter ihr agierenden Investoren kurz davor stehen das Tacheles zu räumen. Vor diesem Hintergrund müssen wir das nunmehr im Tacheles angekommene Schreiben als Sensation werten. Tacheles Räumung von Kultursenat gestoppt ! (??) Das Gesamtkunstwerk Tacheles geht davon aus, dass der Eigentümer (Investoren: Jagdfeld, Harm Müller Speerer und M.Hellweger/KronbergGruppe) nicht gegen die Stadt Berlin räumen und das Haus schließen wird. Diese Zerstörung des Kunstwerkes Tacheles würde auch die so heiss begehrte Marke "T." unwiederbringlich zerstören.

Gespräche mit dem Investor sind sofort möglich. Von Frau Professor Grütters, über Bezirksbürgermeister Hanke, Kulturstaatssekretär Schmitz, den Piraten, den Tacheles Künstlern bis hin zur Berliner Öffentlichkeit warten wir alle auf den Runden Tisch. Eine Förderung der Investoren durch die Kulturverwaltung in Form überhöhter Mietzahlungen für Kulturräume, wie z.B. im Gripstheater passiert, kommt aber nicht in Frage. Die Kunst kann Geld für die Stadt einspielen und nicht dem Steuerzahler horrende Mieten kosten, nur weil Kulturmanager und Politiker zu bequem zum Handeln sind. Marktbestimmte Kunst kann keine freie Kunst sein.

Die Tacheles Lösung wäre einfach und auch für Investoren profitabel. Tacheles Stiftung erhält Grundstück, Nachbarschaftsvertrag regelt Beziehungen zu den Investoren, Berlin verdient am Kunsthaus und fördert damit die echte freie Kunstszene. Oder Rückübertragung des gesamten Geländes, weil Investitionsvorangbedingungen durch Investor Jagdfeld nicht eingehalten wurden. Berlin verwertet Teilflächen zur Refinanzierung und entwickelt das Kunstquartier Tacheles selbst, die Einnahmen kämen wieder der Stadt zugute......Ein Modell von Gemeinwesen im Sinne von "Öffentlich und Privat gemeinsam" könnte entstehen, fernab des PPP (PrivatPublicPartnership) Schwindels. Insofern ist zu fordern, dass Berlin selbstredend einen "konkreten fachlichen Bedarf" am Gesamtgrundstück hat.


(foto:c.F.c. Beatclub)



Erstmal haben Kultursenator und Kulturstaatsekretär aufgefordert nicht zu räumen, die "Privaten" und unsere öffentliche Landesbank HSH Nordbank (mit 4 Milliarden Euro vom Steuerzahler gerettet...) werden sich daran halten müssen. Nun ist es an der Zeit, eine konstruktive Lösung für alle Beteiligten aber vor allem für die Kunst und Berlin zu finden.

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Samstag, 30. Juni 2012

Tacheles Ausstellung im Haus Schwarzenberg/Berlin

(Bild: Clemens Wallrodt "sale our save" - Foto:AtriHardCore)



Das Tacheles Gesamtkunstwerk multipliziert sich weiter. Im Haus Schwarzenberg Berlin Mitte findet vom 29.06. bis zum 21.07.2012 die Ausstellung "Pinsel und Klick" statt.

Malerei+Fotografie+Filme aus den Anfangsjahren des Kunsthauses. Speziell das Werk von Thomas Sojka und Clemns Wallrodt bzw. Stefan Schilling stehen im Fokus der Schau.

Bildgewaltig bis naiv kommen die Arbeiten der drei Künstler daher....fortschrittlicher als das jedes Dekozeug heutiger Tage, belegen die Arbeiten eine Stagnation bis hin zum zivilisatorischen Abstieg unserer Zeit. Am Beginn des Tacheles wurde klar sichtbar was heutezutage Weltprogramm und Welttragödie ist. Der Traum ist ein Phantasma, jeder Aufbruch eher ein Zusammenbruch, Kreativität und Philosophie ein, sehr oft destruktives, beliebiges Vehikel.

Das künstlerische Thema der Wende und Nachwendezeit ist die Wirklichkeit des HEUTE, arm und reich - oben und unten sind neu zu verhandeln und dies ist bis jetzt nicht geschehen, es gibt nur eine dauernde Flucht vor den tatsächlichen Gegebenheiten - Autosuggestion als politisches Programm. Neurolinguistische Selbstmanipulation als deutsche Verdrängungsmechanik mit esoterischem Charakter und gefährlichen Paralellen in der Vergangenheit.. Hartz iV als Kontroll-, und Konzentrationslager im eigenen aber medial fremdverwalteten Kopf. Alles das ist in den ausgestellten Werken zu sehen, alles schon 22 Jahre vor Eintritt der Weltzesur (2007- ?) vom Gesamtkunstwerk in Berlin Mitte vorweggenommen. Es gab Zeiten da wurde soetwas Avantgarde genannt. Ob der degenerierten Interessenslosigkeit des Jetzt aber, wollen wir uns heute von derlei klugen Dingen nicht, in unserer elektronisch vertrottelten Scheinwelt, beim Selbstbemitleiden stören lassen...

Das, dass Tacheles heute noch der Stachel im Fleische der giergetriebenen Urbanitätsvernichter ist, verdankt der Zusammenhang an der Oranienburger Strasse von Beginn weg seiner widersprüchlichen Existenz als Nichtraum und Freiraum für Kunst und den ganzen Rest. Das die neoliberlae Stadt eine leere, repräsentative Billigluxus-Wegwerfarchitektur ist, spielte und spielt dem echten Haus Tacheles damals wie heute in die Hände.

Kunst verändert die Welt, dies haben die Anfangstage des Kunsthauses bewiesen, auch wenn sie heute oft einfach nur billigbürgerlich verklärt werden, das Ergebnis zählt- Tacheles nervt noch immer und das ist gut so.

PINSEL UND KLICK....29.06.2012 - 21.07.2012 tägl. 14-19.00h
Galerie neurotitan im Haus Schwarzenberg, Rosenthalerstrasse 39 / 10178 Berlin-2 Hinterhof-1.OG.

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Freitag, 29. Juni 2012

VERFASSUNGSSCHUTZ VERBIETEN-NEONAZI AUFBAUORGANISATIONEN VERFOLGEN

(Bild: Vorfahren der Verfassungsschützer und NSU Mitglieder auf Butterfahrt gegen Osten.)


VERFASSUNGSSCHUTZ VERBIETEN-NEONAZI AUFBAUORGANISATIONEN VERFOLGEN (Verfassungsschutz, BKA??, BND??, Militärische Abschirmdienste??)

Zitat.../Focus 28.06.2012 "Gesucht, gefunden, vernichtet
Zuvor hatte der NSU-Untersuchungsausschuss erklärt, der Verfassungsschutz habe Unterlagen, die mit der Zwickauer Zelle in Verbindung standen, bewusst verschwinden lassen. „Sie sind aufgefordert worden, Akten zu suchen, sie haben Akten gefunden und sie haben die Akten vernichtet“, sagte der Vorsitzende des NSU-Untersuchungsausschusses, Sebastian Edathy (SPD), am Donnerstag in Berlin. Den Angaben zufolge sollten die Ermittler am 11. November 2011 Akten für die Arbeit der Bundesanwaltschaft zusammenstellen. Stattdessen seien aber am selben Tag Akten vernichtet worden.

Das Trio aus Zwickau war zu diesem Zeitpunkt bereits aufgeflogen. Die Obfrau der SPD im Ausschuss, Eva Högl, nannte den Vorfall einen „Skandal“ und forderte den Bundesinnenminister auf aufzuklären, ob damit Fehler der Sicherheitsbehörden vertuscht werden sollten." Zitat Ende.


Jetzt ist es raus, der Verfassungsschutz hatte etwas zu verbergen, und das hat er vernichtet. Im Zusammenhang mit den NSU Gräueltaten kann es nur der Fakt gewesen sein, dass man aktiv und in vollem Unrechtsbewusstsein den Neonazis geholfen hat. Es darf sogar vermutet werden, dass rechte und rechtsextreme Kreise im Verfassungsschutz, BKA und BND weiter ihr Unwesen treiben. Der deutsche Steuerzahler finanziert damit den Aufbau einer politischen, gewalttätigen rechten Kraft, die in Zukunft durchaus zur Sicherung der Verhältnisse nötig sein könnte. Die Jobcenter mit ihrem brutalen Jobwunder unterbezahlter und ungebildeter Securitykräfte tut ein Übriges zum allgemeinen Rechtsrutschen.

Die Traditionen, die sich nach Ende des 2ten Weltkrieges durch die deutsche und österreichische Gesellschaft gefressen haben, dass die alten Täter aus der NSDAP die neuen Beamten der jungen Zwangsdemokratien wurden, rächen sich heute. Es gibt so gut wie keine demokratische Tradition in diesen Ländern.

Seilschaften und Klüngelpolitik sind nach wie vor bestimmende Elemente der Gesellschaftsorganisation. Rechtes, nationalistisches Gedankengut und Herrenmenschentum sind defakto fast kollektive Staatskrankheiten dieser Region, es ist nur eine Frage des Wohlfühlens, ob sie wieder voll zum Ausbruch gelangen. Wen wundert es da wirklich, wenn sich der Verfassungsschutz und andere als Aufbauorganisationen von neofaschistischen Strukturen betätigen.

Es ist im globalen wirtschaftlichen Kontext auch durchaus logisch. Erst der Neoliberalismus (1980-2007), der die Errungenschaften des klassischen bürgerlichen Liberalismus auslöschte, darauf folgte der Neofeudalismus (2007-20??), der aber durch die inneren Widersprüche des Geldadels nicht lange tragfähig sein wird. Dieser mündet dann letztlich in einen totalitären Konsumfaschismus von globaler Dimension. Alles nur weil die kleinen Leute (für die es fast keine öffentliche Bildungsförderung mehr gibt) durch den Geldgieradel und die Freiheit der Stärkeren derart frustriert sind, dass sie gar nicht merken, wie sie den Faschisten auf den Leim gehen, indem sie klare Verhältnisse bzw. starke Persönlichkeiten, mehr Gerechtigkeit und Ordnung fordern. Genau darum ist das undurchsichtige Treiben von Verfassungsschutz, BKA und BND so brandgefährlich, entzieht es sich doch, wie die Praxis einmal mehr beweist, jeglicher parlamentarischen Kontrolle.

Die Empörung der Abgeordneten ob des NSU/Verfassungsschutzbündnisses ist wie eine Verhöhnung der Demokratie. Die Abgeordneten hätten sofort dafür zu sorgen, dass derlei Dinge nicht mehr möglich sind. Dies bedeutet sofortiges Verbot des Verfassungsschutzes, die Verfolgung der Täter und ihrer Hintermänner. Ein zukünftiger Demokratie- und Gemeinwesenschutz sollte nicht nur die Verfassung schützen, sondern auch über Moral, Geschichte und Wirklichkeit reflektieren, dies wäre im ersten Schritt nur über viel demokratische Arbeit und echte Offenheit zu erreichen. Empörung und Transparenz sind in diesen Zusammenhängen nur heiße, unnötige Luft und Verschleierungstaktik. Die Rückkehr in das 20ste Jahrhundert ist ohne große Kriege nicht machbar, außer für Unmenschen wie Anders Behring Breivik, und das ist von Übel. Die Politik muss handeln - Frau Kanzler an die Arbeit!


Nachtrag 05.07.2012.....Zitat ARD:Zwickauer Zelle arbeitete nicht für Verfassungsschutz---- Gestern bereits hatte der Untersuchungsausschuss Einsicht in geheime Akten zur sogenannten Operation "Rennsteig" genommen. Dabei war bekannt geworden, dass die Mitglieder der Terrorgruppe "Nationalsozialistischer Untergrund" nicht als V-Leute für den Bundesverfassungsschutz gearbeitet haben. Zitat Ende
Alleine die Annahme das so etwas möglich wäre zeigt das Vertrauen der Abgeordneten und Öffentlichkeit in die Organe diese Staates. Militärische Abschirmdienste, BND, BKA und Verfassungsschutz dürfen so nicht weitermachen, in diesen Oganisationen verbergen sich mehr als demokratiefeindliche Kräfte...

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CARTA ABIERTA PARA EL ALCALDE Y SENADOR DE ASUNTOS CULTURALES KLAUS WOWEREIT

(picture: tacheles rules since 1990)

DEUTSCHE VERSION

CARTA ABIERTA PARA EL ALCALDE Y SENADOR DE ASUNTOS CULTURALES KLAUS WOWEREIT

Estimado Senador de Asuntos Culturales Wowereit, Le entregamos las llaves de la Kunsthaus Tacheles. El 20 de junio pasado este centro artístico internacional perdió el proceso contra el administardor legal, es decir el banco HSH Nordbank y el inversor Anno August Jagdfeld. La Kunsthaus Tacheles así como la conocemos hoy está por eso caminando hacia su fin. Por el rol que Usted tiene, protegir el centro creativo de Berlín de los especuladores y del empobrecimiento de la cultura en esta ciudad hubiera sido posible, aún facil.

Le rogamos que no continue a gastar otro dinero público en inversiones que tengan a que ver con el futuro de Tacheles: los milione de euros robados a los contribuyentes alemanes son ya mas que suficientes.

En los últimos años el proyecto Tacheles se desarolló logrando importancia tanto a nivel nacional como internacional. Con las llaves que Le estamos enviando Le entregamos también la cuenta muy alta que toda la ciudad se encontrará a pagar en el futuro próximo a causa de Su política cultural típica de un dilectante. La política cultural de esta ciudad ha arruinado el contenido cultural que hizo Berlín famosa en los últimos 20 años.

Los artistas de Tacheles

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