Blockupy gewinnt, liebt, hat Spass und die Polizei steht daneben, haut drauf und bricht Recht im Auftrag der Gläubigerminderheiten.
Hier ein Posting zu Blockupy das es wert ist verbreitet zu werden. Der Protest war und ist legitim, jenseits einer rechts/links Debatte ist es mehr als verständlich, dass Menschen gegen Banken, Kapital und neoliberalen Putsch auf die Strasse gehen. Blockupy war friedlich, die Versuche die Proteste in das "linksradikale" Spektrum zu drücken scheiterten. Das "linksradikale gewaltbereite Spektrum" ist damit endgültig als "rechtspopulistischer Propagandatrick" enttarnt. Das hessische Innenministerium hat sich blamiert und das auf internationalem Niveau.
Doch dies ist kein Grund zum Jubeln, es bleibt die bittere Erkenntnis das gegen Atomkraft, Bahnhöfe, Flugrouten, Tierquälerei und vielerlei Dinge mehr protestiert und demonstriert werden darf, gegen Banken und Kapital direkt, aber nicht. Diese Tatsache zeigt uns allen, dass die Demokratie beendet ist und das neofeudale Zeitalter begonnen hat. Weil, der absolutistische König (EZB) darf nicht kritisiert werden - egal was Recht und Gesetz.
Aber hier nun das Posting:
.../Einen Tag nach den Blockupy-Protesten möchte ich euch eine kurze
Presseschau zusenden, da bisher noch nichts über die Liste lief (siehe
Links unten).
Für viele in Berlin und anderswo waren die Proteste nur eine von vielen
Demos - der Alltag ging weiter, Stress oder Freizeit, Park oder
Schreibtisch - was man halt so macht. Alle die in Frankfurt waren haben
hingegen drei Tage erlebt, die vom Alltag so weit wie möglich entfernt
waren. Einerseits gab es, da waren sich zumindest die Beteiligten einig,
einen echten politischen Erfolg: zahlreiche Demonstrationen und
Kundgebungen trotz totalem Versammlungsverbot, eine wunderbar solidarische
Stimmung tausender AktivistInnen aus ganz Europa, und vor allem über die
sonstigen Szene- und Millieugreinzen hinweg.
Auch die bürgerliche Presse muss mittlerweile zugeben, dass die lange
diffamierten Proteste ein einzigartiger politischer Erfolg waren - die
Frankfurter Rundschau schreibt im Netz:
"Blockupy hat gewonnen. Von den Schreckensszenarien der Stadt ist keines
eingetreten, die martialischen Auftritte der Polizei haben die Blockupier
auf die subversivste Art erwidert, die möglich ist: mit einem Lächeln.
Mehr als 25000 Menschen sitzen jetzt in der Taunusanlage, zwischen den
Bäumen hallt Musik. Es ist die größte Demonstration, die Frankfurt in
diesem Jahrtausend erlebt hat, sie ist bunt, laut und friedlich"
In derselben Zeitung ist an anderer Stelle allerdings auch folgendes zu
lesen:
"Die Polizei zog eine positive Bilanz. Das Einsatzkonzept sei aufgegangen,
das vorrangige Ziel sei die Sicherheit von Reisenden und Bahnverkehr
gewesen, teilte die Bundespolizei am Sonntag in Frankfurt mit."
Und hier kommt die dunkle Seite des Ausnahme-Erlebnisses. Faktisch war
Frankfurt über tage hinweg eine grundrechtsfreie Zone. Das totale
Versammlungsverbot am Donnerstag und Freitag widerspricht jeder Idee von
Demonstrationsrecht, die militärische Besatzung der Innenstadt durch 5000
Polizeikräfte schuf einen Ausnahmezustand, der auch auf Passanten und
Unbeteiligte mehr als abschreckend wirkte.
Das "erfolgreiche Einsatzkonzept" bestand unter anderem auch darin, dass
drei Busse aus Berlin und einer aus Hamburg bereits auf der Autobahn in
Richtung Hamburg aus dem Verkehr gezogen wurden und die Insassen die Stadt
nicht betreten durften.
Die Berliner Reisenden wurden über 6 Stunden festgehalten, einzeln
durchsucht, biometrisch erfasst per video, alle Businsassen erhielten auf
bloßen Verdacht hin ein totales Aufenthaltsverbot für ganz Frankfurt. Die
alleinige Begründung war, sie könnten ja vielleicht an einer verbotenen
Versammlung teilnehmen - was nach deutschem Recht nichtmal eine Straftat,
sondern eine Ordnungswidrigkeit ist. Nach dieser Prozedur wurden die Leute
in verschiedenen Orten der Frankfurter Umgebung schlichtweg ausgesetzt und
unter Androhung der Verhaftung daran gehindert, öffentliche Verkehrsmittel
zu betreten. Einige wurden nach dem Aussetzen gleich nochmal gekesselt, am
Verlassen des unfreiwilligen Aufenthaltsortes gehindert und schließlich in
Gefangenensammelstellen in Gießen und Sonstwo transportiert. Waffen oder
waffenähnliche Gegenstände wurden trotz stundenlanger Durchsuchung in den
Bussen nicht gefunden.
Angesichts dieser Zustände denke ich, dass wir nach Blockupy nicht einfach
zum Alltag übergehen dürfen. Sollten solche "Einsatzkonzepte" tatsächlich
Standard werden, dann kann der politische Protest in diesem Land
einpacken, dann regiert die Polizei und niemand sonst.
Zum Glück war die Abschreckung in Frankfurt nicht erfolgreich - die
Abschlußdemonstration hat gezeigt, wo die Sympathien der Bevölkerung
liegen und das Protest kein Verbrechen ist. Dennoch bleiben bei mir und
anderen starke Bauchschmerzen.
Es wird sicher in den nächsten Tagen einiges an Nachbereitung geben,
hoffentlich auch eine juristische und politische Kamgagne gegen die
Repression in Frankfurt. Ich kann nur energisch dazu auffordern, sich
daran zu beteiligen. Der weitere Verlauf der Krisenproteste in Deutschland
hängt nicht zuletzt daran, ob es der Polizei gelingt, drei Tage ohne
Grundrechte mit einem Augenzwinkern ins vergessen zu schicken oder gar als
Erfolg darzustellen - oder ob politischer Druck aufgebaut wird, damit sich
sowas nicht wiederholt.
Unten noch ein paar Links, beste grüsse
Ralf
> > ---------------------------------
Ermittlungsausschuss Frankfurt zur eskalierenden Repression:
Blockupy hat schon gewonnen:http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/occupy-demonstration-in-frankfurt-laehmt-das-bankenviertel-a-833858.html
Ein Sieg für BLockupy:
http://www.fr-online.de/blockupy-frankfurt/blockupy-frankfurt--ein-sieg-fuer-blockupy,15402798,16071038.html
Polizei zieht positive Bilanz: http://www.fr-online.de/blockupy-frankfurt/blockupy-aktionstage-polizei-zieht-nach-drei-tagen-positive-bilanz,15402798,16072898.html
Hessischer Rundfunk zur grundlosen Verhaftung von Berliner Reisenden:
http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/index.jsp?jmpage=1&rubrik=74262&mediakey=fs/hessenschau/20120518_1930_blockupy_busse_gestoppt&type=v&jm=3&key=standard_document_44798664
Knast stadt Blockade:http://www.neues-deutschland.de/artikel/227288.knast-statt-blockade.html
> >
Kritikdesign am Leben erhalten / Donate for Kritikdesign now:
Translate.......
Mittwoch, 23. Mai 2012
Dienstag, 22. Mai 2012
text zu einer tacheles ausstellung im sommer 1994
Die Kunsthalle Berlins seit 1990
hier ein text zu einer tacheles ausstellung im sommer 1994, diesen text wollen wir kritikdesigner hier noch einmal veröffentlichen, zeigt er doch sehr schön warum junge berliner (die damals geboren waren...) heute "avantgarde 2.0" tacheles t-shirts tragen.
KOKORO*
Kunst + Design
eine Ausstellung organisiert von Sue Immekeppel, Text von Sue Immekeppel....
Kunsthaus Tacheles
9.-21.8.1994
* KOKORO - jap. Bezeichnung für Herz, Geist, Seele - versteht sich als innere Stimme, die dem Kunstraum Tacheles ein weiteres Spektrum an Ausdrucksmöglichkeiten erschließt.
Tacheles - 1000undeinseelenfragment
Den Versuch zu wagen, die daseinsweisen bildener Kunst im Tacheles einer ästhetischen Betrachtung zu unterziehen, hieße, sich der narzißtischen, beschönigenden und klassifizierenden Bewertungen von Kunst, Kunstproduktion und Kunstrezeption zu entledigen und die ungestüme brachiale Entladung kreativen Potentials zum Maß aller Dinge zu erheben.
Im Tacheles offenbaren, bündeln und behaupten sich die Ansprüche nach künstlerischer Selbstverwirklichung in einer einzigartigen babylonischen Vielfalt. Alles ist zugelassen, alles ausgeschlossen, Tabus weggeschleudert, Erfolg der Verdammung preisgegeben, ignoriert wird was erwünscht ist - ein jeder kämpft um Aktzeptanz in einer scheinbar stillosen Künstler - Kolonie. Die Vermengung unterschiedlichster Qualitätsstufen - von der primitiven Leidenschaftlichkeit des Anfängers bis zur vollends konzipierten Durchführung einer künstlerischen Idee - alles an einem Ort - versetzt den Betrachter in einen Zustand der Ratlosigkeit oder Betroffenheit. Das schauende Subjekt wird vereinahmt und provoziert von einer Objekt- und Bilderballung, die Gefühle der Befremdung, der Verwunderung der Öde, der Konfusion, der Sprachlosigkeit und Tristesse erzeugen.
Die Schonungslose, nicht selten "martialische" Auseinandersetzung mit dem Kunstbegriff ist hier zum Diktum erhoben. Wer hier produzieren und Austellen will, begibt sich in das Abenteuer der Ungewißheit, niemand kann vorhersagen wie rasch Objekt und Idee von der monströsen Aura der Ruine zersetzt werden.
Ohne Pardon - Tacheles etikettiert die Misere der neunziger Jahre: der gesellschaftliche Umbruch wird beschworen, aber er findet nicht statt. Strukturen und Besitzverhältnisse werden fundiert, Visionen wegsaniert...
Allen Anfechtungen zum Trotz haben sich die Tacheles Künstler entschlossen, für den Sommer '94 eine Etagenübergreifende Ausstellung zu organisieren.
Die Aussteller beanspruchen nicht, einen umfassenden Querschnitt der Modifikationen gesättigter Kunstgattungen zu repräsentieren. Sie intendieren den Betrachter in eine Auseinandersetzung mit dem unvorhergesehenem einzubeziehen:
Sich dem industriellen Normen nicht verpflichtendes Design steht in Kontrast zu Designbeispielen des größtmöglichen Absatzes... Ein Bildhauer experimentiert mit Medienprodukten, ein Nur Schrec! - Installateur verwandelt eine Toilette in ein politisches Statement, 10 Maler brechen mit bewährten Sujets und kreieren aus 10 Einzelauffassungen ein Bild...
************************************************************************************************* die ausstellung war damals ein großer erfolg und wurde verlängert. tacheles im sommer 2012 mit seiner "babylonischen vielfalt" und "stillosen künstlerkolonie", kämpft um den erhalt der kreativen mitte berlins und gegen die neofeudalen strukturen unserer zeit. tacheles etikettierte die misere der neunziger jahre und interpretiert die katastrophe des 21 jahrhunderts....in diesem sinne machen wir weiter! *************************************************************************************************
SPENDEN FÜR DIE RECHTSHILFE
Euer Land wurde verschachert Teil III
____>>>> TACHELES BIENNALE 2012____>>>> TACHELES BIENNALE 2012 verlängert bis 01.12.2012 ..... momentanes Tachelesbrauchtum on Tour:
*TACHELES ENDSTATION KÖNIGSWINTER bis August 2012
*BARBARA FRAGOGNA DEHiG Alexanderplatz noch bis Septemeber 2012
*KREUZBERG PAVILLON-die vergewaltigte Ausstellung Alexander Rodin
SOLIMAIL IST DIE DEMO AM NETZ:
FRENCH VERSION
GERMAN VERSION
JAPANESE VERSION
ITALIAN VERSION
****************************************************************************** momentanes Brauchtum im Tacheles: ____>>>> TACHELES BIENNALE 2012 ******************************************************************************
Kritikdesign am Leben erhalten / Donate for Kritikdesign now:
***********************************************************
euer Tacheles Team
hier ein text zu einer tacheles ausstellung im sommer 1994, diesen text wollen wir kritikdesigner hier noch einmal veröffentlichen, zeigt er doch sehr schön warum junge berliner (die damals geboren waren...) heute "avantgarde 2.0" tacheles t-shirts tragen.
KOKORO*
Kunst + Design
eine Ausstellung organisiert von Sue Immekeppel, Text von Sue Immekeppel....
Kunsthaus Tacheles
9.-21.8.1994
* KOKORO - jap. Bezeichnung für Herz, Geist, Seele - versteht sich als innere Stimme, die dem Kunstraum Tacheles ein weiteres Spektrum an Ausdrucksmöglichkeiten erschließt.
Tacheles - 1000undeinseelenfragment
Den Versuch zu wagen, die daseinsweisen bildener Kunst im Tacheles einer ästhetischen Betrachtung zu unterziehen, hieße, sich der narzißtischen, beschönigenden und klassifizierenden Bewertungen von Kunst, Kunstproduktion und Kunstrezeption zu entledigen und die ungestüme brachiale Entladung kreativen Potentials zum Maß aller Dinge zu erheben.
Im Tacheles offenbaren, bündeln und behaupten sich die Ansprüche nach künstlerischer Selbstverwirklichung in einer einzigartigen babylonischen Vielfalt. Alles ist zugelassen, alles ausgeschlossen, Tabus weggeschleudert, Erfolg der Verdammung preisgegeben, ignoriert wird was erwünscht ist - ein jeder kämpft um Aktzeptanz in einer scheinbar stillosen Künstler - Kolonie. Die Vermengung unterschiedlichster Qualitätsstufen - von der primitiven Leidenschaftlichkeit des Anfängers bis zur vollends konzipierten Durchführung einer künstlerischen Idee - alles an einem Ort - versetzt den Betrachter in einen Zustand der Ratlosigkeit oder Betroffenheit. Das schauende Subjekt wird vereinahmt und provoziert von einer Objekt- und Bilderballung, die Gefühle der Befremdung, der Verwunderung der Öde, der Konfusion, der Sprachlosigkeit und Tristesse erzeugen.
Die Schonungslose, nicht selten "martialische" Auseinandersetzung mit dem Kunstbegriff ist hier zum Diktum erhoben. Wer hier produzieren und Austellen will, begibt sich in das Abenteuer der Ungewißheit, niemand kann vorhersagen wie rasch Objekt und Idee von der monströsen Aura der Ruine zersetzt werden.
Ohne Pardon - Tacheles etikettiert die Misere der neunziger Jahre: der gesellschaftliche Umbruch wird beschworen, aber er findet nicht statt. Strukturen und Besitzverhältnisse werden fundiert, Visionen wegsaniert...
Allen Anfechtungen zum Trotz haben sich die Tacheles Künstler entschlossen, für den Sommer '94 eine Etagenübergreifende Ausstellung zu organisieren.
Die Aussteller beanspruchen nicht, einen umfassenden Querschnitt der Modifikationen gesättigter Kunstgattungen zu repräsentieren. Sie intendieren den Betrachter in eine Auseinandersetzung mit dem unvorhergesehenem einzubeziehen:
Sich dem industriellen Normen nicht verpflichtendes Design steht in Kontrast zu Designbeispielen des größtmöglichen Absatzes... Ein Bildhauer experimentiert mit Medienprodukten, ein Nur Schrec! - Installateur verwandelt eine Toilette in ein politisches Statement, 10 Maler brechen mit bewährten Sujets und kreieren aus 10 Einzelauffassungen ein Bild...
************************************************************************************************* die ausstellung war damals ein großer erfolg und wurde verlängert. tacheles im sommer 2012 mit seiner "babylonischen vielfalt" und "stillosen künstlerkolonie", kämpft um den erhalt der kreativen mitte berlins und gegen die neofeudalen strukturen unserer zeit. tacheles etikettierte die misere der neunziger jahre und interpretiert die katastrophe des 21 jahrhunderts....in diesem sinne machen wir weiter! *************************************************************************************************
SPENDEN FÜR DIE RECHTSHILFE
Euer Land wurde verschachert Teil III
____>>>> TACHELES BIENNALE 2012____>>>> TACHELES BIENNALE 2012 verlängert bis 01.12.2012 ..... momentanes Tachelesbrauchtum on Tour:
*TACHELES ENDSTATION KÖNIGSWINTER bis August 2012
*BARBARA FRAGOGNA DEHiG Alexanderplatz noch bis Septemeber 2012
*KREUZBERG PAVILLON-die vergewaltigte Ausstellung Alexander Rodin
SOLIMAIL IST DIE DEMO AM NETZ:
FRENCH VERSION
GERMAN VERSION
JAPANESE VERSION
ITALIAN VERSION
****************************************************************************** momentanes Brauchtum im Tacheles: ____>>>> TACHELES BIENNALE 2012 ******************************************************************************
Kritikdesign am Leben erhalten / Donate for Kritikdesign now:
***********************************************************
euer Tacheles Team
Montag, 21. Mai 2012
Kunsthaus Tacheles - vier Jahre nach dem Ende das keines war :-D
“Step. Elevate. Create Worlds. Carry Words. Not Swords.”
Vier Jahre nachdem Tacheles verschwinden sollte ist das Haus so besucht wie noch nie. Im folgenden eine schöne Kritik zum zeitgenössischen Kunsthaus in der Mitte Berlins. Speziell in Zeiten der Auflösung, der Rückschritte, der Diktatur der Form und der kuratierten Dummheit ist Tacheles notwendiger als je zuvor.
Tacheles – ein Jahr später (von Dorothea Kettler)
19 May 2012
Vor genau einem Jahr habe ich meine Fotoreportage über das Kunsthaus Tacheles (von Dorothea Kettler) in Berlin beendet. Damals sah die Zukunft der dortigen Künstler nicht so gut aus. Bis heutzutage hat sich an der Situation noch nicht vieles verändert. Der größte Teil des Hinterhofes wurde von einen Zaun umzingelt und ist nun geschlossen. Drinnen, im Tacheles, scheint das Leben aber weiter zu gehen. Die Künstler kommen und gehen wieder. Jede Bewegung und jeder Winkel im Tacheles scheinen “Carpe Diem” zu rufen: “Heute sind wir hier, morgen vielleicht nicht mehr, aber es werden auf jeden Fall andere kommen.” Wenige der Künstler, die ich letztes Jahr getroffen habe, sind noch da. Der freie, künstlerische Geist ist jedoch unverändert geblieben.
Kritikdesign am Leben erhalten / Donate for Kritikdesign now:
****************************************************************************************************
SPENDEN FÜR DIE RECHTSHILFE
Euer Land wurde verschachert Teil III
____>>>> TACHELES BIENNALE 2012____>>>> TACHELES BIENNALE 2012 verlängert bis 01.12.2012 ..... momentanes Tachelesbrauchtum on Tour:
*TACHELES ENDSTATION KÖNIGSWINTER bis August 2012
*BARBARA FRAGOGNA DEHiG Alexanderplatz noch bis Septemeber 2012
*KREUZBERG PAVILLON-die vergewaltigte Ausstellung Alexander Rodin
SOLIMAIL IST DIE DEMO AM NETZ:
FRENCH VERSION
GERMAN VERSION
JAPANESE VERSION
ITALIAN VERSION
****************************************************************************** momentanes Brauchtum im Tacheles: ____>>>> TACHELES BIENNALE 2012 ****************************************************************************** ***********************************************************
euer Tacheles Team
Vier Jahre nachdem Tacheles verschwinden sollte ist das Haus so besucht wie noch nie. Im folgenden eine schöne Kritik zum zeitgenössischen Kunsthaus in der Mitte Berlins. Speziell in Zeiten der Auflösung, der Rückschritte, der Diktatur der Form und der kuratierten Dummheit ist Tacheles notwendiger als je zuvor.
Tacheles – ein Jahr später (von Dorothea Kettler)
19 May 2012
Vor genau einem Jahr habe ich meine Fotoreportage über das Kunsthaus Tacheles (von Dorothea Kettler) in Berlin beendet. Damals sah die Zukunft der dortigen Künstler nicht so gut aus. Bis heutzutage hat sich an der Situation noch nicht vieles verändert. Der größte Teil des Hinterhofes wurde von einen Zaun umzingelt und ist nun geschlossen. Drinnen, im Tacheles, scheint das Leben aber weiter zu gehen. Die Künstler kommen und gehen wieder. Jede Bewegung und jeder Winkel im Tacheles scheinen “Carpe Diem” zu rufen: “Heute sind wir hier, morgen vielleicht nicht mehr, aber es werden auf jeden Fall andere kommen.” Wenige der Künstler, die ich letztes Jahr getroffen habe, sind noch da. Der freie, künstlerische Geist ist jedoch unverändert geblieben.
Kritikdesign am Leben erhalten / Donate for Kritikdesign now:
****************************************************************************************************
SPENDEN FÜR DIE RECHTSHILFE
Euer Land wurde verschachert Teil III
____>>>> TACHELES BIENNALE 2012____>>>> TACHELES BIENNALE 2012 verlängert bis 01.12.2012 ..... momentanes Tachelesbrauchtum on Tour:
*TACHELES ENDSTATION KÖNIGSWINTER bis August 2012
*BARBARA FRAGOGNA DEHiG Alexanderplatz noch bis Septemeber 2012
*KREUZBERG PAVILLON-die vergewaltigte Ausstellung Alexander Rodin
SOLIMAIL IST DIE DEMO AM NETZ:
FRENCH VERSION
GERMAN VERSION
JAPANESE VERSION
ITALIAN VERSION
****************************************************************************** momentanes Brauchtum im Tacheles: ____>>>> TACHELES BIENNALE 2012 ****************************************************************************** ***********************************************************
euer Tacheles Team
Dienstag, 15. Mai 2012
Lettera aperta - Macao - Pisapia & Co. von Barbara Fragogna
Macao Milano
Here is the letter of the tacheles curatrice to the major of milano because of the "end" of macao. English version below the italian text.
Lettera aperta - Macao - Pisapia & Co. von Barbara Fragogna, Dienstag, 15. Mai 2012 um 14:37
· Berlino, 15 maggio 2012
Gentile Sindaco Pisapia e non meno gentili governanti, a chi di dovere,
nell’Essere Umano la “capacità” di sopportazione è inversamente proporzionale al peso dell’offesa subita.
«Mi piacerebbe partecipassero, e li invito, a un bando pubblico e che vinca il migliore», ha detto Pisapia.” (Corriere/Milano, 14 maggio 2012)
Questa affermazione, tra le altre, dimostra la totale mancanza del senso della realtà del sindaco di Milano. Chiunque abbia o abbia avuto a che fare con l’amministrazione della cultura italiana conosce perfettamente le regole per cui la probabilità, le cause, i legami d’amicizia se non di parentela, l’appartenenza a questa o a quella fazione, l’incontro in chat o l’ammiccamento su twitter dettino le leggi dell’assegnazione, solitamente a breve termine per i bene accompagnati, solitamente a molto lungo termine per chi non accompagnato ma con abbastanza costanza da perseguitare la causa, dei pochi (ma in realtà molti) fantomatici spazi “pubblici”.
Non nascondiamoci più dietro a questi inutili e alquanto trasparenti veli d’ipocrisia, non abbiamo più voglia di essere presi per i fondelli. E siamo in tanti.
La richiesta (per giunta molto formale a mio modo di vedere), inoltrata per mezzo dell’AZIONE di Macao, di reclamare spazi per la cultura quando gli spazi attuali destinati alla cultura stessa sono esigui se non del tutto assenti, non doveva essere liquidata in così breve tempo senza alcun diritto di appello, senza nessuna tavola rotonda, senza la minima possibiltà di mediazione. Non siamo di fronte a dei bambini capricciosi che sbattono i piedi per il terzo lecca-lecca di fila. Siamo di fronte a donne e uomini che non sopportano più il peso dell’ignoranza, della pochezza mentale, dell’autoreferenzialità dei propri governanti (voi direte eletti a furor di popolo, noi risponderemmo con un: “Si, grazie per l’alternativa.”).
Mi chiedo seriamente come pensate di arginare questo ormai costante riflusso cerebrale con la repressione. Siamo sempre più coscienti del triste fatto che “la storia non insegna” a voi nulla, noi invece impariamo. Siamo spugne, abbiamo appreso abbastanza e siamo più che pronti ad agire o, come vedete, agiamo già e …continueremo.
Sembra sempre più chiaro che viviate in un mondo virtuale, lontano dalla realtà, scostante rispetto ai problemi della massa e dei singoli. Nelle alte sfere, da cui ammiccate sorseggiando i vostri aperitivi coi tacchi alti, non vi rendete più conto che le vostre fondamenta si poggiano precariamente sulle schiene di milioni di uomini e donne desiderosi ora più che mai di scalzarvi?
Moltissimi tra i vostri malamati cittadini, che trattate senza la benché minima considerazione, hanno i nervi a fior di pelle, anzi, forse si stanno già scaldando le mani.
Credete voi, facoltosi e non meno boriosi vassalli del potere, che non esista un limite alla tensione? Che i nostri bistrattati cervelli risciacquati ormai da anni nelle vostre candeggine mediatiche, non reagiscano più con nessuna risposta allo stimolo del pungolo, che non si contorcano in conati annusando i miasmi provocati dalle vostre fogne ventilate palesemente a cielo aperto?
L’inabilità alla lungimiranza potrebbe compromettere seriamente le vostre poltrone e i vostri inopportunamente piazzati colletti bianchi. Che queste suonino come delle minacce non è un dubbio. Sono delle minacce. Sono dei chiari avvertimenti. Sono dei moniti.
E’ chiaro che la rivoluzione intellettuale sia già cominciata, volete veramente rischiare di subire un altro tipo di rivoluzione prima di smettere di ostentare come fosse un bene menefreghista questa vostra tirannia mascherata di democrazia?
Non siamo degli idioti. Siamo molto ben educati.
Conosciamo la storia, reclamiamo i nostri diritti, non concepiamo l’assurdo.
Vogliamo vivere in pace, vogliamo essere liberi di proclamare la nostra indipendenza creativa, intellettuale e civile!
Non ci sediamo più nei salotti per declamare i nostri assunti a poche orecchie condiscendenti, scendiamo in piazza, occupiamo palazzi, urliamo il nostro nome, parliamo chiaro e si, sappiamo essere divulgativi, conosciamo la psicologia,
SIAMO MOLTO BEN EDUCATI.
Cordialmente,
Barbara Fragogna
Curatrice, Kunsthaus Tacheles Berlino
ENGLISH VERSION:
Berlin, 15th May 2012
Dear Mayor Pisapia, and not less kind governors, to whom it may concern,
in the Human Nature the “ability” of endurance is inversely proportional to the burden of the offence that is suffered.
Pisapia stated: “I would like them (Macao) to apply to a public call to get a space, and I invite them to do so, and let the best of the applicants be the winner” (Corriere/Milan, 14th May 2012)
This statement shows, among other things, Milan’s Mayor complete detachment from reality. Every person that has dealt with the administration of Italian culture’s system perfectly knows the rules according to which the probabilities and the causes of the allocation of public spaces are decided. Friends connections, if not even family’s ones, the belonging to this or that faction, chat encounters or even the virtual winking on Twitter dictate how the few – which in reality are a lot – mysterious “public” spaces are assigned, in the short term to the well-connected ones, and in the very long term to those who are not, but still they are motivated enough to keep on trying to succeed.
Let’s stop hiding ourselves behind these pointless and rather transparent veils of hypocrisy, we all have had enough, we are sick and tired. And there’s many of us.
The ACTION of Macao i.e. a claim (by the way very formal from my point of view) for spaces for culture in a situation where they are very few, if not inexistent at all, should have not be roughly tackled in such a short time and without any right of appeal, any roundtable discussion, without any possibility of mediation. We are not dealing with fickle children screaming for another lolly pop. We are facing women and men who can’t stand anymore the burden of ignorance and mental dullness of our governors (now you could say that you were unanimously elected by citizens, and we would answer “yes, and thanks for the alternative”.)
I really ask myself how can you really think to manage these expressions of revolt with repression. We are more and aware of the fact that history does not teach anything to you, we learn, on the contrary. We are sponges, we learnt enough and we are more than ready to act, or, as you can see, we are already acting….and we will keep on it.
It is at the same time blatantly clear that you have a virtual and detached approach to reality, to the problems affecting society as a whole and single individuals. While you sip your high heels and white collars aperitivos in the higher spheres of society you don’t realize that you’re shakily standing on the backs of millions of women and men who are eager to undermine your outrageous behaviors, do you?
You don’t realize that many of your neglected citizens, whom you treat without the least consideration, are about to lose their nerve, and maybe they are already rubbing their hands together, do you?
Well-off and pretentious vassals of power, do you really believe that a limit to tension is not there to be found? That our brains, which were soaked for so long in the bleaches of your media, are not able anymore to react to your tedious stimuli?
Your inability to be farseeing could seriously put at stake the existence of your inappropriately conceived positions and titles.
If you are thinking that these sound like threats, I can tell you that they are for sure. They are clear and sound warnings. They are admonitions.
It is evident that the intellectual revolution has already started, do you really want another kind of revolution to be started before you get rid of the tyrannous attitude that you like to dress up as democracy?
We are not idiots. We are pretty well educated. We know history, we claim for our rights, we do not accept the absurd. We want to leave in peace, we want to be free to assert our creative, intellectual and civil independence!
We do not sit anymore in salons to sustain our argumentations to few patronizing listeners. We go in the streets, we occupy buildings, we shout our names, we talk straightforward and yes, we know how to be popular, we know psychology, WE ARE VERY WELL EDUCATED.
Best Regards
Barbara Fragogna,
Curator, Kunsthaus Tacheles Berlin
Here is the letter of the tacheles curatrice to the major of milano because of the "end" of macao. English version below the italian text.
Lettera aperta - Macao - Pisapia & Co. von Barbara Fragogna, Dienstag, 15. Mai 2012 um 14:37
· Berlino, 15 maggio 2012
Gentile Sindaco Pisapia e non meno gentili governanti, a chi di dovere,
nell’Essere Umano la “capacità” di sopportazione è inversamente proporzionale al peso dell’offesa subita.
«Mi piacerebbe partecipassero, e li invito, a un bando pubblico e che vinca il migliore», ha detto Pisapia.” (Corriere/Milano, 14 maggio 2012)
Questa affermazione, tra le altre, dimostra la totale mancanza del senso della realtà del sindaco di Milano. Chiunque abbia o abbia avuto a che fare con l’amministrazione della cultura italiana conosce perfettamente le regole per cui la probabilità, le cause, i legami d’amicizia se non di parentela, l’appartenenza a questa o a quella fazione, l’incontro in chat o l’ammiccamento su twitter dettino le leggi dell’assegnazione, solitamente a breve termine per i bene accompagnati, solitamente a molto lungo termine per chi non accompagnato ma con abbastanza costanza da perseguitare la causa, dei pochi (ma in realtà molti) fantomatici spazi “pubblici”.
Non nascondiamoci più dietro a questi inutili e alquanto trasparenti veli d’ipocrisia, non abbiamo più voglia di essere presi per i fondelli. E siamo in tanti.
La richiesta (per giunta molto formale a mio modo di vedere), inoltrata per mezzo dell’AZIONE di Macao, di reclamare spazi per la cultura quando gli spazi attuali destinati alla cultura stessa sono esigui se non del tutto assenti, non doveva essere liquidata in così breve tempo senza alcun diritto di appello, senza nessuna tavola rotonda, senza la minima possibiltà di mediazione. Non siamo di fronte a dei bambini capricciosi che sbattono i piedi per il terzo lecca-lecca di fila. Siamo di fronte a donne e uomini che non sopportano più il peso dell’ignoranza, della pochezza mentale, dell’autoreferenzialità dei propri governanti (voi direte eletti a furor di popolo, noi risponderemmo con un: “Si, grazie per l’alternativa.”).
Mi chiedo seriamente come pensate di arginare questo ormai costante riflusso cerebrale con la repressione. Siamo sempre più coscienti del triste fatto che “la storia non insegna” a voi nulla, noi invece impariamo. Siamo spugne, abbiamo appreso abbastanza e siamo più che pronti ad agire o, come vedete, agiamo già e …continueremo.
Sembra sempre più chiaro che viviate in un mondo virtuale, lontano dalla realtà, scostante rispetto ai problemi della massa e dei singoli. Nelle alte sfere, da cui ammiccate sorseggiando i vostri aperitivi coi tacchi alti, non vi rendete più conto che le vostre fondamenta si poggiano precariamente sulle schiene di milioni di uomini e donne desiderosi ora più che mai di scalzarvi?
Moltissimi tra i vostri malamati cittadini, che trattate senza la benché minima considerazione, hanno i nervi a fior di pelle, anzi, forse si stanno già scaldando le mani.
Credete voi, facoltosi e non meno boriosi vassalli del potere, che non esista un limite alla tensione? Che i nostri bistrattati cervelli risciacquati ormai da anni nelle vostre candeggine mediatiche, non reagiscano più con nessuna risposta allo stimolo del pungolo, che non si contorcano in conati annusando i miasmi provocati dalle vostre fogne ventilate palesemente a cielo aperto?
L’inabilità alla lungimiranza potrebbe compromettere seriamente le vostre poltrone e i vostri inopportunamente piazzati colletti bianchi. Che queste suonino come delle minacce non è un dubbio. Sono delle minacce. Sono dei chiari avvertimenti. Sono dei moniti.
E’ chiaro che la rivoluzione intellettuale sia già cominciata, volete veramente rischiare di subire un altro tipo di rivoluzione prima di smettere di ostentare come fosse un bene menefreghista questa vostra tirannia mascherata di democrazia?
Non siamo degli idioti. Siamo molto ben educati.
Conosciamo la storia, reclamiamo i nostri diritti, non concepiamo l’assurdo.
Vogliamo vivere in pace, vogliamo essere liberi di proclamare la nostra indipendenza creativa, intellettuale e civile!
Non ci sediamo più nei salotti per declamare i nostri assunti a poche orecchie condiscendenti, scendiamo in piazza, occupiamo palazzi, urliamo il nostro nome, parliamo chiaro e si, sappiamo essere divulgativi, conosciamo la psicologia,
SIAMO MOLTO BEN EDUCATI.
Cordialmente,
Barbara Fragogna
Curatrice, Kunsthaus Tacheles Berlino
ENGLISH VERSION:
Berlin, 15th May 2012
Dear Mayor Pisapia, and not less kind governors, to whom it may concern,
in the Human Nature the “ability” of endurance is inversely proportional to the burden of the offence that is suffered.
Pisapia stated: “I would like them (Macao) to apply to a public call to get a space, and I invite them to do so, and let the best of the applicants be the winner” (Corriere/Milan, 14th May 2012)
This statement shows, among other things, Milan’s Mayor complete detachment from reality. Every person that has dealt with the administration of Italian culture’s system perfectly knows the rules according to which the probabilities and the causes of the allocation of public spaces are decided. Friends connections, if not even family’s ones, the belonging to this or that faction, chat encounters or even the virtual winking on Twitter dictate how the few – which in reality are a lot – mysterious “public” spaces are assigned, in the short term to the well-connected ones, and in the very long term to those who are not, but still they are motivated enough to keep on trying to succeed.
Let’s stop hiding ourselves behind these pointless and rather transparent veils of hypocrisy, we all have had enough, we are sick and tired. And there’s many of us.
The ACTION of Macao i.e. a claim (by the way very formal from my point of view) for spaces for culture in a situation where they are very few, if not inexistent at all, should have not be roughly tackled in such a short time and without any right of appeal, any roundtable discussion, without any possibility of mediation. We are not dealing with fickle children screaming for another lolly pop. We are facing women and men who can’t stand anymore the burden of ignorance and mental dullness of our governors (now you could say that you were unanimously elected by citizens, and we would answer “yes, and thanks for the alternative”.)
I really ask myself how can you really think to manage these expressions of revolt with repression. We are more and aware of the fact that history does not teach anything to you, we learn, on the contrary. We are sponges, we learnt enough and we are more than ready to act, or, as you can see, we are already acting….and we will keep on it.
It is at the same time blatantly clear that you have a virtual and detached approach to reality, to the problems affecting society as a whole and single individuals. While you sip your high heels and white collars aperitivos in the higher spheres of society you don’t realize that you’re shakily standing on the backs of millions of women and men who are eager to undermine your outrageous behaviors, do you?
You don’t realize that many of your neglected citizens, whom you treat without the least consideration, are about to lose their nerve, and maybe they are already rubbing their hands together, do you?
Well-off and pretentious vassals of power, do you really believe that a limit to tension is not there to be found? That our brains, which were soaked for so long in the bleaches of your media, are not able anymore to react to your tedious stimuli?
Your inability to be farseeing could seriously put at stake the existence of your inappropriately conceived positions and titles.
If you are thinking that these sound like threats, I can tell you that they are for sure. They are clear and sound warnings. They are admonitions.
It is evident that the intellectual revolution has already started, do you really want another kind of revolution to be started before you get rid of the tyrannous attitude that you like to dress up as democracy?
We are not idiots. We are pretty well educated. We know history, we claim for our rights, we do not accept the absurd. We want to leave in peace, we want to be free to assert our creative, intellectual and civil independence!
We do not sit anymore in salons to sustain our argumentations to few patronizing listeners. We go in the streets, we occupy buildings, we shout our names, we talk straightforward and yes, we know how to be popular, we know psychology, WE ARE VERY WELL EDUCATED.
Best Regards
Barbara Fragogna,
Curator, Kunsthaus Tacheles Berlin
12.05,2012 - ART PARADE - PERFORMANCE & STRASSENLABOR
Die Art Parade am 12.05.2012 als Straßenlabor für zukünftige Aktionen. Da die "Occupanten-Sternmarsch-wischiwaschi-Demo" am 12.05. schon im Vorfeld relativiert war, infolge von so gut wie keinen klaren Forderungen, Instrumentalisierung durch angeblich zeitgenössiche Kunstkasperl und so gut wie keine Mobilisierung, brachte die Art Parade der Blo_Ateliers frischen Wind in den angestaubten Berliner Protestalltag.
Natürlich gibt es ein riesiges Widerstandspotential in Berlin, die vergangene 1 Mai Demo, bei der sogar die Polizei eine Teilnehmerzahl von über 10 000 zugeben musste (also waren es zwischen 12 000 - 15 000), hat friedlich und durchschlagend gezeigt, dass sich Berlin gegen Mieterhöhung, Investorenwahn und neoliberale Restauration des Feudalen als "Geldadelwelt" wehrt. Differenziert wird in dieser Stadt Widerstand geleistet, dies bringt Erfolg wie der Schokoladen oder die Wiedereröffnung des Tacheles beweisen.
Die Art_Parade startete am Bullenwinkel in Kreuzberg mit ca. 40 Teilnehmern, dem Performance Hasen auf Rädern, Fahnenschwingern und belorussischen Mönchen im Namen der zu erobernden Freiräume. Wir zogen zur Adalbertstrasse, warteten dort auf die Occupantendemo und setzten uns ungefragt an die Spitze des "fremden" Demonstrationszuges bis zur Jannowitzbrücke. Bis dahin hatten wir die Hälfte unserer Infozettel verteilt und den Leuten die Forderung nach Freiraum und Kunst nahegebracht. Es war schön sich spontan an die "Spitze der Bewegung" zu setzen und zu versuchen, ob dies funktioniert - jep würde gehen - ;-D Als die Artparade an der Jannowitzbrücke in die S-Bahn einstieg, war die Polizei überfordert und ließ uns staunenden Blickes ziehen. Die Fahrgäste der DB genossen die Lebensfreude der Künstler und unser Mitteilungsbedürfnis. Mit einmal Umsteigen am Ostkreuz zog die Demo zum Treptower Park, das Performance-Floß zog ein paar Runden mit Polizeibootkontakt und diente bis in den Abend als Plattform und Bühne. Fazit: Performance-Demo und verteilter Widerstand sind effektiver als angekündigte Großdemonstrationen, die dann aber nur ein paar tausend Leute auf die Straße bringen. Inhalt ist immer noch wichtig, sogar im neoliberalen Occupantenzeitalter, klare Forderungen bringen Diskussion. Populärreligiöses Geschwätz bringt Spaltung und Schwäche für die, die "echte" gesellschaftliche Probleme bearbeiten. Empörung ist zuwenig! Kultursubventionierter, von Konzernen gesponserter, "Kunst"widerstand schädigt das Politische per se und die gesellschaftskritischen Künstler im Besonderen. Der 12 Mai mit seinem gescheitertem Sternmarsch zeigt uns, wie Counterstrategien in Zukunft aussehen werden. Die Unzufriedenen, Bürgerbewegten, Empörten, Revolutionäre, Widerständler und dergleichen werden einfach via Konzernsponsoring und Medienmanipulationen aufgespalten und sind dann in den verbleibenden kleinen Dosen leicht verkraftbar. Im Sinne von Biopolitik & Biomacht heilt also das Sponsoringmedikament die ganzen kleinen Infektionsherde durch Aushungern, der Volkskörper überlebt irgendwie und kann weiter rücksichtslosest geschunden werden...das nenn ich dann Doping bis zum Ableben.
Martin Reiter 05.2012
(foto: mitrich) die Polizei wollte auch dabei sein - auf hoher Spree.... Bemerkungen zur jüngsten dramatisierten Historie der “Kunstruine” findet Ihr hier:
_>EUER LAND WURDE VERSCHACHERT Teil I (Die Geschichte der Tacheles Privatisierung)
_>Euer Land wurde verschachert Teil II Zwangsverwaltung 2007 und Grundbuch
_>Euer Land wurde verschachert Teil III
_>Euer Land wurde verschachert Teil IV
*****************************************************************************************
SOLIMAIL IST DIE DEMO AM NETZ:
FRENCH VERSION
GERMAN VERSION
JAPANESE VERSION
ITALIAN VERSION
****************************************************************************** momentanes Brauchtum im Tacheles: ____>>>> TACHELES BIENNALE 2012 ****************************************************************************** ***********************************************************
Natürlich gibt es ein riesiges Widerstandspotential in Berlin, die vergangene 1 Mai Demo, bei der sogar die Polizei eine Teilnehmerzahl von über 10 000 zugeben musste (also waren es zwischen 12 000 - 15 000), hat friedlich und durchschlagend gezeigt, dass sich Berlin gegen Mieterhöhung, Investorenwahn und neoliberale Restauration des Feudalen als "Geldadelwelt" wehrt. Differenziert wird in dieser Stadt Widerstand geleistet, dies bringt Erfolg wie der Schokoladen oder die Wiedereröffnung des Tacheles beweisen.
Die Art_Parade startete am Bullenwinkel in Kreuzberg mit ca. 40 Teilnehmern, dem Performance Hasen auf Rädern, Fahnenschwingern und belorussischen Mönchen im Namen der zu erobernden Freiräume. Wir zogen zur Adalbertstrasse, warteten dort auf die Occupantendemo und setzten uns ungefragt an die Spitze des "fremden" Demonstrationszuges bis zur Jannowitzbrücke. Bis dahin hatten wir die Hälfte unserer Infozettel verteilt und den Leuten die Forderung nach Freiraum und Kunst nahegebracht. Es war schön sich spontan an die "Spitze der Bewegung" zu setzen und zu versuchen, ob dies funktioniert - jep würde gehen - ;-D Als die Artparade an der Jannowitzbrücke in die S-Bahn einstieg, war die Polizei überfordert und ließ uns staunenden Blickes ziehen. Die Fahrgäste der DB genossen die Lebensfreude der Künstler und unser Mitteilungsbedürfnis. Mit einmal Umsteigen am Ostkreuz zog die Demo zum Treptower Park, das Performance-Floß zog ein paar Runden mit Polizeibootkontakt und diente bis in den Abend als Plattform und Bühne. Fazit: Performance-Demo und verteilter Widerstand sind effektiver als angekündigte Großdemonstrationen, die dann aber nur ein paar tausend Leute auf die Straße bringen. Inhalt ist immer noch wichtig, sogar im neoliberalen Occupantenzeitalter, klare Forderungen bringen Diskussion. Populärreligiöses Geschwätz bringt Spaltung und Schwäche für die, die "echte" gesellschaftliche Probleme bearbeiten. Empörung ist zuwenig! Kultursubventionierter, von Konzernen gesponserter, "Kunst"widerstand schädigt das Politische per se und die gesellschaftskritischen Künstler im Besonderen. Der 12 Mai mit seinem gescheitertem Sternmarsch zeigt uns, wie Counterstrategien in Zukunft aussehen werden. Die Unzufriedenen, Bürgerbewegten, Empörten, Revolutionäre, Widerständler und dergleichen werden einfach via Konzernsponsoring und Medienmanipulationen aufgespalten und sind dann in den verbleibenden kleinen Dosen leicht verkraftbar. Im Sinne von Biopolitik & Biomacht heilt also das Sponsoringmedikament die ganzen kleinen Infektionsherde durch Aushungern, der Volkskörper überlebt irgendwie und kann weiter rücksichtslosest geschunden werden...das nenn ich dann Doping bis zum Ableben.
Martin Reiter 05.2012
(foto: mitrich) die Polizei wollte auch dabei sein - auf hoher Spree.... Bemerkungen zur jüngsten dramatisierten Historie der “Kunstruine” findet Ihr hier:
_>EUER LAND WURDE VERSCHACHERT Teil I (Die Geschichte der Tacheles Privatisierung)
_>Euer Land wurde verschachert Teil II Zwangsverwaltung 2007 und Grundbuch
_>Euer Land wurde verschachert Teil III
_>Euer Land wurde verschachert Teil IV
*****************************************************************************************
SOLIMAIL IST DIE DEMO AM NETZ:
FRENCH VERSION
GERMAN VERSION
JAPANESE VERSION
ITALIAN VERSION
****************************************************************************** momentanes Brauchtum im Tacheles: ____>>>> TACHELES BIENNALE 2012 ****************************************************************************** ***********************************************************
TBiennale2012 präsentiert: B-Movie Berlin! … Wer ist hier der Kiezkiller?
B-Movie Berlin! … Wer ist hier der Kiezkiller?
Huch!? Wir sind ja immer noch da! Ja und wir wollen Euch gemeinsam den Abend verderben! Auf vergnügliche Art und Weise natürlich. Wir laden hiermit herzlich ein in
SPENDEN FÜR DIE RECHTSHILFE
DIE LANGE NACHT DES BETONS
WER IST HIER DER KIEZKILLER
Comictheater vom Feinsten mit einer Prise Agit-Prop !!!
Vor 6 Jahren sangen wir euphorisch, glücklich, zufrieden: DICKES B! Heute applaudieren die Menschen, wenn sie eine S-Bahn pünktlich einfahren sehen, die Wohnungspreise verlassen den demokratischen Sektor und aus einem Ort wird ein Produkt. Seid arm und sexy! Das klingt irgendwie schön, klingt nach oben. Doch jedem Oben liegt ein Unten zugrunde. Und dort unten beginnt eine junge Frau das Abenteuer Sozialraumforschung. Sie macht sich auf die Suche nach den Ursachen der Veränderungen. Sie sucht die Mörder der Stadt.
Waren es die Touristen? Diese kameraschwingenden, busfahrenden Fulltime-Konsumenten! Oder doch eher die Künstler? Diese Ästhetik-Agitatoren, die alle und alles bebildern! Vielleicht die Mieter, die mehr zahlen konnten und wollten als verlangt? Oder doch die Politiker mit ihren Vermarktungsma..nahmen? Die Investoren aufgrund ihrer utilitaristischen Prinzipien? Die Journalisten? Die Piraten? Die Banken? Um den Fall zu lösen muss die Heldin sich mit expressionistischen Künstlern, militanten Mietern, ideologisierten Managern und angeheizten Touristen befassen. Es gibt wilde Parties, böse Böse, ganz viel Kunst. Und einen Inspektor namens Columbo.
Regie: Ahmed Shah
Dauer: 100 + x Minuten
im Goldenen Saal des Kunsthaus Tacheles, Oranienburger Str. 54
Mittwoch, 16. Mai 2012 22:00 bis ca. 2 Uhr
Aus Solidarität für das massiv bedrohte Kunsthaus gibt es 1 x Theater und 2 x Musik
Eintritt frei. Spenden erbeten.
S.K.E.T. zeigt Euch ab 22:00 Uhr, wie man aus Beton Gold macht und wie die Stadt, wenn es so weitergeht, zur Betonwüste wirst!
Es ist der schnellen kulturellen Eingreiftruppe gelungen, aus einer Tragödie eine Komödie zu machen Zum allerletzten Male:
Wer ist hier der Kiezkiller?
Die Blues-Funk-Rock-Gruppe “The Crossroad” kreuzt ab ca. 0:00 Uhr musikalisch Euren Weg! und die Betonpiraten präsentieren uns ab ca 1:00 Uhr ihre akustischen Schätze!
Ach ja, und wenn wir schon beim Thema Spenden sind: 17. Mai ist Christi Himmelfahrt, also Vorsicht, denkt an Eure spirituelle Kreditwürdigkeit!
Bemerkungen zur jüngsten dramatisierten Historie der “Kunstruine” findet Ihr hier:
_>EUER LAND WURDE VERSCHACHERT Teil I (Die Geschichte der Tacheles Privatisierung)
_>Euer Land wurde verschachert Teil II Zwangsverwaltung 2007 und Grundbuch
_>Euer Land wurde verschachert Teil III
_>Euer Land wurde verschachert Teil IV
*****************************************************************************************
SOLIMAIL IST DIE DEMO AM NETZ:
FRENCH VERSION
GERMAN VERSION
JAPANESE VERSION
ITALIAN VERSION
****************************************************************************** momentanes Brauchtum im Tacheles: ____>>>> TACHELES BIENNALE 2012 ******************************************************************************
Kritikdesign am Leben erhalten / Donate for Kritikdesign now:
***********************************************************
Huch!? Wir sind ja immer noch da! Ja und wir wollen Euch gemeinsam den Abend verderben! Auf vergnügliche Art und Weise natürlich. Wir laden hiermit herzlich ein in
SPENDEN FÜR DIE RECHTSHILFE
DIE LANGE NACHT DES BETONS
WER IST HIER DER KIEZKILLER
Comictheater vom Feinsten mit einer Prise Agit-Prop !!!
Vor 6 Jahren sangen wir euphorisch, glücklich, zufrieden: DICKES B! Heute applaudieren die Menschen, wenn sie eine S-Bahn pünktlich einfahren sehen, die Wohnungspreise verlassen den demokratischen Sektor und aus einem Ort wird ein Produkt. Seid arm und sexy! Das klingt irgendwie schön, klingt nach oben. Doch jedem Oben liegt ein Unten zugrunde. Und dort unten beginnt eine junge Frau das Abenteuer Sozialraumforschung. Sie macht sich auf die Suche nach den Ursachen der Veränderungen. Sie sucht die Mörder der Stadt.
Waren es die Touristen? Diese kameraschwingenden, busfahrenden Fulltime-Konsumenten! Oder doch eher die Künstler? Diese Ästhetik-Agitatoren, die alle und alles bebildern! Vielleicht die Mieter, die mehr zahlen konnten und wollten als verlangt? Oder doch die Politiker mit ihren Vermarktungsma..nahmen? Die Investoren aufgrund ihrer utilitaristischen Prinzipien? Die Journalisten? Die Piraten? Die Banken? Um den Fall zu lösen muss die Heldin sich mit expressionistischen Künstlern, militanten Mietern, ideologisierten Managern und angeheizten Touristen befassen. Es gibt wilde Parties, böse Böse, ganz viel Kunst. Und einen Inspektor namens Columbo.
Regie: Ahmed Shah
Dauer: 100 + x Minuten
im Goldenen Saal des Kunsthaus Tacheles, Oranienburger Str. 54
Mittwoch, 16. Mai 2012 22:00 bis ca. 2 Uhr
Aus Solidarität für das massiv bedrohte Kunsthaus gibt es 1 x Theater und 2 x Musik
Eintritt frei. Spenden erbeten.
S.K.E.T. zeigt Euch ab 22:00 Uhr, wie man aus Beton Gold macht und wie die Stadt, wenn es so weitergeht, zur Betonwüste wirst!
Es ist der schnellen kulturellen Eingreiftruppe gelungen, aus einer Tragödie eine Komödie zu machen Zum allerletzten Male:
Wer ist hier der Kiezkiller?
Die Blues-Funk-Rock-Gruppe “The Crossroad” kreuzt ab ca. 0:00 Uhr musikalisch Euren Weg! und die Betonpiraten präsentieren uns ab ca 1:00 Uhr ihre akustischen Schätze!
Ach ja, und wenn wir schon beim Thema Spenden sind: 17. Mai ist Christi Himmelfahrt, also Vorsicht, denkt an Eure spirituelle Kreditwürdigkeit!
Bemerkungen zur jüngsten dramatisierten Historie der “Kunstruine” findet Ihr hier:
_>EUER LAND WURDE VERSCHACHERT Teil I (Die Geschichte der Tacheles Privatisierung)
_>Euer Land wurde verschachert Teil II Zwangsverwaltung 2007 und Grundbuch
_>Euer Land wurde verschachert Teil III
_>Euer Land wurde verschachert Teil IV
*****************************************************************************************
SOLIMAIL IST DIE DEMO AM NETZ:
FRENCH VERSION
GERMAN VERSION
JAPANESE VERSION
ITALIAN VERSION
****************************************************************************** momentanes Brauchtum im Tacheles: ____>>>> TACHELES BIENNALE 2012 ******************************************************************************
Kritikdesign am Leben erhalten / Donate for Kritikdesign now:
***********************************************************
Donnerstag, 10. Mai 2012
Kaufvertrag Fundus-BRD...Privatisierungshorror - Euer Land wurde verschachert - Teil: IV
Euer Land wurde verschachert - Teil: IV
_>EUER LAND WURDE VERSCHACHERT Teil I (Die Geschichte der Tacheles Privatisierung)
_>Euer-Land-wurde-verschachert Teil II Zwangsverwaltung 2007 und Grundbuch
_>Euer Land wurde verschachert Teil III
Warum die Zwangsverwaltung entlassen werden muss...
Das System Jagdfeld am Beispiel von Heiligendamm, Insolvenz-Pleite und Anlegerabzocke als Geschäftsmodell.
Hier der Kaufvertrag, über das gesamte Areal am Tacheles (über 25 000 m2 inkl. Tacheles und zwei Gebäude in der Friedrichsstrasse), zwischen dem Investor Fundus Fonds/Anno August Jagdfeld und der Bundesrepublik Deutschland. Die Lektüre ist lang und trocken - wird aber mit der Zeit spannend. So wird also privatisiert.....ein schön-grauenhaftes Beispiel warum die Privatisierungsunwahrheit ein Pfeiler des neoliberalen Putsches ist. Da wird billig verschleudert ohne die Vertragspartner überhaupt zu prüfen. Da werden Grundstückswertminderungen ohne gesetzliche Grundlage einfach so verhandelt und vor allem gibt es defakto kein Kontrollorgan bzw. Transparenzgebot, dies öffnet Korruption und geheimer Hinterzimmerpolitik Tür und Tor. ---- aber seht selbst --- euer Land wurde verschachert der Kriminalfall Tacheles geht in die nächste Runde.
Die Grundstücksgröße und Zuordnung - laut Grundbuch und Flurplan sind unklar. Dem Autor ist es bis heute nicht gelungen einen zweiten oder dritten Kaufvertrag zum Gelände am Tacheles zu finden. Die muss es aber geben, denn auf Seite eins dieses Kaufvertrages ist das Gesamtgelände nach Investitionsvorrangbescheid ausgewiesen. Auf dieser Seite 2 aber wird der Vertrag auf ca. 8 733m2 beschränkt und nur mehr die Gebäude und Freiflächen an der Friedrichstrasse und Oranienburgerstrasse benannt. Wo sind die anderen Verträge welche Summen sind geflossen und wohin?
Der Kaufpreis für die Grundstücke betrug 12 193 953 Euro. Da das Kunsthaus TAcheles damals schon ein international bekannter Kunstort war, bekam der Käufer (Fundus/ Jagdfeld) eine Grundstücksersparniss von ca, 3,3 Millionen Euro zugestanden die er zweckgebunden in die Sicherung des Gebäudes investieren musste. Das Tacheles selbst und der Boden auf dem es steht wurde im Kaufpreis mit 0 Euro bwertet. Jagdfeld bekam das Tacheles also geschenkt (!) und noch einmal die oben erwähnten 3,3 Millionen Sanierungstaschengeld dazu......(??) Zum besseren lesen - einfach die Dokumente öffnen und in Vorschau, Office, oder Open Office vergrößern....++ Wir suchen Unterstützer und Sachverständige die uns (dem Tacheles) bei der Aufarbeitung der Causa, "Jagdfeld und seine strategische, illegale Zwangsversteigerung am Tacheles", helfen. Auch die Rolle der Zwangsverwalter Schwemer, Titz und Tötter sowie des Berliner Anwaltsbüros Schultz und Seldeneck ist durch aus dubios in der Angelegenheit. Das die Anwälte im Auftrag des Jagdfeld und seiner HSH Nordbankfreunde Rechtsradikale gegen internationale Künstler im Tacheles einsetzen machen den Fall besonders unschön. Um den Fall weiter betreuen zu können und den Investoren bzw. der Bank das Handwerk zu legen brauchen wir Geld. Wer Recht bekommen will muss sich das leisten können - Spenden für die Tacheles Rechtshilfe +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
_> EUER LAND WURDE VERSCHACHERT Teil I (Die Geschichte der Tacheles Privatisierung)
_>Euer-Land-wurde-verschachert Teil II Zwangsverwaltung 2007 und Grundbuch
_>Euer Land wurde verschachert Teil III
Kritikdesign am Leben erhalten / Donate for Kritikdesign now:
SOLIMAIL IST DIE DEMO AM NETZ:
FRENCH VERSION
GERMAN VERSION
JAPANESE VERSION
ITALIAN VERSION
****************************************************************************** momentanes Brauchtum im Tacheles: ____>>>> TACHELES BIENNALE 2012 ****************************************************************************** ***********************************************************
_>EUER LAND WURDE VERSCHACHERT Teil I (Die Geschichte der Tacheles Privatisierung)
_>Euer-Land-wurde-verschachert Teil II Zwangsverwaltung 2007 und Grundbuch
_>Euer Land wurde verschachert Teil III
Warum die Zwangsverwaltung entlassen werden muss...
Das System Jagdfeld am Beispiel von Heiligendamm, Insolvenz-Pleite und Anlegerabzocke als Geschäftsmodell.
Hier der Kaufvertrag, über das gesamte Areal am Tacheles (über 25 000 m2 inkl. Tacheles und zwei Gebäude in der Friedrichsstrasse), zwischen dem Investor Fundus Fonds/Anno August Jagdfeld und der Bundesrepublik Deutschland. Die Lektüre ist lang und trocken - wird aber mit der Zeit spannend. So wird also privatisiert.....ein schön-grauenhaftes Beispiel warum die Privatisierungsunwahrheit ein Pfeiler des neoliberalen Putsches ist. Da wird billig verschleudert ohne die Vertragspartner überhaupt zu prüfen. Da werden Grundstückswertminderungen ohne gesetzliche Grundlage einfach so verhandelt und vor allem gibt es defakto kein Kontrollorgan bzw. Transparenzgebot, dies öffnet Korruption und geheimer Hinterzimmerpolitik Tür und Tor. ---- aber seht selbst --- euer Land wurde verschachert der Kriminalfall Tacheles geht in die nächste Runde.
Die Grundstücksgröße und Zuordnung - laut Grundbuch und Flurplan sind unklar. Dem Autor ist es bis heute nicht gelungen einen zweiten oder dritten Kaufvertrag zum Gelände am Tacheles zu finden. Die muss es aber geben, denn auf Seite eins dieses Kaufvertrages ist das Gesamtgelände nach Investitionsvorrangbescheid ausgewiesen. Auf dieser Seite 2 aber wird der Vertrag auf ca. 8 733m2 beschränkt und nur mehr die Gebäude und Freiflächen an der Friedrichstrasse und Oranienburgerstrasse benannt. Wo sind die anderen Verträge welche Summen sind geflossen und wohin?
Der Kaufpreis für die Grundstücke betrug 12 193 953 Euro. Da das Kunsthaus TAcheles damals schon ein international bekannter Kunstort war, bekam der Käufer (Fundus/ Jagdfeld) eine Grundstücksersparniss von ca, 3,3 Millionen Euro zugestanden die er zweckgebunden in die Sicherung des Gebäudes investieren musste. Das Tacheles selbst und der Boden auf dem es steht wurde im Kaufpreis mit 0 Euro bwertet. Jagdfeld bekam das Tacheles also geschenkt (!) und noch einmal die oben erwähnten 3,3 Millionen Sanierungstaschengeld dazu......(??) Zum besseren lesen - einfach die Dokumente öffnen und in Vorschau, Office, oder Open Office vergrößern....++ Wir suchen Unterstützer und Sachverständige die uns (dem Tacheles) bei der Aufarbeitung der Causa, "Jagdfeld und seine strategische, illegale Zwangsversteigerung am Tacheles", helfen. Auch die Rolle der Zwangsverwalter Schwemer, Titz und Tötter sowie des Berliner Anwaltsbüros Schultz und Seldeneck ist durch aus dubios in der Angelegenheit. Das die Anwälte im Auftrag des Jagdfeld und seiner HSH Nordbankfreunde Rechtsradikale gegen internationale Künstler im Tacheles einsetzen machen den Fall besonders unschön. Um den Fall weiter betreuen zu können und den Investoren bzw. der Bank das Handwerk zu legen brauchen wir Geld. Wer Recht bekommen will muss sich das leisten können - Spenden für die Tacheles Rechtshilfe +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
_> EUER LAND WURDE VERSCHACHERT Teil I (Die Geschichte der Tacheles Privatisierung)
_>Euer-Land-wurde-verschachert Teil II Zwangsverwaltung 2007 und Grundbuch
_>Euer Land wurde verschachert Teil III
Kritikdesign am Leben erhalten / Donate for Kritikdesign now:
SOLIMAIL IST DIE DEMO AM NETZ:
FRENCH VERSION
GERMAN VERSION
JAPANESE VERSION
ITALIAN VERSION
****************************************************************************** momentanes Brauchtum im Tacheles: ____>>>> TACHELES BIENNALE 2012 ****************************************************************************** ***********************************************************
Abonnieren
Posts (Atom)
































